Tiroler Meisterschaften der Leichtathleten in Reutte

Geballte Außerferner Kraft! Die heimischen Leichtathleten hatten allen Grund zum „breit lächeln“ – sie zeigten Top-Leistungen bei den Tiroler Meisterschaften. Auch die Organisation der Veranstaltung verdient eine Goldmedaille. Fotos: Witting

Großartige Erfolge für heimische Athleten

Der SV Reutte LA Raiffeisen war der Veranstalter der diesjährigen Tiroler Meisterschaft der Klassen Allgemein, Master, U14 und erstmals auch der U18 und U23. Bei besten Bedingungen gab es viele gute Leistungen – die Reuttener Leichtathleten konnten sich perfekt in Szene setzen. 

Der am weitesten springt – Andreas Herzinger.

In der Allgmeinen Klasse und in der U23 konnte Dominik Poberschnigg seine Titel über die 800 m und 1500 m aus dem Vorjahr verteidigen. Die Goldene gab’s für Dominik über die 400 m in der U23, in der Allgemeinen Klasse wurde er Vierter hinter Lukas Haas und Andreas Herzinger (noch U18).
Kilian Walch zeigte seine Stärken auch abseits des Bobkanals, er wurde Tiroler Meister mit dem Diskus und dem Speer in der Allgemeinen Klasse sowie in der U23. Die Ränge vier und fünf im Kugelstoßen der Allgemeinen Klasse belegten Dominik Poberschnigg und Lukas Haas. Im Diskus gab’s die Ränge fünf und sechs für Andreas Herzinger und Lukas Haas. Andreas konnte sich wie im Vorjahr mit persönlicher Bestleistung den Titel im Weitsprung in der Allgemeinen Klasse sichern und wurde auch Erster in der U18. Über den Titel in der U18 über die 400 m konnte er sich mit neuer persönlicher Bestleistung ebenso freuen wie über die 200 m. In der Allgemeinen Klasse wurde er Dritter. Auch Lukas Haas konnte seinen Titel aus dem Vorjahr über die 400 m Hürden verteidigen. Philipp Greif wollte nicht hinten anstehen und katapultierte sich im Hochsprung der Allgemeinen Klasse und in der U23 auf den ersten Rang. Das Reuttener Quartett mit Philipp, Andreas, Lukas und Dominik belegte mit der 4×100 m Staffel den zweiten Rang, ebenfalls Zweite wurden Stefan Haas, Philipp Greif, Andreas Herzinger und Lukas Haas mit der 4×400 m Staffel.

Frauenpower.
Lea Germey zeigte ihre Klasse und gewann den Hochsprung.

Im Hochsprung war Lea Germey eine Klasse für sich und gewann überlegen in der AK und in der U23. An der Limithöhe (1,79m) für die U20 EM scheiterte sich äußerst knapp. Sie gewann dafür auch die 100m Hürden in beiden Klassen. Auch Andrea Weber konnte ihre Klasse unter Beweis stellen. Über die 1500m lief sie ein taktisches ausgezeichnetes Rennen, positionierte sich vom Start weg in der Spitzengruppe, steigerte dann in der letzten Runde das Tempo und ließ den viel jüngeren Konkurrentinnen keine Chance. So sicherte sie sich den Titel in der AK und in der W45. Mit ihrer Siegerzeit verbesserte sie ihren eigenen Tiroler Rekord, in der W45 aus dem Jahr 2017 Jahr um fast zwei Sekunden. Cornelia Jäger und Maria Magdalena Antonio Cahuana belegten bei der W45 die Ränge zwei und drei, in der AK wurden sie Fünfte und Sechste.
Alicia Dronhofer konnte sich in der U18 den Titel über die 200 m sichern, Emily Schweißgut belegte mit neuer persönlicher Bestleistung den zweiten Rang, Jasmin Dreer und Sophia Insam wurden Siebte und Neunte. In der AK gab’s für Alicia den Vizemeistertitel und für Emily, Jasmin und Sophia die Ränge vier, neun und elf.
Über die 100 m verfehlten die Außerfernerinnen das Stockerl knapp. Claudia Barbist belegte als Beste den fünften Rang vor Emily Schweißgut. Jasmin und Sophia wurden Neunte und Zehnte. Claudia erkämpfte sich über die 400 m Hürden die Bronzemedaille.
Das Reuttener Damen Quartett mit Alicia Dronhofer, Sandra Keck, Claudia Barbist und Lea Germey gewann die 4×400 m überlegen. Die 4×100 m Staffel mit Emily Schweißgut, Alicia Dronhofer, Claudia Barbist und Lea Germey konnte sich in der AK den dritten Rang sichern, Reutte 2 mit Isabel Androsch, Jasmin Dreer, Sophia Insam und Amelie Dreer musste sich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben. Den fünften Rang, mit neuer persönlicher Bestleistung, sicherte sich Reutte 3 mit Daniela Deutsch, Sandra Keck, Claudia Herzinger und Cornelia Jäger.
In der AK über die 800 m konnte sich Sandra Keck den Vizemeistertitel sichern, Cornelia Jäger wurde Dritte und Daniela Deutsch Vierte – alle drei mit neuen persönlichen Bestleistungen. Daniela Deutsch, Sandra Keck und Cornelia Jäger sicherten sich auch den Titel bei der W35/40 und W45. Claudia Barbist war bei der W45 über die 100 m, 200 m und im Weitsprung eine Klasse für sich und holte sich drei Titel.
Auch Sandra Keck sicherte sich die Titel über die 100 m und im Weitsprung in der W40. Daniela Deutsch wurde Erste bei der W35. Im Weitsprung der U18 konnten nicht alle die Erwartungen erfüllen. Sophia Insam sprang neue persönliche Bestleistung, musste sich aber mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben, die Ränge sechs und sieben gab’s für Alicia Dronhofer und Jasmin Dreer.

Starke Joungsters.

Bei der MU14 konnte Jonathan Tschauko seine derzeitige Hochform eindrucksvoll unter Beweis stellen. Er sicherte sich die Titel über die 600 m, 60 m Hü, Vortex und im Kugelstoßen. Bis auf Vortex verbesserte er überall die bestehenden Vereinsrekorde. Im Kugelstoßen ist er in seiner Altersklasse die Nr. 1 in Österreich. Im 60 m Sprint musste er sich mit dem zweiten Rang zufrieden geben, Otto Matreux belegte den sechsten Rang. Ebenfalls Zweiter wurde Jonathan mit neuer persönlicher Bestleistung im Weitsprung, im Hochsprung sschaffte er das auch, trotzdem reichte es hier „nur“ zum dritten Rang. Otto Matreux konnte sich über den fünften Rang freuen.
Bei der WU14 jubelte Cornelia Grohmann über ihre erste Medaille bei einer Tiroler Meisterschaft. Sie wurde über die 60 m sehr gute Dritte, Emily Eberle belegte den zwölften Rang. Julia Somogy lief über die 600 m ein gutes Rennen und belegte damit den fünften Rang. Im Kugelstoßen wurde sie Sechste und Emily Neunte. Mit dem Vortex schaffte Cornelia eine neue persönliche Bestleis-tung und belegte den sechsten Rang. Für Emily lief es nicht nach Wunsch, sie belegte den elften Rang. Die Ränge neun und dreizehn gab es für Julia und Emily über die 60 m Hürden. Im Weitsprung wurde Emily Zehnte und Julia Dreizehnte.

Meisterhaft.

Der SV Reutte LA Raiffeisen mit all seinen Kampfrichtern und Helfern erhielt von allen Seiten nur Lob und Anerkennung für die mustergültig durchgeführte Monsterveranstaltung.