Tjupi vom Tjupiter ist in Vils gelandet…

Karin und Jutta (v.l.) haben den kleinen Kerl aus dem All in ihr Herz geschlossen. Sie wissen auch um die Wirkung der Kirschkernkissen. Foto: Lara Schretter

…wurde dort herzlich aufgenommen und sucht nun viele Freunde in der gesamten Umgebung

Der lustige bunte Außerirdische mit den großen Ohren und den Strubbelhaaren erkundet seine neue Umgebung mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Ihn kann man nur gerne haben.

Die beiden Schwestern Jutta Schretter und Karin Mellauner aus Vils sind nicht nur äußerst kreativ, sondern auch sehr kinderfreundlich. Jutta arbeitete in einer Naturheilpraxis, Karin in einem Kindergarten. Die beiden wissen, was die Kleinen oft beschäftigt und auf die Kinderseelen drückt. Gegen trübe Gedanken, kleine Ängste und Wehwehchen helfen viel Liebe, kuschelige Freunde, ein warmes Kirschkernkissen, eine Geschichte und ein Kraftstein.
Bei Kindern sind Kirschkernkissen sehr beliebt zum Entspannen und Sichwohlfühlen. Kuscheltiere  sind wertvolle Freunde, ihnen kann man Dinge erzählen, die sonst niemand hören darf. Kuscheltiere sind treue Begleiter und immer da, wenn sie ganz dringend gebraucht werden. Geschichten liebt wohl jedes Kind. Was gibt es Schöneres, als vorgelesen zu bekommen? Den Kraftstein in der Hand, geht’s ab ins Reich der Fantasie und Träume.

Kinder als Ideengeber. „Von meinen Töchtern wusste ich, dass sie ihre Kirschkernkissen lieben. Als ich dann selbst einmal eines aufgelegt habe, spürte ich die wohltuende Wirkung“, erzählt Jutta Schretter.
Karin, die einige Jahre als Kindergartenpädagogin gearbeitet hat, weiß um die Fantasie von Kindern. „Kinder sind an sich schon sehr kreativ. Sie lieben Geschichten und Spannendes. Wir wollten einen liebevollen, außerirdischen Freund schaffen, der auf einem unbekannten Planeten lebt und Menschenkindern seine Freundschaft anbieten möchte. So wurde nach einigem Nachdenken unser Tjupi vom Tjupiter erfunden“, beschreibt sie den Werdegang des bunten Gesellen.
„Als Tjupi ,geboren’ war, brauchten wir eigentlich nur noch seine Biografie und jemanden, der unserem Kleinen Farbe und Gestalt verleiht. Die Geschichte haben wir selbst entwickelt. Ein Illistrator war mit Andreas Dirr auch schnell gefunden. Man kann also sagen, unser Tjupi ist eigentlich ein echter Vilser“, beschreiben beide den Werdegang des außerirdischen Kleinstädters.
Jutta und Karin schrieben die Geschichte, Andreas Dirr illustrierte sie und der kleine, aber feine Vilser Suria-Verlag druckte die Büchlein, die  zum „Tjupi-Set“ dazugehören.
Tjupi sollte aber als Kuschelfigur geschaffen werden. Bei der Internet-
recherche stießen Jutta und Karin auf einen Familienbetrieb in Polen, der Tjupis in Plüsch und passende Kirschkernkissen herstellen konnte. Besonders wichtig war den Schwestern, dass die Tjupis in Europa und vor allem schadstofffrei hergestellt werden. „Wir haben sehr darauf geachtet, einen Betrieb zu finden, in dem die Näherinnen gut behandelt und auch gerecht entlohnt werden“,  sind sich Jutta und Karin einig.

Ein Stein gibt Kraft. Ein Stein in der Hand fühlt sich gut an. Der dunkelblaue, funkelnde Blauflussstein erinnert an Tjupis Heimat – das weite Weltall. Tjupi bringt jedem Menschenkind einen solchen funkelnden Blauflussstein mit. Diesen Stein kann man immer bei sich tragen. Er gibt Mut und Zuversicht.
Tjupi brauchte nun nur noch die richtige Verpackung. Eine deutsche Druckerei konnte dabei die Vorstellungen der beiden kreativen Vilserinnen bestens treffen und erhielt den Auftrag, die Kartonage herzustellen. Jutta und Karin haben viel Herzblut und Energie in die kleinen kuscheligen Wesen aus dem All gelegt. Sie freuen sich sehr, dass ihr Tjupi nach seiner weiten Reise schon bei manchem Menschenkind ein schönes Zuhause gefunden hat. Tjupi hat bereits viele Freunde gewonnen, er fühlt sich wohl in seiner neuen Heimat, ist neugierig und möchte gerne noch mehr Menschkinder kennenlernen und mit ihnen Freundschaft  schließen. ANZEIGE