Tolle Heimpremiere

3:0! Lukas Wilhelm (weiß, 77) netzte an dem Abend gleich dreimal ein. Foto: Privat

Ehrwalder 10:2-Erfolg

Es war eine gelungene Revanche für die erste Heimniederlage gegen Weerberg. Im ersten Spiel im Ehrwalder Gaisbachstadion fertigten die SPG-Cracks Kufstein mit 10:2 ab. Die Jungs machten von Beginn an Druck und konnten ihre Überlegenheit auch in Tore umwandeln. Die Zuschauer zeigten sich begeistert vom Auftritt der Spielgemeinschaft Ehrwald/Imst.

Luca Jozwowski erzielte das 1:0 für die SPG – sein erstes Tor im Dress der Spielgemeinschaft. Am Ende des Drittels lagen die Jungs bereits 3:0 in Front. Dem Dauerdruck der SPG-Cracks hatten die Kufsteiner nichts entgegenzusetzen. Im zweiten Spielabschnitt legten die Burschen noch eins drauf: Allinger, Schneeberger, Fischnaller und Wilhelm sorgten für ein 7:2 nach Ende des zweiten Drittels. Im Schlußdrittel fixierten die SPG-ler dann das 10:2. Eine satte „Panier“, die die Festungsstädter im Gaisbachstadion hinnehmen mussten. Über weite Strecken zeigte die SPG ein druckvolles Spiel, die Akteure schienen wie ausgewechselt – im Gegensatz zur Partie gegen Weerberg. Diesmal zeigten die Jungs Kampfgeist, waren bis zum Schlusspfiff motiviert und mit Konzentration bei der Sache. Die neu formierten Linien harmonierten wesentlich besser als jene, die im ersten Match aufgelaufen waren. Die Top-Scorer des Abends waren, aus Sicht der Ehrwalder, Lukas Wilhelm und aus Sicht der Imster, Daniel Fischnaller – jeder mit drei Treffern. Damit liegt die SPG nun an dritter Stelle in der Tabelle. Am kommenden Freitag wird wieder in Imst gespielt, gegen die Truppe des ESV Vomp. Da sollten wieder drei Zähler drinnen sein. „Wenn die Buschen so spielen wie heute, mit viel Einsatz und immer am Mann, dann können sie gegen jede Mannschaft in der Liga gewinnen. Da mischen sie am Ende um den Titel mit“, meinte ein sichtlich zufriedener Eishockeyfan nach Spielschluss.
Die Tore für die SPG erzielten Lukas Wilhelm (3), Daniel Fischnaller (3), Thomas Allinger (2), Luca Jozwowski (1) und Philip Schneeberger (1).