Tschengla Bike 2018

Christoph Gobber ist dem Ruf auf den Burtscha Sattel gefolgt. Foto: Gobber

Christoph Gobber beweist sich bei Mountainbike Bergrennen

Der Berg ruft! Der Außerferner Radsportler Christoph Gobber ist diesem Ruf gefolgt und bestritt ein erfolgreiches Rennen in Vorarlberg.Vom Start beim Gemeindeamt Bürserberg ging es zum Ziel am Burtscha Sattel.

„Es war mein erstes Rennen in Vorarlberg – es hat mich schon etwas gefreut dort zu starten, weil ich väterlicherseits Vorarlberger Abstammung bin – also war dieses Rennenein bisschen was Besonderes. Die Strecke war in einem guten Zustand. Es war für jeden etwas dabei, Steigungen in allen Kategorien und auch mal kleine Abfahrten. Das Schwere an diesem Rennen war, dass ich die Strecke nicht aus eigener Erfahrung kannte, zur Vorbereitung hat man lediglich ein Höhenprofil vorliegen, wenn man Glück hat, erfährt man noch vor dem Start wichtige Details von Teilnehmern aus vergangenen Jahren“, schildert Christoph Gobber seine Eindrücke.
Das Rennen war auch gleichzeitig ein gutes mentales Training für den jungen Außerferner, war er doch ca. fünf Kilometer vor dem Ziel nur noch auf sich alleine gestellt. „Die Verfolger arbeiteten natürlich komplett gegen mich und versuchten, mich zu stellen. Allgemein lässt es sich in Gruppen (auch bergauf) leichter fahren, es hilft einem einfach mental sehr. So habe ich eben ein Tempo gewählt, das schon hoch war, aber auch noch nicht am Limit. Ich wollte für den Fall, dass, wenn ein Zusammenschluss mit dem direkten Verfolger passiert, ich genügend Kraft habe und eine Attacke fahren kann“, so seine Taktik.
Für diese Woche bekam er ein Rad zur Verfügung gestellt, das komplett für Bergrennen konzipiert ist. „Ich kannte das Rad lediglich einmal vom Training, mehr auch nicht. Es lässt sich perfekt fahren und ist top! Ungewohnt war für mich, dass es im vorderen Bereich so extrem leicht gebaut ist. Da heißt es dann, das Gewicht möglichst gleichmäßig auf Vorder- und Hinterrad zu verteilen. In der steilsten Passage (ca 25 % Steigung) war das dann schon knifflig und ich hatte einmal kurz ein Problem. An dieser Stelle sind aber auch viel Topfahrer vom Rad gestiegen und haben geschoben, weil das einfach schneller war“, so Christophs Fazit.