Verrückte Fantasiefahrräder

Strahlend und stolz präsentieren die Gewinnerinnen Valentina Hilber (zweiter Platz) und Anna Stocker (erster Platz) ihre preisgekrönten Fantasieräder.RS-Foto: Hackl

„Crazy Bike“-Malwettbewerb: Die prämierten Fantasieradzeichnungen stammen aus Kematen und Grinzens 

Kreativ, detailgetreu und unglaublich innovativ präsentieren sich die prämierten Zeichnungen der drei glücklichen Gewinner. Der beliebte „Crazy Bike“-Malwettbewerbs fand dieses Jahr bereits zum zehnten Mal statt, und die Beteiligung war wie gewohnt sehr groß: Rund 1.000 Zeichnungen wurden von Volkschülern aus ganz Tirol eingereicht und anschließend von einer fachkundigen Jury bewertet. Mitmachen durften wie immer Schüler der dritten und vierten Klassen.

„Zeichne dein eigenes Fantasierad“,  heißt es jährlich beim „Crazy Bike“-Malwettbewerb, der vom Land Tirol und dem Klimabündnis Tirol veranstaltet wird. Ziel des Crazy Bike Malwettbewerbs ist es, Schüler der dritten und vierten Klasse Volkschule für das Fahrrad als umweltfreundliches und schickes Verkehrsmittel zu begeistern. Den Kindern wird das Thema Fahrradfahren und umweltfreundliche Mobilität auf spielerische Art und Weise vermittelt, wobei Kreativität und Spaß im Vordergrund stehen. Die Preisverleihung für die besten Fantasierad-Zeichnungen aus dem Schulbezirk Innsbruck Land West fand kürzlich in der Volksschule Kematen statt. Unbestrittenes Highlight war der Auftritt des real nachgebauten Fantasierads der Tirol-Siegerin.

FANTASIE WIRD REALITÄT. Die Kinder staunten nicht schlecht, als das „Eis-Bike“ der Tirol-Siegerin Melina Götz aus Kappl als große Überraschung hereinrollte. Bewundernde Blicke und Applaus erntete das von der Fantasie in die Wirklichkeit transferierte Bike. Melinas kreativer Entwurf wurde von zwei Radbau-Profis detailgetreu und verkehrstauglich nachgebaut – von den Eiskristallen in den Speichen bis zum weißen Fellsattel.

DIE BEZIRKSSIEGER. Aus den Volkschulen Kematen und Grinzens konnten drei Kinder die Jury durch ihre kreativen Fantasierad-Zeichnungen überzeugen. Ihnen ist es mit ihren verrückten Ideen gelungen, Kreativität und Verkehrstauglichkeit miteinander zu verbinden. Die Gewinner erhielten eine Auszeichnung von Bürgermeister Rudolf Häusler, sowie tolle Preise von Klimabündnis und dem Land Tirol. Die Bezirkssiegerin Anna Stocker aus Kematen sicherte sich mit ihrem bunten Sommerrad – inklusive Pool zur Abkühlung und Entspannung – den ersten Platz. „Ich muss gestehen, dass es mir gefällt, der Onkel von der kreativen Künstlerin zu sein“, so Bürgermeister Rudolf Häusler als er seiner Nichte die Auszeichnung für den ersten Platz überreichte. Der Zweitplatzierten Valentina Hilber, ebenfalls aus Kematen, verhalf ihre Idee von einem Fahrrad, das stets Platz für Freunde bietet, auf das Podest. Maximilian Bucher aus Grinzens landete mit seinem umweltbewussten Bike auf dem dritten Platz. „Das Fahrrad ist ein zukunftsweisendes, sauberes und günstiges Verkehrsmittel. Unser Ziel ist es, dass das Rad irgendwann ganz selbstverständlich zum Alltag der Kinder dazugehört, und sie nicht mehr auf das Eltern-Taxi angewiesen sind“, so Martina Abraham vom Klimabündnis.

Von Beatrice Hackl

Maximilian Bucher (dritter Platz) erklärt seine kreative Idee von einem motorisierten Fahrrad, das im Sinne des Umweltbewusstseins von Karottensaft angetrieben wird. RS-Foto: Hackl
Eines der Highlights war ohne Zweifel der Auftritt des real nachgebauten „Eis-Bikes“ der Tirol-Siegerin – Melina Götz aus Kappe. RS-Foto: Hackl

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