Vom Musikcamp zum Abschlusskonzert

Das Mittelstufenorchester galt auch als „Terrassenorchester“, weil es dort im Hochzeigerhaus mit ihrem Dirigenten Andre Platzer geübt hatte. RS-Fotos: Zumtobel

Rund 70 Nachwuchstalente präsentierten ihre musikalischen Fähigkeiten

Im Rahmen des Musikcamps 2017 fand sich heuer der Blasmusiknachwuchs des gesamten Bezirkes erstmalig beim Hochzeigerhaus in Jerzens ein, um eine Woche lang gemeinsam zu musizieren. Rund 70 Kinder und Jugendliche nahmen daran teil und konnten ihr Talent am vergangenen Samstag im Mehrzwecksaal Wenns unter Beweis stellen – das Ergebnis kann sich sehr wohl hören lassen!

Von Janine Zumtobel

Die Idee aus der traditionellen Jugendblasorchesterwoche ein „Musikcamp“ zu gestalten, entstand durch das Bezirksjugendreferententeam Mirko Schuler und seinem Stellvertreter Norbert Sailer. Die Kinder – von sieben Jahren aufwärts – wurden gleich zu Beginn in ein Unterstufen-, Mittelstufenorchester sowie Percussion-Ensembles eingeteilt. Dann konnte es auch schon richtig losgehen: Innerhalb weniger Tage erarbeiteten die jungen Talente ein umfangreiches Programm und probten fleißig für das Abschlusskonzert – die Freude am Musizieren und der Spaß im Camp kamen dabei keineswegs zu kurz.

Aufregende Auftritte.

Nach einem aufregenden Einstieg durch das Percussionensemble, geleitet von Mirko Schuler, begrüßte Bezirksobmann des Blasmusikverbandes Daniel Neururer alle recht herzlich zum Abschlusskonzert und richtete ein großes Dankeschön an die Wegbereiter sowie alle Teilnehmenden und Besucher. Gleich darauf startete das Miniorchester unter der Leitung von Norbert Sailer, welcher ohnehin durch das Programm führte und gar eine kleine Anekdote vom Camp-Alltag auf Lager hatte. So hieß zum Beispiel das folgende Mittelstufenorchester auch „Terrassenorchester“, weil es dort immer mit dem Dirigenten Andre Platzer geübt hatte. Gewählt wurden viele Stücke mit Schlagzeug, weil dafür eben viele Anmeldungen vorgesehen waren. Zwischen den Konzerten gab es immer wieder Percussionensembles, darunter auch eine besonders beeindruckende Darbietung bei der alle Teilnehmer vierstimmig gemeinsam auftraten.

Lob und Applaus.

Eine lustige Woche mit schönen Erfahrungen liegt nun hinter den Musiktalenten, allerdings auch harte Arbeit. „Besonders die letzten beiden Tage waren sehr intensiv“, meint Sailer. Doch dies hat sich auf alle Fälle gelohnt. Als eine Art „Rückblende“ gab es während des Konzerts Bilder vom Musikcamp zu sehen. Als zusätzliche Betreuungspersonen standen die Jugendreferentinnen Maria Leiter (MK Nassereith), Carmen Staggl (MK Karres) und Anna Holzer (SMK Imst) die gesamte Woche zur Seite. Zufrieden kann man nun zurückblicken: „Alle haben sehr fleißig geübt, alles hat gut funktioniert, insgesamt eine brave Truppe!“, meint Sailer abschließend und erwähnt, dass bereits Pläne für nächstes Jahr geschmiedet werden. Auch die Besucher sind beeindruckt von den hervorragenden Leistungen und schenken den Nachwuchstalenten Lob und Applaus im randvollen Mehrzwecksaal.

Auch die Besucher sind beeindruckt von den hervorragenden Leistungen und schenken den Nachwuchstalenten Lob und Applaus im randvollen Mehrzwecksaal.
Bezirksobmann des Blasmusikverbandes Daniel Neururer begrüßte alle recht herzlich und richtete ein großes Dankeschön an die Wegbereiter sowie alle Teilnehmenden.
Bezirksjugendreferent-Stv. Norbert Sailer führte nicht nur durch das Programm und dirigierte selbst, sondern hatte auch einige Anekdoten vom Camp-Alltag auf Lager.
Zwischen den Konzerten gab es immer wieder Percussionensembles unter der Leitung von Mirko Schuler, darunter auch eine ganz besondere Darbietung, bei der alle Teilnehmer vierstimmig gemeinsam auftraten.

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