Zeichen der Wertschätzung

Zehn Preisträger wurden mit dem Ehrenzeichen der Stadt Landeck für Kunst und Kultur ausgezeichnet. RS-Foto: Pfurtscheller

Landeck: Ehrenzeichen für Kunst und Kultur vergeben

Für ihren Einsatz im kulturellen und künstlerischen Bereich für die Stadt Landeck und die Region wurden zehn Menschen mit dem Ehrenzeichen ausgezeichnet. Der Saal der Musikschule Landeck bot den feierlichen Rahmen für diese Verleihung.

Bgm. Wolfgang Jörg eröffnete die Feierlichkeit im Beisein von Stadt- und Gemeinderäten, darunter der Kulturausschuss um Referentin Simone Luchetta, sowie den anwesenden Preisträgern mit Familien und Freunden. Die letzte Verleihung dieses Ehrenzeichens fand im März 2001 statt. Heuer fungierten erstmals Landecker GemeindepolitikerInnen als Paten der Ausgezeichneten. „Patenschaften für Kunstschaffende“, so Initiatorin Luchetta, die sich für die gute Zusammenarbeit im Kulturreferat und bei den Paten bedankte, besonders bei Referatsleiter Christian Rudig für die tatkräftige Unterstützung. Die Wahl wurde vom Kulturausschuss einstimmig getroffen und bot einen gelungenen Querschnitt durch kulturelle und künstlerische Bereiche – besondere Verdienste im Bereich der bildenden Künste wurden ebenso gewürdigt wie der Einsatz für Tradition und Brauchtum, musikalische Glanzleis-tungen, Literatur sowie Verdienste rund um das Gemeinwohl.

GEEHRTE. Bgm. Jörg übernahm gleich zwei Patenschaften. Einmal für Wilfried Opperer, der sich als Obmann mehr als zwei Jahrzehnte für die Stadtmusik Landeck-Perjen einsetzte, und einmal für Gerhard Tiefenbrunn, Kunstschaffender und Lehrer in Landeck, Initiator vieler erfolgreicher Projekte im In- und Ausland. GR Andreas Pfenniger war Pate von Leonhard Köck, vielseitiger Lehrer, seit 41 Jahren als Organist im Dienst, Musikschullehrer für Orgel und seit vielen Jahren Mitglied beim Gospel- und Spiritualchor Landeck. GR Peter Vöhl präsentierte Künstler Elmar Peintner, bekannt durch zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen und mit vielen Preisen ausgezeichnet. Über die Grenzen bekannt ist auch der Landecker Norbert Pümpel, der als freischaffender Künstler in Vorarlberg lebt und arbeitet und Träger des goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich ist. GR Simone Luchetta übernahm die Patenschaft für den Künstler und war auch Patin des Landecker Kriminalisten und Autors Dietmar Wachter. Wachter veröffentlichte bisher fünf Kriminalromane, arbeitet im Team des Museumsvereins Landeck und ist engagierter Förderer junger Talente. Die Ehrenbezeugung für Bruno Schönherr, seit 1994 Hauptmann der Schützenkompanie Landeck, übernahm VBgm. Herbert Mayer, er dankte dem „Paradekommandanten zur Paradekompanie“. Das Ehrenzeichen wurde auch Helmut Schmid überreicht, der die Stadtmusikkapelle Landeck als Kapellmeister seit Jahren zu musikalischen Höhenflügen führt und dem als Bundesjugendreferent und Landesmusikschul-inspektor besonders die Förderung des musikalischen Nachwuchses ein Anliegen ist. Als Pate fungierte GR Johannes Schönherr. Auf Wunsch des freischaffenden Künstlers Michael Schneider, der bei der Verleihung aufgrund seiner Unterrichtstätigkeit in Japan nicht anwesend war, wurde der Ehrenpreis von Patin GR Manuela Tiefenbacher-Schauer an seinen Vater übergeben. Auch Preisträger Karl-Heinz Schütz, Soloflötist der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker, konnte an der Ehrung nicht teilnehmen. Der Preis wird Schütz im Rahmen der Landecker Festwochen, dessen Intendant er seit Jahren ist, verliehen. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Saxensemble der Stadtmusik Landeck-Perjen.

Von Irmgard Pfurtscheller

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