„Zu den heiligen Engeln“

Von den Gläubigen gut besucht war die Kirchtagsmesse in Brennbichl. Die Karröster Schützen „zum Gebet" und die Ministranten versammelten sich um den Altar, an dem Pfarrer Alois Oberhuber den Gottesdienst zelebrierte. RS-Foto: Krismer

Brennbichler feierten Kirchtagsmesse und Prozession

Kirchtag wurde letzen Sonntag in Brennbichl gefeiert. Wenn auch dieser Ortsteil politisch teilweise zu Karrösten gehört, die oftmals im Volksmund nach diesem Ortsteil benannte Kirche steht dennoch auf Imster Boden und zuständig dafür ist demnach auch die Stadtpfarre Imst. Aber das spielt ohnehin keine Rolle. Die Gläubigen kommen stets aus allen Windrichtungen, um dieses traditionsreiche Fest gebührend zu feiern.

Von Ewald Krismer

Die von Stadtpfarrer Alois Oberhuber zelebrierte Kirchtagsmesse stand am Beginn des regionalen Feiertages. Im Anschluss erfolgte die Prozession. Weltlich begleitet wurde sie diesmal von der Musikkapelle und der Schützenkompanie von Karrösten. Nächstes Jahr sind dann wieder die Imster an der Reihe, die sich jährlich mit den „Östern“ abwechseln. Der gesellschaftliche Teil vollzog sich dann beim Hotel Auderer in Brennbichl auf Karröster Gemeindegebiet.

Gut eine Stunde dauerte der Umgang. Er führte bis zur HTL, dann weiter bis zum Großmarkt Wedl und schlussendlich zurück zur Kirche. RS-Foto: Krismer
Entstehung des Gotteshauses

Die Grundsteinlegung der Kirche „Zu den hl. Engeln“ in Brennbichl geht zurück auf das Jahr 1965. Zwei Jahre später, am 12. November 1967, wurde sie eingeweiht. Bauherr war, so steht es an der Kirchenmauer zu lesen, Dekan Monsignore Alfons Lorenz, der damalige Stadtpfarrer von Imst. Geplant wurde das Gotteshaus vom Imster Architekten Norbert Heltschl und künstlerisch ausgestaltet von den Imster Künstlern August Stimpfl, Elmar Kopp und Andreas Weissenbach. Beachtenswert sind auch die Lichtwegbilder von Chryseldis Hofer in der Seitenkapelle und der 1993 von Norbert Heltschl entworfene und von der HTL Imst umgesetzte Engelsbrunnen. Die moderne Engelsfigur jedoch stammt vom Imster Künstler Werner Abraham. 2013 wurde unter der Leitung von Stadtpfarrer Alois Oberhuber eine Renovierung vorgenommen.

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