Zukunft.kauns

Gleich nach der Montage des Briefkastens durch Bgm. Matthias Schranz (l.) und NR Dominik Schrott vor dem Gemeindeamt wurde er schon mit ersten Ideen -gefüllt. Foto: Thomas Ziegler

Kauns startet Bürgerbefragung

 

Bgm. Matthias Huter will von seinen Gemeindebürgern wissen, wie Kauns noch lebenswerter gestaltet werden kann. Im Rahmen des Projekts „Zukunft.kauns – ein Dorf im Wandel“ sind jetzt sie am Wort.

 

Von Daniel Haueis

 

Ende Februar wurde der Gemeindeentwicklungsprozess von Kauns gestartet. Nachdem in einem ersten Schritt die aktuelle Situation erhoben und analysiert wurde, sind jetzt die Bürger am Wort: „Ziel ist es, ganz viele Wünsche und Anregungen zu sammeln, damit die Gemeinde zukunftsfit bleibt. In jedem von uns stecken viele Ideen mit Potenzial – dieses wollen wir gemeinsam nutzen“, erklärt Bgm. Matthias Schranz. Die Beteiligung ist auf mehrere Arten möglich: In der aktuellen Gemeindezeitung befindet sich ein Fragebogen, der ausgefüllt bis 1. August in einem extra dafür vorgesehenen Briefkasten beim Gemeindeamt geworfen werden kann. Natürlich gibt es den Fragebogen auch online (auf kauns.tirol.gv.at). Die Fragen betreffen das Audit familienfreundlichegemeinde und zukunft.kauns; Themen sind Zufriedenheit mit der Lebensqualität, mit dem Angebot in Bereichen Mobilität, Freizeit oder Kultur. Vorgeschlagen werden Verbesserungen für alle Kauner, von Kindern bis Senioren. Wohnen ist ein zentrales Thema.

 

WORKSHOPS. Am 26. Mai und 9. Juni finden im Kultursaal Kauns zwei Workshops statt. Dort wird an Themen-Tischen gemeinsam gearbeitet, und die Bürger können ihre Ideen einbringen. „Diese fließen, wie auch alle anderen Vorschläge aus den Umfragen, in eine Gesamtübersicht mit ein“, erklärt der Dorfchef. Nach dem Bürgerbeteiligungsprozess werden alle gesammelten Vorschläge und Anregungen in umsetzbare Maßnahmen umformuliert. Diese Liste an Maßnahmen soll anschließend nach Dringlichkeit gereiht werden, ein Umsetzungsplan soll im Herbst bei einer offenen Bürgerversammlung beschlossen werden. „Gemeinsam wollen wir dann die notwendigen und erforderlichen Schritte zur Umsetzung planen“, sagt Bgm. Matthias Schranz.