Zwei harte Radrennen

Trotz brütender Sommerhitze hatte Christoph Gobber ein weiteres erfolgreiches Wochenende in den Beinen. Foto: Sportograf

Erster Saison-Stockerlplatz für Christoph Gobber

Der Außerferner Radsportler Christoph Gobber absolvierte am vergangenen Wochenende zwei sehr harte Rennen. Einmal die österreichische Meisterschaft im Bergfahren (Rennrad), zum anderen den MTB-Marathon in Pfronten – ein weiteres Heimrennen.

Die „ÖM Berg“ – ein Saisonhighlight 2019 – wurde in diesem Jahr im Karwendelgebirge ausgetragen und war für Gobber quasi ein Heimrennen. Die Daten: 900 Höhenmeter, 20 km Streckenlänge, maximale Steigung 17 Prozent, Startzeit 17.30 Uhr.
Die Strecke führte von Wiesing über Jenbach nach Maurach zum Achensee und weiter zur Gramai-Alm. Am Start standen die besten Elite-Fahrer Österreichs, die auch an internationalen Profirennen teilnehmen. „Also für mich etwas ganz Besonderes“, verrät Christoph Gobber und erzählt weiter: „Mein Trainer Thomas Steurer und ich hatten das Ziel, mutig in das Rennen zu gehen und alles zu geben, was möglich ist. Wichtig war, dass ich es in eine Gruppe schaffen sollte, um nicht allein das Flachstück um den Achensee absolvieren zu müssen. Am Ende reichte meine Zeit für den 41. Platz. Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, weil es uns Hoffnung für die Zukunft gibt.“

Perspektive.

Der zeitliche Rückstand hielt sich einigermaßen in Grenzen. Jetzt, nach dem Rennen wissen Athlet und Trainer, worauf das weitere Training speziell ausgerichtet sein muss. „Ich habe eine Vorstellung über eine Platzierung bei der ÖM Berg, aber das ist ein langfristiges Ziel für die nächsten Jahre“, weiß Christoph Gobber sein Ergebnis richtig einzuschätzen.

Nächstes Rennen vor der Haustür.

Am folgenden Tag stand mit dem MTB-Marathon in Pfronten ein weiteres Heimrennen an.
„Es galt also, mich so gut wie möglich von den Strapazen des Vortages zu erholen. Die Startzeit für die Kurzstrecke war um 12 Uhr. In der Auffahrt zum Breitenberg spürte ich, dass ich noch etwas müde war von der ÖM. Die Abfahrt war in diesem Jahr auch etwas knifflig und ich verlor dort leider Zeit. Meine Endzeit reichte schlussendlich für den fünften Gesamtrang und für den Klassensieg, was somit das erste Stockerl in der Saison bedeutete“, zeigt sich Christoph Gobber zufrieden.

Weiteres Highlight.

„Thomas Steurer und ich sind guter Dinge und blicken zufrieden in die Zukunft. Nächstes Saisonhighlight wird die Erzgebirgsrundfahrt in knapp zwei Wochen. Dort gilt es, vier Etappen, gespickt mit vielen Höhenmetern zu absolvieren.“