Zwei Rennen, zwei Top-Ergebnisse

In St. Anton lief es für den Außerferner sehr gut. Foto: Gobber

Christoph Gobber radelt weiter auf Erfolgskurs

Der Arlberger Bike Classic fand am 18. August statt. Der Bewerb zählt zur Wertung des Arlberg Murmel. Start und Ziel ist jeweils in der St. Antoner Fußgängerzone. Am 21. August stand der Radweltpokal in St. Johann auf dem Programm. Die Kitzbüheler Alpen rückten in den Fokus der internationalen Radsportszene. Rennradfahrer zwischen 18 und 80 Jahren maßen sich auf einer Streckenlänge von 40 km.

Der Arlberger Bike Classic wird als Mountainbike Marathon auf einer 19,8 km langen Strecke als Rundkurs um St. Anton gefahren. Der Gesamtanstieg überwindet 720 Höhenmeter. Die Abfahrten waren teilweise recht schwierig, da es noch nass vom Regen des Vorabends war. Bei sonst perfekten äußeren Bedingungen verlief der Start für Christoph Gobber super, er konnte den ersten Anstieg, das Flachstück, die Abfahrt und den anschließenden zweiten Anstieg zusammen mit seinem stärksten Konkurrenten Christian Schmitt fahren. Vor der zweiten Bergkuppe hatte Schmitt einen minimalen Vorsprung, drückte dann in der nächsten Flachpassage so aufs Gas, dass Christoph nicht mehr zu ihm aufschließen konnte. Christoph Gobber beendete das Rennen an zweiter Gesamtstelle und als Klassenerster. „Ein super Ergebnis für mich. Besonders freut es mich, dass der Rückstand auf Christian Schmitt nicht einmal eine Minute betrug. Er ist ein absoluter Top-Fahrer und dieses Resultat gibt mir viel Selbstvertrauen“, freut sich der Außerferner Radsportler über diesen Erfolg.

Sankt Johann.

Der Internationale Radweltpokal St. Johann – ein Rennrad Bergsprint – wurde als Lizenzrennen ausgetragen und hatte daher für Christoph Gobber einen besonderen Stellenwert. Bei diesem Rennen war bei sehr heißen Bedingungen (ca. 30 Grad) eine Strecke von 2,5 km mit 250 hm zu bewältigen.

Das Lizenzrennen in St. Johann stuft Christoph Gobber als sehr wichtig ein. Foto: Gobber

„Diese Art von Rennen ist extrem schwer. Als Bergfahrer muss man mit allen Arten von Steigungen zurechtkommen, egal, ob der Anstieg gerade einmal über zwei Kilometer oder doch über 20 km geht. Bei den ganz kurzen Bergrennen gibt es keine Zeit, um ins Rennen zu finden, man gibt vom Start bis ins Ziel Vollgas und ist eigentlich während der ganzen Renndauer über seinem Limit. Das Aufwärmen dauert auch um ein Vielfaches länger als das eigentliche Rennen. Ich konnte das Rennen als Dritter meiner Klasse und als Vierter gesamt beenden. Vor mir waren zwei Italiener. Ihre Fans waren aber sehr fair, sie haben mir sogar während des Rennens Wasser zur Abkühlung angeboten. Das Ergebnis stufe ich für mich sehr weit oben ein, ein Stockerl bei einem Lizenzrennen ist super und sehr zufriedenstellend“, zieht Christoph Gobber Bilanz.