Alles drehte sich um die Drehleiter
Die neue „DLKA 23/12.“ der Imster Stadtfeuerwehr hat nun auch den Segen Gottes
Am 18. November letzten Jahres um 19.09 Uhr kam sie bei der Imster Feuerwehrhalle an. Mit frenetischem Applaus wurde sie dort von einer Menge Feuerwehrleuten empfangen. Die Rede ist von der neuen Drehleiter für die Stadtfeuerwehr Imst mit der internen Bezeichnung DLKA 23/12. Die RUNDSCHAU berichtete bereits in Ausgabe 47/2022. Das Wunderwerk der Technik hat auch schon einige Einsätze hinter sich gebracht. Mit Gottes Segen offiziell in den Dienst gestellt wurde die neue Errungenschaft jedoch erst am vergangenen Samstagabend.
Ewald Krismer
1. August 2023
Von Ewald Krismer
Samstagabend im Imster Fußballstadion: Statt Fußball gab es den Festakt samt Gottesdienst anlässlich der offiziellen Indienststellung der neuen Drehleiter der Stadtfeuerwehr. Obwohl kein Fußballmatch, waren die Tribünenränge fast vollbesetzt: Mit Damen und Herren aus dem Stadtgemeindeparlament, mit Bürgermeistern anderer Gemeinden, mit Imster Florianijüngern samt Feuerwehrjugend, mit Vertretern und Fahnenabordnungen benachbarter Feuerwehren und des Bezirksfeuerwehrkommandos, der Polizei, des Roten Kreuzes und der Bergrettung sowie mit heimischen Vereinen wie den Schützen, den Kaiserschützen und der Schützengilde. Im Ganzen angetreten war die Stadtmusik, die die von Stadtpfarrer Dekan Franz Angermayer zelebrierte Messfeier musikalisch begleitete. Nach der Gottesverehrung erfolgte die Segnung des Fahrzeuges und anschließend die Festansprachen, beginnend mit Stadtfeuerwehr- und Bezirksfeuerwehrkommandant Roland Thurner. Ihm folgten der Reihe nach: Bürgermeister Stefan Weirather, Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber, Rotkreuz-Bezirksstellenleiter David Schmid, Bundesrat Christoph Stillebacher sowie Dominik Traxl, Abgeordneter zum Tiroler Landtag.
NOCHMALS DIE TECHNISCHEN DATEN. Die neue Drehleiter der Baureihe L32A XS 3.2 ist ein Erzeugnis des heimischen Feuerwehrgerätehersteller Rosenbauer und ist aufgebaut auf das Fahrgestell eines MAN TGM 18.320 Allrad mit einem 320 PS starken Motor der Abgasnorm Euro 6. Das neue technische Wunderwerk hat eine Leiterlänge von 32 Metern. An der Spitze befestigt ist ein Rettungskorb mit 500 Kilo Nutzlast oder für fünf Personen. Der Korb ist ausgerüstet mit Aufnahmevorrichtungen für eine schwenkbare Krankentrage, eine Schwerlasttrage und einen Rollstuhl. Ferner ist der Rettungskorb mit einer seitlich fest verlegten Wasserführung und einem permanent montierten Aluminiumrohr in der Oberleiter bestückt und verfügt zudem über eine Einhängevorrichtung für ein Abseilgerät, Ösen zum Einhängen von Sicherheitsgurten, Anschlagpunkte am Drehgestell zur Absturzsicherung sowie eine automatische Rückholfunktion, einigen Überwachungskameras, Rundumleuchten und zahlreichen weiteren Ausstattungen.
Samstagabend im Imster Fußballstadion: Statt Fußball gab es den Festakt samt Gottesdienst anlässlich der offiziellen Indienststellung der neuen Drehleiter der Stadtfeuerwehr. Obwohl kein Fußballmatch, waren die Tribünenränge fast vollbesetzt: Mit Damen und Herren aus dem Stadtgemeindeparlament, mit Bürgermeistern anderer Gemeinden, mit Imster Florianijüngern samt Feuerwehrjugend, mit Vertretern und Fahnenabordnungen benachbarter Feuerwehren und des Bezirksfeuerwehrkommandos, der Polizei, des Roten Kreuzes und der Bergrettung sowie mit heimischen Vereinen wie den Schützen, den Kaiserschützen und der Schützengilde. Im Ganzen angetreten war die Stadtmusik, die die von Stadtpfarrer Dekan Franz Angermayer zelebrierte Messfeier musikalisch begleitete. Nach der Gottesverehrung erfolgte die Segnung des Fahrzeuges und anschließend die Festansprachen, beginnend mit Stadtfeuerwehr- und Bezirksfeuerwehrkommandant Roland Thurner. Ihm folgten der Reihe nach: Bürgermeister Stefan Weirather, Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber, Rotkreuz-Bezirksstellenleiter David Schmid, Bundesrat Christoph Stillebacher sowie Dominik Traxl, Abgeordneter zum Tiroler Landtag.
NOCHMALS DIE TECHNISCHEN DATEN. Die neue Drehleiter der Baureihe L32A XS 3.2 ist ein Erzeugnis des heimischen Feuerwehrgerätehersteller Rosenbauer und ist aufgebaut auf das Fahrgestell eines MAN TGM 18.320 Allrad mit einem 320 PS starken Motor der Abgasnorm Euro 6. Das neue technische Wunderwerk hat eine Leiterlänge von 32 Metern. An der Spitze befestigt ist ein Rettungskorb mit 500 Kilo Nutzlast oder für fünf Personen. Der Korb ist ausgerüstet mit Aufnahmevorrichtungen für eine schwenkbare Krankentrage, eine Schwerlasttrage und einen Rollstuhl. Ferner ist der Rettungskorb mit einer seitlich fest verlegten Wasserführung und einem permanent montierten Aluminiumrohr in der Oberleiter bestückt und verfügt zudem über eine Einhängevorrichtung für ein Abseilgerät, Ösen zum Einhängen von Sicherheitsgurten, Anschlagpunkte am Drehgestell zur Absturzsicherung sowie eine automatische Rückholfunktion, einigen Überwachungskameras, Rundumleuchten und zahlreichen weiteren Ausstattungen.
Eine Bürgermeisterin und vier Bürgermeister von Gemeinden, die an der Finanzierung auch beteiligt waren und in denen die neue Drehleiter auch zum Einsatz kommen kann: von Karrösten Petra Singer, von Imst Stefan Weirather, von Karres Martin Gstrein, von Mils Bernhard Schöpf und von Tarrenz Stefan Rueland, der zudem auch das Amt des Bezirksfeuerwehrinspektors bekleidet (v.r.).






