„Das Klima in der Regierung ist sehr gut“
VP-Klubobmann Jakob Wolf und Bundesrat Christoph Stillebacher ziehen vor der Sommerpause Bilanz
18. Juli 2023 | von
Martin Grüneis
Pflegen eine gute Zusammenarbeit: VP-Klubobmann Jakob Wolf und Bundesrat Christoph Stillebacher (v.l.). RS-Foto: Grüneis
Von Martin Grüneis
„Das Klima in der Regierung ist sehr gut“, berichtet VP-Klubobmann Jakob Wolf. Seit der Regierungsbildung ist freilich die Teuerung und deren Auswirkungen ein zentrales Thema. In Tirol wurde ein Teuerungsrat eingerichtet. Die Tiroler Landesregierung entschied sich, dem Rat der Experten zu folgen und gezielt zu helfen. „Das ist nicht immer ganz einfach“, weiß Wolf, denn nicht jeder Bürger würde um die Förderungen ansuchen, die ihm zustehen. Um die gestiegenen Heiz- und Wohnkosten abzufedern, erhöhte bzw. initiierte die Tiroler Landesregierung diverse finanzielle Zuschüsse. Dazu gehört unter anderem der Tirol-Zuschuss. Über 40000 Ansuchen seien bereits abgewickelt worden, berichtet VP-Klubobmann Jakob Wolf. Noch vor der Sommerpause konnte zudem ein neuer Zuschuss für Haushalte mit Wärmepumpen- und Stromheizungen beschlossen werden – seit Montag können Anträge gestellt werden. Wolf appelliert an die Bevölkerung, um die Zuschüsse anzusuchen. „Den Menschen stehen diese Zuschüsse zu“, sagt der VP-Klubobmann. Auch für die Bereiche Sport und Kultur seien Pakete geschnürt worden, denn auch hier sind die Folgen der Teuerung deutlich spürbar, weiß Jakob Wolf. Weitere Maßnahmen werden von Seiten der Tiroler Landesregierung nicht ausgeschlossen. Nicht einfach gestalteten sich hingegen die Gespräche mit der Tiwag, berichtet Wolf: „Da hat es den Druck des Landes gebraucht.“ Der Landesenergieversorger würde nunmehr aber einen der günstigsten Tarife in Österreich bieten – Wolf empfiehlt Kunden den neuen Vertrag zu unterschreiben.
SORGE UM WOLF. Froh zeigt sich Jakob Wolf über die Novelle zum Tiroler Jagdgesetz, sodass per Verordnungen Wölfe geschossen werden dürfen. Vergangene Woche wurde etwa eine Abschussverordnung für einen Wolf im Gemeindegebiet von Sölden beschlossen. Die derzeit noch geltende Abschussverordnung aufgrund von Rissereignissen in Umhausen lief am 14. Juli nach acht Wochen aus.
MIT BLICK AUF DIE ZUKUNFT. Die Landesregierung würde aber auch an für die Zukunft wichtigen Themen arbeiten. „Dazu gehört die Verbesserung der Kinderbetreuung“, erklärt Wolf. Noch in dieser Periode soll ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung umgesetzt werden. „Es wird auch Einrichtungen brauchen, die von mehreren Gemeinden getragen werden“, weiß VP-Klubobmann Jakob Wolf. Er ist außerdem der Meinung, dass auch die Wirtschaft ihren Teil beitragen kann – Stichwort Betriebskindergarten. Die Kinderbetreuung auszubauen, könne sich positiv auf den Arbeitskräftemangel und die Pensionsansprüche von Frauen auswirken. Von der Bundespolitik wünscht sich Wolf, dass das Kilometergeld und die Tagesdiäten der Arbeitnehmer angehoben werden. Auch sollen die Steuern für Überstunden gesenkt und Pensionisten ein steuerfreier Zuverdienst ermöglicht werden – dies komme nämlich sowohl den Leuten als auch der Wirtschaft zugute.
Vertreter des Bezirkes in Wien. Bundesrat Christoph Stille-bacher freut sich derweil, den Bezirk Imst in Wien vertreten zu dürfen. „Die Einarbeitungszeit war sehr fordernd“, berichtet Stillebacher. Zu tun gibt es jedenfalls genug. „Wir haben nicht nur eine Krise“, weiß Stillebacher. Zu den großen Errungenschaften der jüngsten Vergangenheit zählt er vor allem das Aus für die kalte Progression. Zudem wurde die Stromkostenbremse eingeführt und der Familienbonus erhöht. Auch wurde geschaut, dass die Länder und Gemeinden unterstützt werden. Erhöht wurden außerdem die Pension sowie der Verdienst der Zivil- und Grundwehrdiener. Ebenso erfreulich sei die Einführung des Bestellerprinzips bei Maklerprovisionen.
„Das Klima in der Regierung ist sehr gut“, berichtet VP-Klubobmann Jakob Wolf. Seit der Regierungsbildung ist freilich die Teuerung und deren Auswirkungen ein zentrales Thema. In Tirol wurde ein Teuerungsrat eingerichtet. Die Tiroler Landesregierung entschied sich, dem Rat der Experten zu folgen und gezielt zu helfen. „Das ist nicht immer ganz einfach“, weiß Wolf, denn nicht jeder Bürger würde um die Förderungen ansuchen, die ihm zustehen. Um die gestiegenen Heiz- und Wohnkosten abzufedern, erhöhte bzw. initiierte die Tiroler Landesregierung diverse finanzielle Zuschüsse. Dazu gehört unter anderem der Tirol-Zuschuss. Über 40000 Ansuchen seien bereits abgewickelt worden, berichtet VP-Klubobmann Jakob Wolf. Noch vor der Sommerpause konnte zudem ein neuer Zuschuss für Haushalte mit Wärmepumpen- und Stromheizungen beschlossen werden – seit Montag können Anträge gestellt werden. Wolf appelliert an die Bevölkerung, um die Zuschüsse anzusuchen. „Den Menschen stehen diese Zuschüsse zu“, sagt der VP-Klubobmann. Auch für die Bereiche Sport und Kultur seien Pakete geschnürt worden, denn auch hier sind die Folgen der Teuerung deutlich spürbar, weiß Jakob Wolf. Weitere Maßnahmen werden von Seiten der Tiroler Landesregierung nicht ausgeschlossen. Nicht einfach gestalteten sich hingegen die Gespräche mit der Tiwag, berichtet Wolf: „Da hat es den Druck des Landes gebraucht.“ Der Landesenergieversorger würde nunmehr aber einen der günstigsten Tarife in Österreich bieten – Wolf empfiehlt Kunden den neuen Vertrag zu unterschreiben.
SORGE UM WOLF. Froh zeigt sich Jakob Wolf über die Novelle zum Tiroler Jagdgesetz, sodass per Verordnungen Wölfe geschossen werden dürfen. Vergangene Woche wurde etwa eine Abschussverordnung für einen Wolf im Gemeindegebiet von Sölden beschlossen. Die derzeit noch geltende Abschussverordnung aufgrund von Rissereignissen in Umhausen lief am 14. Juli nach acht Wochen aus.
MIT BLICK AUF DIE ZUKUNFT. Die Landesregierung würde aber auch an für die Zukunft wichtigen Themen arbeiten. „Dazu gehört die Verbesserung der Kinderbetreuung“, erklärt Wolf. Noch in dieser Periode soll ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung umgesetzt werden. „Es wird auch Einrichtungen brauchen, die von mehreren Gemeinden getragen werden“, weiß VP-Klubobmann Jakob Wolf. Er ist außerdem der Meinung, dass auch die Wirtschaft ihren Teil beitragen kann – Stichwort Betriebskindergarten. Die Kinderbetreuung auszubauen, könne sich positiv auf den Arbeitskräftemangel und die Pensionsansprüche von Frauen auswirken. Von der Bundespolitik wünscht sich Wolf, dass das Kilometergeld und die Tagesdiäten der Arbeitnehmer angehoben werden. Auch sollen die Steuern für Überstunden gesenkt und Pensionisten ein steuerfreier Zuverdienst ermöglicht werden – dies komme nämlich sowohl den Leuten als auch der Wirtschaft zugute.
Vertreter des Bezirkes in Wien. Bundesrat Christoph Stille-bacher freut sich derweil, den Bezirk Imst in Wien vertreten zu dürfen. „Die Einarbeitungszeit war sehr fordernd“, berichtet Stillebacher. Zu tun gibt es jedenfalls genug. „Wir haben nicht nur eine Krise“, weiß Stillebacher. Zu den großen Errungenschaften der jüngsten Vergangenheit zählt er vor allem das Aus für die kalte Progression. Zudem wurde die Stromkostenbremse eingeführt und der Familienbonus erhöht. Auch wurde geschaut, dass die Länder und Gemeinden unterstützt werden. Erhöht wurden außerdem die Pension sowie der Verdienst der Zivil- und Grundwehrdiener. Ebenso erfreulich sei die Einführung des Bestellerprinzips bei Maklerprovisionen.