Ende einer Epoche
Raiffeisen Seniorenclub geht in den „Ruhestand“
Nach 45 Jahren geht die erfolgreiche Zeit des Raiffeisen-Seniorenclubs in Imst zu Ende. Letztendlich war die Corona-Pandemie ausschlaggebend dafür, einen Schlussstrich unter das erfolgreiche Kapitel zu ziehen.
Christoph Hablitzel
4. Juli 2023
Im Jahr 1977 versammelten sich die Imster Senioren erstmals im Raika-Saal. Bald schnellten die Besucherzahlen in die Höhe.
Foto: Privatarchiv Siegele
Foto: Privatarchiv Siegele
Von Christoph Hablitzel
„Alles Schöne hat ein Ende“ - so auch beim Raiffeisen Seniorenclub Imst. „Frau Johanna Schrott konnte aus zeitlichen Gründen die Betreuung des Imster Seniorenclubs nicht mehr weitermachen. Einen entsprechenden Ersatz zu finden war leider nicht möglich, darüberhinaus war auch ein regelmäßiger Betrieb während der Corona-Pandemie nicht möglich“, sagt der ehemalige Obmann Josef Siegele.
HISTORIE. Im Mai 1977 wurde die erste Veranstaltung im Raika-Saal von Frau Agnes Siegele mit ihren Freundinnen, selbstgebackenem Kuchen und 55 Personen, die damals als Gäste anwesend waren, abgehalten. Ab September dieses Jahres fanden dann regelmäßig jeden Dienstag-Nachmittag Zusammenkünfte mit Programm statt. Rasch wuchs die Zahl der Besucher an und erreichte schließlich einen Höchststand von stolzen 125 Teilnehmern. Durchschnittlich waren es immer an die 80 - 90 Besucher, die man im Raika-Saal begrüßen konnte. Agnes Siegele war 25 Jahre für die Helferinnen zuständig. Nach ihr übernahm diese Aufgabe Frau Adelheid Krabacher bis 2017.
ALTBÜRGERMEISTER. Als erster Leiter fungierte - der auch für das Programm und die Begrüßung der Senioren zuständig war - Alt-Bürgermeister Josef Koch. Bis Ende 1992 führte er diese Aufgabe mit Freude und zur vollsten Zufriedenheit aller, aus. 1993 übernahm Herr Friedrich Nestel diese ehrenvolle Aufgabe. Über Jahre hat dieser dann ein anspruchsvolles Programm für die Senioren geboten. Bis zum Jahr 2015 führte Friedrich Nestel schließlich diese wichtige Funktion aus. Für zwei Jahre war dann die Familie Siegele wieder in Amt und Würden. Im September 2017 konnte man schließlich mit Frau Johanna Schrott eine neue Führung des Seniorenclubs gewinnen. Mit besonderer Energie und Abwechslung hat sie für ein anspruchsvolles Programm gesorgt. Leider hat die „Pandemie“ auch im Bereich des Sozialwesens „Erfolg“ gehabt und beendete somit diese wertvolle und für so manchen nicht missen wollende Zeit, abrupt. Für Josef Siegele ist es ein besonderes Anliegen hier an dieser Stelle „allen Leitern, Helferinnen und Helfern (Karl Schrott und Ernst Kranewitter) zu danken“, so der ehemalige Direktor der Raiffeisenbank Imst. „Ein großer Dank auch an die Raiffeisen-Landesbank, die den Raika-Saal von Beginn an gratis zur Verfügung gestellt hat. Herzlichen Dank im Namen aller Senioren!“, so Josef Siegele abschließend.
„Alles Schöne hat ein Ende“ - so auch beim Raiffeisen Seniorenclub Imst. „Frau Johanna Schrott konnte aus zeitlichen Gründen die Betreuung des Imster Seniorenclubs nicht mehr weitermachen. Einen entsprechenden Ersatz zu finden war leider nicht möglich, darüberhinaus war auch ein regelmäßiger Betrieb während der Corona-Pandemie nicht möglich“, sagt der ehemalige Obmann Josef Siegele.
HISTORIE. Im Mai 1977 wurde die erste Veranstaltung im Raika-Saal von Frau Agnes Siegele mit ihren Freundinnen, selbstgebackenem Kuchen und 55 Personen, die damals als Gäste anwesend waren, abgehalten. Ab September dieses Jahres fanden dann regelmäßig jeden Dienstag-Nachmittag Zusammenkünfte mit Programm statt. Rasch wuchs die Zahl der Besucher an und erreichte schließlich einen Höchststand von stolzen 125 Teilnehmern. Durchschnittlich waren es immer an die 80 - 90 Besucher, die man im Raika-Saal begrüßen konnte. Agnes Siegele war 25 Jahre für die Helferinnen zuständig. Nach ihr übernahm diese Aufgabe Frau Adelheid Krabacher bis 2017.
ALTBÜRGERMEISTER. Als erster Leiter fungierte - der auch für das Programm und die Begrüßung der Senioren zuständig war - Alt-Bürgermeister Josef Koch. Bis Ende 1992 führte er diese Aufgabe mit Freude und zur vollsten Zufriedenheit aller, aus. 1993 übernahm Herr Friedrich Nestel diese ehrenvolle Aufgabe. Über Jahre hat dieser dann ein anspruchsvolles Programm für die Senioren geboten. Bis zum Jahr 2015 führte Friedrich Nestel schließlich diese wichtige Funktion aus. Für zwei Jahre war dann die Familie Siegele wieder in Amt und Würden. Im September 2017 konnte man schließlich mit Frau Johanna Schrott eine neue Führung des Seniorenclubs gewinnen. Mit besonderer Energie und Abwechslung hat sie für ein anspruchsvolles Programm gesorgt. Leider hat die „Pandemie“ auch im Bereich des Sozialwesens „Erfolg“ gehabt und beendete somit diese wertvolle und für so manchen nicht missen wollende Zeit, abrupt. Für Josef Siegele ist es ein besonderes Anliegen hier an dieser Stelle „allen Leitern, Helferinnen und Helfern (Karl Schrott und Ernst Kranewitter) zu danken“, so der ehemalige Direktor der Raiffeisenbank Imst. „Ein großer Dank auch an die Raiffeisen-Landesbank, die den Raika-Saal von Beginn an gratis zur Verfügung gestellt hat. Herzlichen Dank im Namen aller Senioren!“, so Josef Siegele abschließend.






