Großfeuer drohte Dorfzentrum zu zerstören
Im dicht verbauten Roppner Dorfkern brach am Sonntagmorgen ein Brand aus, Feuerwehren verhinderten Inferno
Riesiges Glück im Unglück hatten in den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags die Bewohner des dicht verbauten Roppner Dorfzentrums. Dort ist gegen 4.45 in einem Nebengebäude eines Bauernhofes ein Feuer ausgebrochen, das in der Folge auf das Wohnhaus übergegriffen hat. Auf der Nordseite an das Haus angebaute Stallungen und Scheunen sowie auch das Bauernhaus selbst konnten von den Einsatzkräften der Feuerwehren Roppen und Imst gerettet werden. Zwei in dem Gebäude schlafende Personen wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht.
Gebi G. Schnöll
13. Juni 2023
Rund 100 Feuerwehrleute kämpften mit Löschwasser aus dem „Leonhardsbach“ gegen die Flammen an. Ein Geräteschuppen wurde völlig zerstört, das Bauernhaus konnte gerettet werden. Der Schaden ist enorm. Foto: Georg Plattner
Von Gebi G. Schnöll
Vor etwa zwei Jahren haben die Einsatzkräfte der FF Roppen und der Stadtfeuerwehr Imst das Szenario „Brand im Roppner Dorfzentrum“ gemeinsam geübt, am Sonntag wurde es zur bitteren Realität. Eine Bäuerin aus dem Ortsteil nördlich des Inns hat gegen 4.45 Uhr das Feuer bemerkt und sofort Alarm geschlagen. Als der Roppner Feuerwehrkommandant Alexander Kneißl vom Brand im Dorfzentrum alarmiert wurde, wusste er sofort, dass allerhöchste Alarmstufe gegeben ist. Im Ortskern reihen sich nämlich auf beiden Seiten der Dorfstraße alte Wohnhäuser mit angebauten Scheunen und Ställen aneinander.
KNAPP AN INFERNO VORBEI. Ein Nebengebäude des Bauernhofes von Martin Ennemoser stand bereits in Vollbrand, und auch an der Fassade des Bauernhauses breiteten sich Flammen aus, als die Einsatzkräfte der Feuerwehren Roppen (4 Fahrzeuge, 65 Mann) und Imst (Drehleiter, 2 Tankwagen, LAST, 35 Mann) zum Löschangriff übergingen. Im Bauernhaus schliefen zu diesem Zeitpunkt der Sohn des Hofbesitzers und ein Gast aus Bayern, die am Vorabend gemeinsam mit noch anderen Fußballbegeisterten unter einem Partyzelt das Champions-League-Finale angesehen und dabei auch den Brotbackofen angeheizt haben, um das Fußballspiel des Jahres mit einer deftigen Pizza zu krönen. Im Zuge von Brandermittlungen wurde noch am Sonntag festgestellt, dass durch die Hitze des mit Holz beheizten Backofens, der in einem kleinen Geräteschuppen steht, ein Holzbalken in der Nähe des Ofens in Brand geraten sein dürfte. „Da war riesiges Glück im Spiel. Wäre der Brand erst wenige Minuten später entdeckt worden, hätte das wahrscheinlich zu einem unvorstellbaren Inferno geführt“, ist sich der Roppner FF-Kdt. Alexander Kneißl sicher, und er betont auch, dass die gemeinsame Übung vor zwei Jahren mit der Stadtfeuerwehr Imst wesentlich dazu beigetragen habe, den Brand erfolgreich zu bekämpfen. „Von der Übung waren noch viele wichtige Details in den Hinterköpfen“, so Kneisl, der den Großeinsatz leitete.
Vor etwa zwei Jahren haben die Einsatzkräfte der FF Roppen und der Stadtfeuerwehr Imst das Szenario „Brand im Roppner Dorfzentrum“ gemeinsam geübt, am Sonntag wurde es zur bitteren Realität. Eine Bäuerin aus dem Ortsteil nördlich des Inns hat gegen 4.45 Uhr das Feuer bemerkt und sofort Alarm geschlagen. Als der Roppner Feuerwehrkommandant Alexander Kneißl vom Brand im Dorfzentrum alarmiert wurde, wusste er sofort, dass allerhöchste Alarmstufe gegeben ist. Im Ortskern reihen sich nämlich auf beiden Seiten der Dorfstraße alte Wohnhäuser mit angebauten Scheunen und Ställen aneinander.
KNAPP AN INFERNO VORBEI. Ein Nebengebäude des Bauernhofes von Martin Ennemoser stand bereits in Vollbrand, und auch an der Fassade des Bauernhauses breiteten sich Flammen aus, als die Einsatzkräfte der Feuerwehren Roppen (4 Fahrzeuge, 65 Mann) und Imst (Drehleiter, 2 Tankwagen, LAST, 35 Mann) zum Löschangriff übergingen. Im Bauernhaus schliefen zu diesem Zeitpunkt der Sohn des Hofbesitzers und ein Gast aus Bayern, die am Vorabend gemeinsam mit noch anderen Fußballbegeisterten unter einem Partyzelt das Champions-League-Finale angesehen und dabei auch den Brotbackofen angeheizt haben, um das Fußballspiel des Jahres mit einer deftigen Pizza zu krönen. Im Zuge von Brandermittlungen wurde noch am Sonntag festgestellt, dass durch die Hitze des mit Holz beheizten Backofens, der in einem kleinen Geräteschuppen steht, ein Holzbalken in der Nähe des Ofens in Brand geraten sein dürfte. „Da war riesiges Glück im Spiel. Wäre der Brand erst wenige Minuten später entdeckt worden, hätte das wahrscheinlich zu einem unvorstellbaren Inferno geführt“, ist sich der Roppner FF-Kdt. Alexander Kneißl sicher, und er betont auch, dass die gemeinsame Übung vor zwei Jahren mit der Stadtfeuerwehr Imst wesentlich dazu beigetragen habe, den Brand erfolgreich zu bekämpfen. „Von der Übung waren noch viele wichtige Details in den Hinterköpfen“, so Kneisl, der den Großeinsatz leitete.







