Tumpen ganz im Zeichen Tiroler Schützen
45 Jahre Georg-Laner-Schützenkompanie Tumpen und 71. Ötztaler Bataillonsschützenfest
Wenn die Ötztaler Schützen feiern, dann traditionell, farbenfroh und ausgiebig. In die gleiche Kerbe schlugen vergangenes Wochenende auch die Tumpener Schützen. Gleich auf drei Tage anberaumt war das 71. Ötztaler Bataillonsschützenfest samt 45 Jahre Georg-Laner-Schützenkompanie. Den Ehrenschutz hatten Landeskommandant-Stellvertreter Major Gerhard Biller, Bundesrat Daniel Schmid, Bürgermeister Jakob Wolf, Bataillonskommandant Ötztal Major Simon Klotz und Bezirks-Ehrenmajor Max Reich.
Ewald Krismer
25. Juli 2023
Von Ewald Krismer
Das dreitägige Fest begann Freitagabend mit der Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal am Tumpener Friedhof. Höchstanwesender Schützenoffizier war Viertel- und Regimentskommandant Oberland Major Christoph Pinzger – an den zu Beginn des Festaktes die Meldung erfolgte. Die Jubiläumsfeier zu 45 Jahre Georg-Laner-Schützenkompanie vollzog sich am Samstagabend. An diesem Tag Schützenoffizier mit dem höchsten Dienstgrad war Bezirkskommandant Major Norbert Rudigier. War für die Tumpener Schützen und Marketenderinnen der Samstag ihr großer Tag, so war er für jene des Bataillons Ötztal der Sonntag. Auch dieser Tag begann mit der Meldung an den höchstrangigen Schützenoffizier. Diesmal war es Landeskommandant-Stellvertreter Major Gerhard Biller. Die Schützenmesse hielt der Kurat des Bataillons Ötztal, German Erd, Abt der Zisterzienser von Stams.
WARUM GEORG-LANER-SCHÜTZENKOMPANIE TUMPEN. Georg Laner (auch Lahner) war ein Tiroler Freiheitskämpfer aus St. Martin in Passeier, Südtirol. Dort geboren wurde er am 27. April 1778. Bevor Laner an den Freiheitskriegen teilnahm, trug er als Broterwerb Haller Salz über das Timmelsjoch ins Passeiertal. Erstmals seine Tapferkeit bewies er am 11. April 1809 beim Kampf um Sterzing. Laner war zudem Hauptmann der Schützen seiner Heimatgemeinde St. Martin, welche zusammen mit den anderen Passeirer Schützenkompanien so etwas wie das Leibregiment Andreas Hofers war, der – wie wir wissen – ebenfalls aus dem Passeier stammte. Georg Laner nahm noch an vielen weiteren Schlachten teil. 1831 wurde ihm eine Gnadenpension zugesprochen. 1835 übersiedelte er nach Tumpen wo er am 28. September 1863 einsam und vergessen starb.
Das dreitägige Fest begann Freitagabend mit der Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal am Tumpener Friedhof. Höchstanwesender Schützenoffizier war Viertel- und Regimentskommandant Oberland Major Christoph Pinzger – an den zu Beginn des Festaktes die Meldung erfolgte. Die Jubiläumsfeier zu 45 Jahre Georg-Laner-Schützenkompanie vollzog sich am Samstagabend. An diesem Tag Schützenoffizier mit dem höchsten Dienstgrad war Bezirkskommandant Major Norbert Rudigier. War für die Tumpener Schützen und Marketenderinnen der Samstag ihr großer Tag, so war er für jene des Bataillons Ötztal der Sonntag. Auch dieser Tag begann mit der Meldung an den höchstrangigen Schützenoffizier. Diesmal war es Landeskommandant-Stellvertreter Major Gerhard Biller. Die Schützenmesse hielt der Kurat des Bataillons Ötztal, German Erd, Abt der Zisterzienser von Stams.
WARUM GEORG-LANER-SCHÜTZENKOMPANIE TUMPEN. Georg Laner (auch Lahner) war ein Tiroler Freiheitskämpfer aus St. Martin in Passeier, Südtirol. Dort geboren wurde er am 27. April 1778. Bevor Laner an den Freiheitskriegen teilnahm, trug er als Broterwerb Haller Salz über das Timmelsjoch ins Passeiertal. Erstmals seine Tapferkeit bewies er am 11. April 1809 beim Kampf um Sterzing. Laner war zudem Hauptmann der Schützen seiner Heimatgemeinde St. Martin, welche zusammen mit den anderen Passeirer Schützenkompanien so etwas wie das Leibregiment Andreas Hofers war, der – wie wir wissen – ebenfalls aus dem Passeier stammte. Georg Laner nahm noch an vielen weiteren Schlachten teil. 1831 wurde ihm eine Gnadenpension zugesprochen. 1835 übersiedelte er nach Tumpen wo er am 28. September 1863 einsam und vergessen starb.
Kranzniederlegung am Freitag beim Kriegerdenkmal am Tumpener Friedhof: Bezirkskommandant Major Norbert Rudigier, Bataillonskommandant Ötztal Major Simon Klotz, Bundesbildungsoffizier Major Hartwig Röck, Viertel- und Regimentskommandant Oberland Major Christoph Pinzger und Zugsführer Jakob Wolf (v. l.). RS-Foto: Krismer







