Am Beginn von Jesu Christis Leidensweg
Winterlicher Palmsonntag auch in Imst und Tarrenz
31. März 2026 | von
Ewald Krismer
Die winterlichen Wetterkapriolen verhinderten diesmal die Prozession übers Bergl. Stattdessen führte der Weg direkt über den Streleweg bis zur Pestkapelle und wieder zurück. Schade eigentlich, denn der Weg übers Bergl hätte vermutlich bei zumindest älteren Imstern eine lustige Begebenheit aus einer längst vergangenen Zeit in Erinnerung gerufen – nämlich, wie das Imster Geisterbrevier erzählt: „die Imster einst bei der Palmprozession einen hölzernen Esel übers Bergl mit sich führten, der aus Ungeschicklichkeit umkippte, sich ein Bein brach und dieses ins ,Schinterloch‘ hinunterfiel und dort durch einen aufragenden Hauskamin direkt in den am Herd brodelnden Suppentopf.“ Viele Imster sollen daraufhin das Haus belagert haben, um von der „Eselssuppe“ einen Teller voll zu ergattern. So kamen die Imster zu ihrem Kosenamen „Suppeburger“.
WER HAT DIE LÄNGSTE PALMLATTE? Das Palmlattentragen ist auch immer wieder ein Wettstreit um nicht die längste, sondern die höchste Latte, denn sie müssen dreimal in die Vertikale gebracht werden: bei der Pfarrkirche, bei der Pestkapelle und wieder bei der Pfarrkirche. Den Sieg davongetragen hat die „Roller-und-Scheller-Latte“ mit 37 Metern vor der „Bäck-Latte“ mit 35,5 Metern sowie der „Zebisch-Latte“, der „Spitzacker-Latte“ und der „Sirapuit-Latte“. Von den letzten drei war keine Höhe zu erfahren.
IM NACHBARORT TARRENZ. Im Dorf am Salvesenbach führte die Palmprozession vom „Trujekreizle“ über den Kirchbichl hinauf zur Pfarrkirche. Neben acht überlangen waren viele kleine Palmlatten und Palmbuschen unterwegs, die ein farbenprächtiges Bild ergaben. Seit wann es in Tarrenz der Brauch ist, überlange Palmlatten mitzutragen, ist nicht überliefert. Der Schreiber erinnert sich jedoch an die 1960er-Jahre, als ein überlanges „Symbol des Einzugs Jesu in Jerusalem“ waagrecht in die Kirche getragen wurde, das vom Eingang bis zum Altar nach vorne reichte. Im Wettstreit den Sieg davongetragen hatte „Sven die Latte“ mit 15,55 Metern vor der „Lager-Latte“ mit 14,73 Metern, der „Strader-Latte“ mit 12,55 Metern und der „Kumpl-Latte“ mit 11,78 Metern sowie der „Hexe-Latte“ mit 10,78 Metern, der „Jung-
schützen-Latte“ mit 10,24 Metern, der „Wegmacher-Latte“ mit 9,68 Metern und der „Buabe-Latte“ mit 8,49 Metern. Bei der Abmessung nahmen es die Tarrenzer ganz genau.
WER HAT DIE LÄNGSTE PALMLATTE? Das Palmlattentragen ist auch immer wieder ein Wettstreit um nicht die längste, sondern die höchste Latte, denn sie müssen dreimal in die Vertikale gebracht werden: bei der Pfarrkirche, bei der Pestkapelle und wieder bei der Pfarrkirche. Den Sieg davongetragen hat die „Roller-und-Scheller-Latte“ mit 37 Metern vor der „Bäck-Latte“ mit 35,5 Metern sowie der „Zebisch-Latte“, der „Spitzacker-Latte“ und der „Sirapuit-Latte“. Von den letzten drei war keine Höhe zu erfahren.
IM NACHBARORT TARRENZ. Im Dorf am Salvesenbach führte die Palmprozession vom „Trujekreizle“ über den Kirchbichl hinauf zur Pfarrkirche. Neben acht überlangen waren viele kleine Palmlatten und Palmbuschen unterwegs, die ein farbenprächtiges Bild ergaben. Seit wann es in Tarrenz der Brauch ist, überlange Palmlatten mitzutragen, ist nicht überliefert. Der Schreiber erinnert sich jedoch an die 1960er-Jahre, als ein überlanges „Symbol des Einzugs Jesu in Jerusalem“ waagrecht in die Kirche getragen wurde, das vom Eingang bis zum Altar nach vorne reichte. Im Wettstreit den Sieg davongetragen hatte „Sven die Latte“ mit 15,55 Metern vor der „Lager-Latte“ mit 14,73 Metern, der „Strader-Latte“ mit 12,55 Metern und der „Kumpl-Latte“ mit 11,78 Metern sowie der „Hexe-Latte“ mit 10,78 Metern, der „Jung-
schützen-Latte“ mit 10,24 Metern, der „Wegmacher-Latte“ mit 9,68 Metern und der „Buabe-Latte“ mit 8,49 Metern. Bei der Abmessung nahmen es die Tarrenzer ganz genau.
... begnügen sich die Tarrenzer mit ungefähr der Hälfte, dafür ragen sie kerzengerade in den Himmel.



























