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Das Bataillon Petersberg feierte

65. Bataillonsfest der Petersberger in Rietz

Auf eine mittlerweile über 300-jährige Geschichte kann die Schützenkompanie Rietz zurückblicken. Bereits in einer Privaturkunde aus dem Jahre 1703 werden die Rietzer Schützen erwähnt und haben im selben Jahr an der historischen Schlacht auch an der „Pontlatzerbrücke“ teilgenommen. Das Bataillon Petersberg, dem die Rietzer Kompanie angehört, ist eines der ältesten Landgerichte und historisch gewachsen. Es besteht aus sieben Kompanien – Haiming, Haimingerberg, Mötz, Rietz, Roppen, Silz und Stams.

30. Juni 2026
Abschreiten der Kompanien durch Regimentskommandant Hubert Juen, Bürgermeister Gerhard Krug und Major Norbert Rudigier. Foto: Föger
Zum 65. Bataillonsfest des Bataillons Petersberg hatte die Schützenkompanie Rietz am Samstag, dem 27. Juni, eingeladen und bei sehr heißen sommerlichen Temperaturen waren die Kompanien am Platz beim Dorffeldweg ab ca. 15.45 Uhr eingetroffen. Nach dem Einmarsch der Ehrenkompanie – der Schützenkompanie Telfs mit Hauptmann Pius Trostberger und dem Trommelzug Starkenberg – erfolgte die Meldung des Bataillonskommandanten Major Michael Randolfan an den Regimentskommandanten Hubert Juen aus Grins. Nach dem Abschreiten der Formationen folgte die Begrüßung durch den Obmann der Schützenkompanie Rietz, Mario Schöffthaler, ehe Dekan Peter Scheiring mit Diakon Danijel Jurić die Feldmesse hielt – umrahmt von der Musikkapelle Rietz. Danach hieß Bürgermeister Gerhard Krug alle Anwesenden herzlich willkommen – unter anderem seine Bürgermeisterkollegen aus Silz, Mötz und Stams, die Ehrengäste, die neue Fahnenpatin Barbara Köll, alle Schützenkameraden, Marketenderinnen und alle, die zum Fest gekommen waren. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ richtete er am Ende seiner Rede an Mario Schöffthaler und all seinen Helferinnen und Helfern, an die Ehrenkompanie Telfs, den Starkenberger Trommelzug, die Musikkapelle, die neue Fahnenpatin Barbara Köll und an alle, die hier nicht einzeln aufgezählt werden können. Anschließend überreichte die neue Fahnenpatin Barbara Köll ein Fahnenband, das an die Fahne der Rietzer Schützen geheftet wurde. Regimentskommandant Juen hieß danach alle Anwesenden herzlich willkommen und dankte für die Einladung. Er betonte, dass das „Miteinander“ in der Gemeinschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt, und erklärte, was Heimat ist. Die Schützen seien sichtbare Botschafter vieler Werte und bat um ein Miteinander für Heimat und für Tirol. Im Anschluss daran erfolgt die Ehrung verdienter Schützenkameraden. Von der Schützenkompanie Stams erhielt Helmut Hörmann die Bronzene Verdienstmedaille des Bundes der Tiroler Schützenkompanien, Mario Raich wurde für 50-jährige Mitgliedschaft und Bürgermeister Markus Rinner für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Im Anschluss daran wurde die Jungschützenkette an Lisa Troger übergeben. Als letzter Punkt stand die Übergabe des Hoheitszeichens Petersberg durch die Standartenpatin an die Kompanie Rietz auf dem Programm, ehe mit dem Abspielen der Landeshymne der Festakt beendet wurde. Mit dem Abmarsch der Einheiten – voran die Musikkapelle Rietz, gefolgt von den Ehrengästen zur Defilierung im Dorf – war der offizielle Teil des Bataillonsfestes beendet. Am Gemeindeplatz gab es dann eine kräftige Stärkung mit Grillhendl, Schweinsbraten und anderem – die durstigen Kehlen wurden nach der Hitze gekühlt und die Musikkapelle Stams sorgte ab 19 Uhr für musikalische Unterhaltung. Mit toller Musik der Alpenbrass Tirol fand das Fest zu später Stunde einen tollen Abschluss.

 
Das Bataillon Petersberg feierte<br />
Die Fahnenpatin Barbara Köll nach der Überreichung des Fahnenbandes. Foto: Föger

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