Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Imst | Galerie | 14. Juni 2021 | Manuel Matt

Der Kosmos, natürlich

„Blue Flamingo“ beim 85. Jazzknödel: Andi Schiffer (Schlagzeug), Klaus Telfser (Bass) (oben, v.l.), Mirko Schuler (Vibraphon) und Rita Goller (Keyboard) (unten, v.l.)
RS-Foto: Grüneis
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Imst Manuel Matt
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Jazzknödel #85: „Blue Flamingo“ im Gasthof Hirschen

Digital ist ja ganz nett und fein: Doch wenn’s um Musik geht, will der Funke eben nicht aus schnöder Leitung, sondern von ganz nah überspringen. Nähe bleibt zwar Reizwort, geklappt hat’s bei den Feiern zur Wiederauferstehung des Jazzknödels im Imster Gasthof Hirschen aber auch mit weiterhin gebotenem Mindestabstand. Ein Leichtes freilich, wenn’s so spannend sprüht wie bei „Blue Flamingo“.
Vielarmig reißt das Seemonster den Dreimaster in den Abgrund – und viel Tiefe im besten Sinn verspricht auch das Schaffen jenes Mannes, dessen Hals diese tätowierte Szene ziert: 20 Stücke hat Andi Schiffer innerhalb kürzester Zeit für sein Quartett „Blue Flamingo“ geschrieben, das auch Vibraphon-Zauberer Mirko Schuler, Bass-Ass Klaus Telfser und die brillante Rita Goller am Piano rund um sein Schlagzeug schart. Selbiges ist auch Dreh- und Angelpunkt der Kompositionen, die getauft sind auf „Bonanza Sushi“ oder „Düstere Wolken“. Gänzlich ohne Gesang schaffen sie den musikalischen Meisterspagat: Leicht zugänglich und doch unendlich reich an Details und Varietät – ganz gleich, ob der Impulsgeber die Trommeln und Becken sanft mit Besen streift oder in jene psychedelischen Gefilde voranprescht, wo Vibraphon und Piano als Mania und Dysphoria zu den beiden Polen eines zitternden, von Bass-Saiten gehaltenen Kosmos werden, der jede menschliche Seele umschließt. Ganz großes Kino also, das anhält bis zum letzten Ton – und zwei besondere Menschen mit Zugaben würdigt: Martin Kafka und Andy Überbacher, schmerzlich vermisst, nicht nur an diesem Donnerstagabend im Gasthof Hirschen.
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