Artikel teilen
Artikel teilen >

Ein besonderer Grund zum Feiern

100 Jahre Wohn- und Pflegeheim St. Josef in Längenfeld

Das Wohn- und Pflegeheim St. Josef – im Herzen von Längenfeld gelegen – bietet eine warme und einladende Atmosphäre für alle, die darin leben. Das Heim ist ein Zuhause für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren, das sich dem Wohlbefinden und der individuellen Pflege seiner Bewohnerinnen und Bewohner mit viel Herz widmet.

8. September 2026
Das Wohn- und Pflegeheim St. Josef in Längenfeld Foto: Föger
Die Feierlichkeiten anlässlich des Bestehens des Wohn- und Pflegeheims St. Josef begannen am Sonntag, dem 6. September, mit einer Heiligen Messe – gelesen von Hr. Pfarrer Grzegorz Nowicki im Zelt vor dem Heim, festlich umrahmt von der Musikkapelle Längenfeld. Nach der Messe hieß Wirtschaftsleiter Patrick Auer alle Anwesenden herzlich willkommen und gab einen geschichtlichen Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre. Ein herzliches „Danke“ richtete er an sein Team für die bestmögliche Begleitung der ihnen anvertrauten Seniorinnen und Senioren, an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, allen, die hier ein- und ausgehen, den Angehörigen, der Gemeinde und noch vielen anderen. Er wünschte allen einen schönen Tag und wies auf die zwei Führungen durchs Haus hin. Bürgermeister Richard Grüner hieß anschließend alle Ehrengäste – sprich Heimbewohner, Pfarrer Nowicki, Dr. Illmer und alle Anwesenden – herzlich willkommen, dankte der Musikkapelle für die feierliche Umrahmung der Hl. Messe und für den folgenden Frühschoppen, blickte auch in die 100-jährige Geschichte zurück und dankte allen, die es ermöglicht hatten, dass dieses Wohn- und Pflegeheim gebaut werden konnte. Er dankte auch dem Sozialsprengel, der eine große Entlastung für das Altersheim ist, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Ehrenamtlichen und natürlich auch dem Leiter des Heimes Patrick Auer und wünschte alles Gute für die nächsten hundert Jahre. Nach dem Frühschoppen der MK Längenfeld unterhielt die Tanzlmusig „Zommgschmissn“ die Besucher im Festzelt – im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ gab es zwei Führungen, bei denen man viel Wissenswertes über dieses ganz besondere Haus erfuhr. Hut ab vor allen, die hier täglich mit „viel Herzblut“, Einfühlungsvermögen, Leidenschaft und Hingabe die Seniorinnen und Senioren betreuen.

GESCHICHTE DES HAUSES. Der Bau und die Eröffnung des Altenwohnheims fanden 1925 statt. Im Erdgeschoss befanden sich ein Saal mit Theaterbühne, die Gemeindekanzlei und das Heiratsamt. Der 1. und 2. Stock war für 20 Bewohnerinnen und Bewohner ausgestattet. Auch eine Einliegerwohnung für Maria Köfler befand sich im 1. Stock. Erbaut wurde das Heim dank Köfler, die ihren Grund und Boden zum Bau des damaligen Altersheimes zur Verfügung stellte. 1975 wurde die Betreuung und Pflege von den Barmherzigen Schwestern aus Zams übernommen. Bis 1975 kümmerten sich diese um das Wohlergehen der Bewohner. 1985 wurde nach einer dreijährigen Bauphase das Altersheim im Frühjahr eröffnet – 29 Betten und der Kindergarten. Im 2. Stock wurde zu den 29 Betten eine Pflegestation für 17 pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren eröffnet. Im Haus waren eine kleine Kapelle, eine Arztstation sowie Rezeption, Wohnung und Küche untergebracht. 2007 konnte nach elfmonatiger Bauphase im März der neu errichtete Zubau bezogen werden. Danach wurde das Bestandshaus saniert und umgebaut und am 20. November wurde das Pflegeheim in seiner heutigen Form in Betrieb genommen. 2016 erfolgte der Ausbau der Dachterrasse für den Sozialsprengel Längenfeld. Aus dem damals im Jahr 1985 gebauten Altenwohnheim entstand mit Einzug des Sozialsprengels ein „Sozialzentrum“ für die Längenfelder Bevölkerung, das 2017 eröffnet wurde. Mit 1. Jänner 2011 hat die SeneCura Gruppe den Betrieb des Pflegeheims als Leistungserbringer übernommen. Nach fünf Jahren wurde das Wohn- und Pflegeheim mit 1.1.2017 wieder rückgeführt und wird seither als öffentliche Einrichtung der Gemeinde Längenfeld betrieben.
Ein besonderer Grund zum Feiern<br />
Gründerin des Sozialsprengels Monika Haslwanter, BM Richard Grüner, Pfarrer Grzegorz Nowicki, Dr. Herbert Illmer und Heimleiter Patrick Auer (v. l.) Foto: Föger

Aktuelle Artikel

Kommentare

0 Posts
Wir verwenden Cookies, Tracking- und (Re-) Targeting-Technologien. Damit wollen wir unsere Webseite nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie unsere Webseite weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu – ausgenommen sind Cookies für Google-Marketing-Produkte.
Einverstanden
Weiter ohne Google-Marketing-Produkte.
Weitere Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.