Einsatzorganisationen sind gerüstet für den Ernstfall
Abschnittsübung der Einsatzkräfte bei der Pitztaler Gletscher Bahn
Der Sinn von Abschnittsübungen der Feuerwehren, des Roten Kreuzes und anderer Einsatzorganisationen besteht darin, die Zusammenarbeit bei größeren Notfällen und Katastrophen zu trainieren. Es geht darum, dass im Ernstfall alle Organisationen Hand in Hand arbeiten um rasch, koordiniert und effizient helfen zu können. Worauf bereitet man sich bei großen Schadensereignissen vor? Auf Verkehrsunfälle, Großbrände, Hochwasser und Murenabgänge, Suchaktionen, Bus-, Seilbahn- und Zugunglücke und vieles mehr. Abschnittsübungen sind keine bloße Pflichtveranstaltung und auch keine Leistungsschau der Einsatzorganisationen. Sie sind eine wichtige Investition in die Sicherheit der Bevölkerung.
6. Oktober 2026
Am Samstag, dem 3. Oktober, fand im Bereich der Pitztaler Gletscherbahn eine groß angelegte Abschnittsübung statt. Hierbei probten die Feuerwehren des hinteren Pitztals gemeinsam mit dem Roten Kreuz Imst (Bezirksübung), der Bergrettung Innerpitztal und der Pitztaler Gletscherbahn den Ernstfall. Mit dabei waren Feuerwehrkameraden verschiedener Feuerwehren des Bezirks, die die Aufgaben in der Lageführung übernahmen. Die Lageführung ist an zwei Standorten – Wenns und Oetz – beheimatet und ihre Aufgabe ist das laufende Sammeln, Aufbereiten und Darstellen aller wichtigen Informationen über einen Einsatz, damit die Einsatzleitung jederzeit weiß, was passiert, wo es passiert und welche Maßnahmen laufen.
ÜBUNGSANNAHME. Annahme war ein Brand im Gastronomiebetrieb „Gletschermühle“ – dadurch wurde der nahe gelegene Trafo außer Gefecht gesetzt und in weiterer Folge kam es zum Stillstand des Gletscherexpresses, der Gäste – wie eine U-Bahn – durch einen Tunnel im Berg hinauf zum Gletscher bringt. Durch das abrupte Abbremsen wurden zahlreiche Personen in der Bahn verletzt. Um 13.34 Uhr wurde der Alarm ausgelöst und bereits um 13.50 Uhr traf die Feuerwehr Plangero ein, Atemschutztrupps führten einen Innenangriff in der Gletschermühle durch, Personen wurden in Sicherheit gebracht und mit Löscharbeiten wurde begonnen. Durch den Stromausfall war die Bahn im Tunnel zum Stillstand gekommen und die Bergrettung ging als Erste hinein und begann mit ihrer Arbeit. In weiterer Folge wurde eine Stromleitung gelegt, damit die Scheinwerfer in Betrieb genommen werden konnten. Nach und nach wurden in der rund zweistündigen Übung alle Personen geborgen, vom Roten Kreuz und Ärzten vor der Talstation versorgt und mit 14 Fahrzeugen in die Krankenhäuser gebracht.
RESÜMEE. OBI Mario Dobler – Einsatzleiter der Übung – hieß nach Abschluss der Übung alle Teilnehmer herzlich willkommen und dankte ihnen für ihren Einsatz an diesem Nachmittag. Die Zahlen sprechen für sich, an der Übung waren beteiligt: fünf Feuerwehren mit neun Fahrzeugen und 48 Mann; Rotes Kreuz mit 14 Fahrzeugen sowie 30 Santitäter und Ärzte, 44 Figuranten; Bergrettung Innerpitztal mit zwei Fahrzeugen, zwölf Personen; Polizei – als Beobachter Inspektionskdt. Martin Eiter; OBR Roland Thurner, BFI Stefan Rueland, Bürgermeister Elmar Haid u.a. Einen großen Dank richtete Dobler auch an die Verantwortlichen der Pitztaler Gletscherbahn, die es ermöglicht haben, dass diese Übung durchgeführt werden konnte und für die Verköstigung anschließend im Gletscherrestaurant. Bezirksfeuerwehrkdt. Roland Thurner dankte auch allen Organisationen für ihren Einsatz und betonte, dass er sehr stolz sei, dass sich 137 Personen die Zeit genommen haben an der Übung teilzunehmen. Nach weiteren Gruß- und Dankesworten von Vertretern der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Bergrettung und der Gletscherbahn fuhr man dann zum gemeinsamen Abendessen auf den Gletscher. Die Übung zeigte, wie wertvoll die organisationsübergreifende Zusammenarbeit der Ehrenamtlichen in unserem Lande ist.
ÜBUNGSANNAHME. Annahme war ein Brand im Gastronomiebetrieb „Gletschermühle“ – dadurch wurde der nahe gelegene Trafo außer Gefecht gesetzt und in weiterer Folge kam es zum Stillstand des Gletscherexpresses, der Gäste – wie eine U-Bahn – durch einen Tunnel im Berg hinauf zum Gletscher bringt. Durch das abrupte Abbremsen wurden zahlreiche Personen in der Bahn verletzt. Um 13.34 Uhr wurde der Alarm ausgelöst und bereits um 13.50 Uhr traf die Feuerwehr Plangero ein, Atemschutztrupps führten einen Innenangriff in der Gletschermühle durch, Personen wurden in Sicherheit gebracht und mit Löscharbeiten wurde begonnen. Durch den Stromausfall war die Bahn im Tunnel zum Stillstand gekommen und die Bergrettung ging als Erste hinein und begann mit ihrer Arbeit. In weiterer Folge wurde eine Stromleitung gelegt, damit die Scheinwerfer in Betrieb genommen werden konnten. Nach und nach wurden in der rund zweistündigen Übung alle Personen geborgen, vom Roten Kreuz und Ärzten vor der Talstation versorgt und mit 14 Fahrzeugen in die Krankenhäuser gebracht.
RESÜMEE. OBI Mario Dobler – Einsatzleiter der Übung – hieß nach Abschluss der Übung alle Teilnehmer herzlich willkommen und dankte ihnen für ihren Einsatz an diesem Nachmittag. Die Zahlen sprechen für sich, an der Übung waren beteiligt: fünf Feuerwehren mit neun Fahrzeugen und 48 Mann; Rotes Kreuz mit 14 Fahrzeugen sowie 30 Santitäter und Ärzte, 44 Figuranten; Bergrettung Innerpitztal mit zwei Fahrzeugen, zwölf Personen; Polizei – als Beobachter Inspektionskdt. Martin Eiter; OBR Roland Thurner, BFI Stefan Rueland, Bürgermeister Elmar Haid u.a. Einen großen Dank richtete Dobler auch an die Verantwortlichen der Pitztaler Gletscherbahn, die es ermöglicht haben, dass diese Übung durchgeführt werden konnte und für die Verköstigung anschließend im Gletscherrestaurant. Bezirksfeuerwehrkdt. Roland Thurner dankte auch allen Organisationen für ihren Einsatz und betonte, dass er sehr stolz sei, dass sich 137 Personen die Zeit genommen haben an der Übung teilzunehmen. Nach weiteren Gruß- und Dankesworten von Vertretern der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Bergrettung und der Gletscherbahn fuhr man dann zum gemeinsamen Abendessen auf den Gletscher. Die Übung zeigte, wie wertvoll die organisationsübergreifende Zusammenarbeit der Ehrenamtlichen in unserem Lande ist.
Harald Gstrein






