FF Tarrenz feierte Gründungsfest
150-Jahre-Jubiläum mit Bezirksnassleistungsbewerb und neuem Tanklöschfahrzeug
Einen großartigen Eindruck hinterließ das dreitägige Fest zum 150-Jahr-Jubiläum der „Freiwilligen Feuerwehr Tarrenz“ vergangenes Wochenende. Zwei Höhepunkte prägten das perfekt organisierte Jubiläumsfest. Zum einen der 52. Bezirksnassleistungsbewerb und zum anderen der Festakt zur Segnung des neuen Tanklöschfahrzeuges TLFA 3000/100. Ein Familien- und Sicherheitstag mit Hubschrauberlandung und Festzeltstimmung als Rahmenprogramm vollendete das einwandfrei organisierte und durchgeführte Feuerwehrfest.
30. Juni 2026
Gegründet wurde die Freiwillige Tarrenzer Feuerwehr zweimal. Erstmals 1876 nach einem Großbrand im Gannerhaus in der Wirtsgasse, der heutigen Hauptstraße. Die Truppe unter der Kommandantschaft von Waffenschmiedemeister Otto Wolf war für die damalige Zeit relativ gut ausgerüstet, kam jedoch „gottlob“ fast nie zum Einsatz, was kurioserweise das Interesse schwinden ließ. Deshalb wurde 1891 aus der Freiwilligen eine Pflichtfeuerwehr, was aber einen unhaltbaren Zustand darstellte, weswegen ein Jahr später, 1892, beherzte Männer den Urzustand der Freiwilligkeit wiederherstellten.
DAS GEBURTSTAGSGESCHENK. Heute verfügt die Tarrenzer Feuerwehr unter dem Kommando von Christoph Doblander und seinem Stellvertreter Matthias Hodgkinson über rund 120 Mitglieder und ist bestens ausgerüstet. Dazu gehört nun auch das neu, vergangenen Sonntag offiziell in den Dienst gestellte und gesegnete Tank-löschfahrzeug TLFA 3000/100. Die neue Errungenschaft ist ein MAN mit einem 18T-Fahrgestell und 320 PS, Allradantrieb und Powermatic-Getriebe. Es verfügt über einen 3.000-Liter-Löschwassertank und einen 100-Liter-Löschschaumtank. Kostenpunkt rund 536.000 Euro, zu 60 Prozent mitfinanziert vom Land Tirol. Sich selbst beschenkt haben sich die Tarrenzer Florianis mit einer Wärmebildkamera, diversen Akku-Geräten um 4.500 Euro und mit der Beisteuerung von 10.000 Euro aus der Kameradschaftskasse für das neue Fahrzeug.
DER FESTAKT. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ heißt es bei den Jüngern des Heiligen Florian. Daher war es auch notwendig, dem neuen Fahrzeug und den Feuerwehrkameraden den göttlichen Segen zu erteilen. Dafür zuständig war Pfarrkurator Lorand Veress. Den gesamten Festakt musikalisch begleitet hatte die heimische Musikkapelle unter der Leitung von Kapellmeister und Vizebürgermeister Mario Reich. Die Festreden anschließend hielten: Alt-Kommandant, Bezirksfeuerwehrinspektor und Bürgermeister Stefan Rueland, die für die Feuerwehren und für die Sicherheit generell zuständige Landesrätin Astrid Mair sowie Landesfeuerwehrinspektor René Staudacher und Torsten Brandt von der Partnerfeuerwehr Stuttgart/Botnang. Weiter zum Festakt geladen waren auch eine Fahnenabordnung der Schützen und des Kameradschaftsbundes.
DER WETTBEWERB. Von allen Seiten hochgelobt wurde der mit allen technischen Notwendigkeiten ausgestattete Wettbewerbsplatz beim „Fußballstadion Lenzenanger“ in Obtarrenz. Die Bewerter ließen durchblicken, dass die Anlage an sich, aber auch das gesamte Festgelände für einen Landesbewerb bestens geeignet wären. Am 52. Nassleistungsbewerb für den Bezirk Imst teilgenommen haben 29 Gruppen in der Klasse „Bezirk A ohne Alterspunkte“ mit Sieger „Tumpen 2“, 15 Gruppen in der Klasse „Bezirk B mit Alterspunkten“ mit Sieger „Tarrenz 1“, 21 Gruppen in der Klasse „Gäste A ohne Alterspunkte“ mit Sieger „Flaurling 1“ und sechs Gruppen in der Klasse „Gäste B mit Alterspunkten“ mit Sieger „Kappl 1“. Weiter an den Start gegangen waren vier Gruppen in der Klasse „Feuerwehrkommandanten B mit Alterspunkten“ mit Sieger „AFKDO Vorderes Ötztal“. Aus dem KO-Bewerb als Sieger hervorgegangen waren „Niederthai 3“ vor „Niederthai 4“ und „Tarrenz 1“.
DAS GEBURTSTAGSGESCHENK. Heute verfügt die Tarrenzer Feuerwehr unter dem Kommando von Christoph Doblander und seinem Stellvertreter Matthias Hodgkinson über rund 120 Mitglieder und ist bestens ausgerüstet. Dazu gehört nun auch das neu, vergangenen Sonntag offiziell in den Dienst gestellte und gesegnete Tank-löschfahrzeug TLFA 3000/100. Die neue Errungenschaft ist ein MAN mit einem 18T-Fahrgestell und 320 PS, Allradantrieb und Powermatic-Getriebe. Es verfügt über einen 3.000-Liter-Löschwassertank und einen 100-Liter-Löschschaumtank. Kostenpunkt rund 536.000 Euro, zu 60 Prozent mitfinanziert vom Land Tirol. Sich selbst beschenkt haben sich die Tarrenzer Florianis mit einer Wärmebildkamera, diversen Akku-Geräten um 4.500 Euro und mit der Beisteuerung von 10.000 Euro aus der Kameradschaftskasse für das neue Fahrzeug.
DER FESTAKT. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ heißt es bei den Jüngern des Heiligen Florian. Daher war es auch notwendig, dem neuen Fahrzeug und den Feuerwehrkameraden den göttlichen Segen zu erteilen. Dafür zuständig war Pfarrkurator Lorand Veress. Den gesamten Festakt musikalisch begleitet hatte die heimische Musikkapelle unter der Leitung von Kapellmeister und Vizebürgermeister Mario Reich. Die Festreden anschließend hielten: Alt-Kommandant, Bezirksfeuerwehrinspektor und Bürgermeister Stefan Rueland, die für die Feuerwehren und für die Sicherheit generell zuständige Landesrätin Astrid Mair sowie Landesfeuerwehrinspektor René Staudacher und Torsten Brandt von der Partnerfeuerwehr Stuttgart/Botnang. Weiter zum Festakt geladen waren auch eine Fahnenabordnung der Schützen und des Kameradschaftsbundes.
DER WETTBEWERB. Von allen Seiten hochgelobt wurde der mit allen technischen Notwendigkeiten ausgestattete Wettbewerbsplatz beim „Fußballstadion Lenzenanger“ in Obtarrenz. Die Bewerter ließen durchblicken, dass die Anlage an sich, aber auch das gesamte Festgelände für einen Landesbewerb bestens geeignet wären. Am 52. Nassleistungsbewerb für den Bezirk Imst teilgenommen haben 29 Gruppen in der Klasse „Bezirk A ohne Alterspunkte“ mit Sieger „Tumpen 2“, 15 Gruppen in der Klasse „Bezirk B mit Alterspunkten“ mit Sieger „Tarrenz 1“, 21 Gruppen in der Klasse „Gäste A ohne Alterspunkte“ mit Sieger „Flaurling 1“ und sechs Gruppen in der Klasse „Gäste B mit Alterspunkten“ mit Sieger „Kappl 1“. Weiter an den Start gegangen waren vier Gruppen in der Klasse „Feuerwehrkommandanten B mit Alterspunkten“ mit Sieger „AFKDO Vorderes Ötztal“. Aus dem KO-Bewerb als Sieger hervorgegangen waren „Niederthai 3“ vor „Niederthai 4“ und „Tarrenz 1“.






