Großübung im Vorderen Ötztal
Sieben Feuerwehren meisterten einen fordernden Tiefgaragenbrand und probten den Ernstfall in Umhausen
Dichter Rauch, vermisste Personen und ein verunglückter Kamerad: Bei einer groß angelegten Abschnittsübung beim Autohaus Kapferer und Kapferer in Umhausen probten 93 Einsatzkräfte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Neben fordernden Bergungsarbeiten bewährte sich dabei auch die neue Lageführung des Bezirksfeuerwehrverbandes Imst unter realistischen Bedingungen.
13. Oktober 2026
Dichter Rauch dringt aus der Tiefgarage beim Autohaus Kapferer und Kapferer im Vorderen Ötztal. Dunkle Schwaden hüllen das Areal ein, Sirenen durchschneiden die Luft, Scheinwerfer zucken über den Asphalt. Was wie eine Katastrophe wirkt, ist eine groß angelegte Abschnittsübung. Sieben Feuerwehren erproben gemeinsam den Ernstfall und stellen unter Beweis, wie reibungslos das Zusammenspiel über Gemeindegrenzen hinweg funktioniert. Die Zahlen spiegeln den Umfang der Abschnittsübung wider: Sieben Feuerwehren rückten mit 15 Fahrzeugen und 89 Mitgliedern an. Zählt man die Rettungskräfte hinzu, standen 93 Personen mit 17 Fahrzeugen auf dem Gelände.
Übungsszenario. Die Übungsannahme verlangt den Einsatzkräften alles ab. Ein Brand im unterirdischen Parkdeck sorgt für dichten Qualm, mehrere Personen gelten als vermisst. HBI Christoph Schmid, Kommandant der Feuerwehr Umhausen, übernimmt die Einsatzleitung. Rasch ordnet er den ersten Innenangriff an. Atemschutztrupps drängen mit schwerem Gerät in die Garage vor, tasten sich durch die Finsternis und bekämpfen die Flammen. Parallel entsteht vor dem Firmengebäude die Atemschutzsammelstelle, um die Trupps auszurüsten und zu überwachen. Nach bangen Minuten spüren die Suchtrupps die vermissten Personen auf, führen sie ins Freie und übergeben sie den Rettungskräften.
Unvorhergesehenes. Mitten im Einsatz verschärft sich das Geschehen drastisch. Ein Notruf erreicht die Führung: Ein Feuerwehrmann fehlt. Die Kameraden leiten sofort eine Suchaktion ein und finden den Mann kurz darauf auf dem Boden eines Sickerschachts. Er ist in die Tiefe gestürzt und hat sich verletzt. Für die Schachtbergung zählt jede Sekunde. Mit Flaschenzügen und Seilen holen die Helfer ihren verunglückten Kameraden aus der Tiefe. Vier Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, ausgerückt mit zwei Rettungsfahrzeugen, übernehmen die Erstversorgung.
Lageführung. Hinter den Kulissen bewährt sich eine Neuerung: die Lageführung des Bezirksfeuerwehrverbandes Imst. Sie steht erst seit etwa drei Monaten im echten Einsatz und gilt als die modernste Einrichtung ihrer Art im ganzen Bundesland Tirol. Verteilt auf die beiden Standorte Wenns und Oetz, bringen die Mitglieder aus dem gesamten Bezirk wertvolle Ortskenntnisse und rasche Verfügbarkeit mit. Auf großen Bildschirmen hält das Team jede Einzelheit fest: den Ablauf, das Schadensbild, Lageänderungen sowie die herangezogenen Kräfte. Dieser Bildschirm gibt der Einsatzleitung jederzeit ein klares Lagebild für Besprechungen. Für den Fall eines technischen Ausfalls führt das Team alle Aufzeichnungen synchron mit Stift und Tafel auf Papier. Die Gruppe agiert autark, hält dem Einsatzleiter den Rücken frei und leistet Schützenhilfe bei der Pressearbeit. Dahinter stehen unzählige Übungsstunden und hohe Anforderungen an die Mannschaft, geführt von Bezirksfeuerwehrkassier BV Johannes Tschuggnall.
Fazit. Mehrere Beobachter des Bezirksfeuerwehrverbandes Imst verfolgten das Geschehen aufmerksam: Bezirksfeuerwehrinspektor BFI Stefan Rueland, Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter BR Michael Bacher, BV Johannes Tschuggnall sowie Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Viktor Neurauter, der den Übungstag organisiert hatte. BFI Stefan Rueland zog ein klares Fazit: „Solche Abschnittsübungen sind für die Zusammenarbeit der Feuerwehren extrem wichtig. Auch das gegenseitige Kennenlernen, damit man im Ernstfall besser und schneller handeln kann.“ Abschnittskommandant ABI Viktor Neurauter fand anerkennende Worte: „Ich bin mit der großen Teilnahme an der Abschnittsübung sehr zufrieden. Die Übung wurde hervorragend von der Feuerwehr Umhausen unter Kommandant Christoph Schmid vorbereitet.“ Hinter solchen Proben stehen hunderte unentgeltliche Stunden, die Freiwillige für die Sicherheit der Bevölkerung leisten. Die Feuerwehrleute schenken ihre Freizeit her, um im Ernstfall Leben zu retten. Der Abend in Umhausen beweist: Kameradschaft endet an keiner Gemeindegrenze.
Übungsszenario. Die Übungsannahme verlangt den Einsatzkräften alles ab. Ein Brand im unterirdischen Parkdeck sorgt für dichten Qualm, mehrere Personen gelten als vermisst. HBI Christoph Schmid, Kommandant der Feuerwehr Umhausen, übernimmt die Einsatzleitung. Rasch ordnet er den ersten Innenangriff an. Atemschutztrupps drängen mit schwerem Gerät in die Garage vor, tasten sich durch die Finsternis und bekämpfen die Flammen. Parallel entsteht vor dem Firmengebäude die Atemschutzsammelstelle, um die Trupps auszurüsten und zu überwachen. Nach bangen Minuten spüren die Suchtrupps die vermissten Personen auf, führen sie ins Freie und übergeben sie den Rettungskräften.
Unvorhergesehenes. Mitten im Einsatz verschärft sich das Geschehen drastisch. Ein Notruf erreicht die Führung: Ein Feuerwehrmann fehlt. Die Kameraden leiten sofort eine Suchaktion ein und finden den Mann kurz darauf auf dem Boden eines Sickerschachts. Er ist in die Tiefe gestürzt und hat sich verletzt. Für die Schachtbergung zählt jede Sekunde. Mit Flaschenzügen und Seilen holen die Helfer ihren verunglückten Kameraden aus der Tiefe. Vier Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, ausgerückt mit zwei Rettungsfahrzeugen, übernehmen die Erstversorgung.
Lageführung. Hinter den Kulissen bewährt sich eine Neuerung: die Lageführung des Bezirksfeuerwehrverbandes Imst. Sie steht erst seit etwa drei Monaten im echten Einsatz und gilt als die modernste Einrichtung ihrer Art im ganzen Bundesland Tirol. Verteilt auf die beiden Standorte Wenns und Oetz, bringen die Mitglieder aus dem gesamten Bezirk wertvolle Ortskenntnisse und rasche Verfügbarkeit mit. Auf großen Bildschirmen hält das Team jede Einzelheit fest: den Ablauf, das Schadensbild, Lageänderungen sowie die herangezogenen Kräfte. Dieser Bildschirm gibt der Einsatzleitung jederzeit ein klares Lagebild für Besprechungen. Für den Fall eines technischen Ausfalls führt das Team alle Aufzeichnungen synchron mit Stift und Tafel auf Papier. Die Gruppe agiert autark, hält dem Einsatzleiter den Rücken frei und leistet Schützenhilfe bei der Pressearbeit. Dahinter stehen unzählige Übungsstunden und hohe Anforderungen an die Mannschaft, geführt von Bezirksfeuerwehrkassier BV Johannes Tschuggnall.
Fazit. Mehrere Beobachter des Bezirksfeuerwehrverbandes Imst verfolgten das Geschehen aufmerksam: Bezirksfeuerwehrinspektor BFI Stefan Rueland, Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter BR Michael Bacher, BV Johannes Tschuggnall sowie Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Viktor Neurauter, der den Übungstag organisiert hatte. BFI Stefan Rueland zog ein klares Fazit: „Solche Abschnittsübungen sind für die Zusammenarbeit der Feuerwehren extrem wichtig. Auch das gegenseitige Kennenlernen, damit man im Ernstfall besser und schneller handeln kann.“ Abschnittskommandant ABI Viktor Neurauter fand anerkennende Worte: „Ich bin mit der großen Teilnahme an der Abschnittsübung sehr zufrieden. Die Übung wurde hervorragend von der Feuerwehr Umhausen unter Kommandant Christoph Schmid vorbereitet.“ Hinter solchen Proben stehen hunderte unentgeltliche Stunden, die Freiwillige für die Sicherheit der Bevölkerung leisten. Die Feuerwehrleute schenken ihre Freizeit her, um im Ernstfall Leben zu retten. Der Abend in Umhausen beweist: Kameradschaft endet an keiner Gemeindegrenze.






