Hilfe von oben – „Black Hawk“ im Übungseinsatz
Im Pitztal: Hubschrauberunterstützung bei Feuerwehr-Großübung der KHD-Züge aus den Bezirken Imst und Reutte
7. Oktober 2025 | von
Ewald Krismer
Vorbereitet wurde die Großübung von allen neun Feuerwehren des gesamten Pitztales. Federführend waren: Lukas Scheiber, Kommandant der FF Wenns, und Johannes Tschuggnall von der FF Wald, beide vom Imster Bezirksfeuerwehrkommando, und der Pitztaler Abschnittskommandant Christoph Melmer von der FF Zaunhof. Die Kommandozentrale und der Sammelpunkt aller Einsatzkräfte befanden sich beim Fischteich Jerzens und das Übungsgelände im Steinbruch Söllberg in St. Leonhard. Spektakulär dabei die Verlegung von Mannschaft und Material per Luftkorridor – die nicht nur die Übungsteilnehmer, sondern auch die vielen Zuschauer, die sich entlang der Pitztaler Landesstraße positioniert hatten, faszinierten. Geflogen wurde mit einem „Black Hawk“ und einer „Agusta Bell“ des österreichischen Bundesheeres sowie mit der „Libelle“, dem in Tirol stationierten Polizeihubschrauber. Angekündigt war auch ein neuer „Leonardo“-Hubschrauber, dieses Gastspiel wurde aber kurzerhand abgesagt.
ÜBUNGSSZENARIEN. Der KAT-Zug Imst/Gurgltal hatte einen Waldbrand zu bekämpfen. Zwei Waldarbeiter waren im Begriff, einen Windwurf aufzuarbeiten. Dabei wurden sie von einem Murenabgang überrascht und verletzt. Fatalerweise verursachte ihre Motorsäge obendrein noch einen Waldbrand. Um dem Brand beizukommen, wurde die Verlegung einer 400 Meter langen Relaisleitung vom Söllbergbach bis zum Brandherd notwendig. Die Personenbergung besorgte die Bergrettung Innerpitztal. Für den KAT-Zug Reutte galt es, Schäden nach – von massivem Unwetter mit Starkregen verursachten – Murenabgängen samt Einsturz eines Bauwerkes aufzuarbeiten. Unter den Trümmerteilen des eingestürzten Gebäudes befanden sich ein Pkw und eine eingeklemmte Person, die umgehend geborgen werden musste. Das Unwetter verursachte zudem Windwürfe und einen Baugrubeneinsturz mit teilverschütteten Personen. Aufgrund des Erdrutsches war die L16 Pitztal-Landesstraße inklusive zerstörter Brücke unpassierbar geworden, weshalb Hilfspersonal und -material via Luftbrücke vom Fischteich in Jerzens bis zum Steinbruch in St. Leonhard per Helikopter geflogen werden mussten.
ÜBUNGSSZENARIEN. Der KAT-Zug Imst/Gurgltal hatte einen Waldbrand zu bekämpfen. Zwei Waldarbeiter waren im Begriff, einen Windwurf aufzuarbeiten. Dabei wurden sie von einem Murenabgang überrascht und verletzt. Fatalerweise verursachte ihre Motorsäge obendrein noch einen Waldbrand. Um dem Brand beizukommen, wurde die Verlegung einer 400 Meter langen Relaisleitung vom Söllbergbach bis zum Brandherd notwendig. Die Personenbergung besorgte die Bergrettung Innerpitztal. Für den KAT-Zug Reutte galt es, Schäden nach – von massivem Unwetter mit Starkregen verursachten – Murenabgängen samt Einsturz eines Bauwerkes aufzuarbeiten. Unter den Trümmerteilen des eingestürzten Gebäudes befanden sich ein Pkw und eine eingeklemmte Person, die umgehend geborgen werden musste. Das Unwetter verursachte zudem Windwürfe und einen Baugrubeneinsturz mit teilverschütteten Personen. Aufgrund des Erdrutsches war die L16 Pitztal-Landesstraße inklusive zerstörter Brücke unpassierbar geworden, weshalb Hilfspersonal und -material via Luftbrücke vom Fischteich in Jerzens bis zum Steinbruch in St. Leonhard per Helikopter geflogen werden mussten.
Schlussbesprechung nach perfekt abgearbeiteten Übungsszenarien: In oranger Montur die Mitglieder der Feuerwehr-Flughelferstaffel mit dem Kommandanten der fliegerischen Einsatzleitung, EAKDT Klaus Friedl (r.) von der Stadtfeuerwehr Imst. RS-Foto: Krismer
Aus der Vogelperspektive: Kommandozentrale und Ausgangspunkt der Verlegungsflüge beim auf der Talsohle gelegenen Fischteich in der Gemeinde Jerzens ... RS-Foto: Krismer






























