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Die Imster Innenstadt wird zur Galerie

Pop-up-Galerien beleben in der Vorweihnachtszeit die Stadt und laden Besucher zum Schauen und Staunen ein

Im Rahmen von „Kimscht – Kultur in Imst“ wird die Innenstadt in der Vorweihnachtszeit (6. bis 21. Dezember 2025) wieder mit Leben erfüllt. Kunst und Kultur ziehen ein und verwandeln Imst in eine begehbare Galerie. Von Lichtkunst über Malerei und Fotografie bis hin zu feinem Kunsthandwerk gibt es für die Besucher erneut viel zu entdecken.
2. Dezember 2025 | von Martin Grüneis
Die Imster Innenstadt wird zur Galerie
Marlene Partl (Kulturbüro), Kulturausschuss-Obfrau Gemeinderätin Barbara Hauser und Kathrin Deisenberger (Leitung Kulturbüro) (v. l.) vor einem Werk der Künstlerin Sara Latta.RS-Foto: Grüneis
In der Adventzeit legt sich ein besonderer Zauber über die Stadt Imst. Sobald die Dämmerung einsetzt und die ersten Lichter aufglimmen, breitet sich ein Gefühl von Ruhe und Vorfreude aus. Der Duft von heißen Maroni und würzigem Punsch liegt in der Luft. Ob beim Besuch des Weihnachtsmarkts, beim Staunen im Weihnachtshaus oder beim Spazieren entlang des stimmungsvollen Krippenwegs: Imst zeigt sich in diesen Wochen von seiner magischsten Seite. Doch ein gemütlicher (Abend-)Spaziergang lohnt sich nicht nur aufgrund der klassischen Adventskulisse. Vom Fasnachtshaus in der Oberstadt bis hinunter zum Stadtplatz wird die Stadt ab 6. Dezember wieder in eine offene Galerie verwandelt. Ladenlokale, die den Rest des Jahres kaum beachtet werden, leuchten von innen heraus. Durch die großen Scheiben sieht man eine Künstlerin, die die letzten Handgriffe an einer Installation vornimmt, daneben einen Fotografen, der sorgfältig seine Bilder platziert. Auch öffentliche Plätze werden mit Lichtkunst in Szene gesetzt. 

VIELFÄLTIG, ÜBERRASCHEND UND MITTEN IM STADTRAUM PRÄSENT.  Im Rahmen von „Kimscht – Kultur in Imst“ wurde heuer wieder ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. „Mein größtes Anliegen ist es, vor allem junge Menschen für Kunst zu begeistern“, betont Kulturreferentin Barbara Hauser. Das Kulturfenster im Würtenbergerhaus und der „Blickfang“ in der Kramergasse sorgen ganzjährig dafür, dass Kunst im Stadtbild präsent bleibt. Zwar gestaltete sich die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten heuer schwierig, dennoch können Besucher an 20 Stationen Kunst in all ihren Facetten erleben – von Lichtkunst, Malerei und Fotografie bis hin zu Kunsthandwerk und Design. Neben bekannten Kunstschaffenden wie der Imsterin Daniela Pfeifer, dem Australier Michael Stacey oder dem „Rostbaron“ Bernhard Witsch sind unter anderem auch der Kindergarten „Auf Arzill“ sowie die Mobile Jugendarbeit (MoJa) und das Jugendzentrum mit eigenen Beiträgen vertreten. Die Künstler laden zu Gesprächen ein und ermöglichen es den Besuchern, ihnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Auch musikalische Akzente ergänzen die Pop-up-Galerien. So findet etwa am 13. Dezember ein Wohnzimmerkonzert von Jack & Ace im Ausstellungsraum in der Kramergasse 2 (ehemals „Schnittplatz“ am Lainplatz) statt.

Pop-up-Galerien Imst
Sa., 6.12. bis Mo. 8.12., 14 bis 18 Uhr
Sa., 13.12. bis So., 14.12., 14 bis 18 Uhr
Sa., 20.12. bis So., 21.12., 14 bis 18 Uhr
Infos unter: www.imst.gv.at/Kultur_Imst/Kimscht/Pop-up-Galerien

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