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Einbruch vermasselt Seitensprung

Der Theaterverein Sölden mit dem Sommerstück „Eine Sprachbox namens Alessa“

Mit viel Humor, Charme und Bühnenpräsenz brachte der Theaterverein Sölden das Stück „Eine Sprachbox namens Alessa“ auf die Bühne – und sorgte für einen unterhaltsamen Abend voller Überraschungen. Unter der Regie von Karoline Thaler und mit Unterstützung von Sara Gamper meisterte das Ensemble die pointenreiche Komödie mit Leichtigkeit und Esprit. Das begeisterte Publikum dankte mit kräftigem Applaus.
29. Juli 2025 | von Christoph Hablitzel
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Großer Applaus für die Mitwirkenden vom Theaterverein Sölden für das Stück „Eine Sprachbox namens Alessa“. RS-Foto: Hablitzel
Schon die Inhaltsangabe der Boulevardkomödie „Eine Sprachbox namens Alessa“ von Beate Irmisch lässt einen erahnen, dass hier „Chaos“ vorprogrammiert ist: Die Einbrecher Alexander Schlau und Bubi Dümmlich haben es sich zur Aufgabe gemacht, leerstehende Häuser während der Urlaubszeit auszurauben. Als nächstes Ziel haben sie die Villa der wohlhabenden Familie Hoppenstedt ins Auge gefasst – in der Hoffnung auf einen lohnenden Coup. Doch ihr Plan gerät ins Wanken, als plötzlich ein Familienmitglied nach dem anderen unerwartet zurückkehrt: Sowohl Elmar als auch seine Frau Edith nutzen das angeblich leere Haus jeweils heimlich für ihre Affären. Was die Sache noch chaotischer macht: Elmars neugierige Cousine Gieschen stattet dem Haus gerne spontane Kontrollbesuche ab – und bringt ihre gesprächige Freundin Meta gleich mit. Keiner der Beteiligten weiß vom Aufenthalt der anderen, wodurch es zu jeder Menge turbulenter Verwechslungen, Versteckspielen und peinlichen Begegnungen kommt. Als wäre das nicht schon kompliziert genug, sorgt die smarte Sprachassistentin Alessa für zusätzliche Verwirrung. Denn das hochmoderne Gerät entwickelt eine eigene Persönlichkeit – und bringt mit seinen Kommentaren und Aktionen alle Beteiligten ordentlich durcheinander. So nervt das Gerät der Zukunft auch schon das ein oder andere Mal mit Maite Kelly und Roland Kaisers Lied „Warum hast du nicht nein gesagt“? Zudem erklärt die „gewiefte“ Dorfpolizistin (Marie-Luise Scheiber) der verdutzten Cousine Gieschen (Eva-Maria Wilhelm) , dass es sich bei den Einbrechern ganz einfach um ehrliche Handwerker handelt.

ÜBERZEUGEND. Der Theaterverein Sölden überzeugte wieder einmal  mit einer großartigen Inszenierung des Stücks „Eine Sprachbox namens Alessa“. Mit viel Spielfreude, Witz und Gespür für Timing brachte das Ensemble die turbulente Verwechslungskomödie rund um smarte Technik, unerwartete Heimkehrer und neugierige Verwandte auf die Bühne. Das Publikum war begeistert und belohnte die gelungene Aufführung mit lang anhaltendem Applaus. Regie führte Karoline Thaler, assistiert von Sara Gamper. 

DARSTELLER. Killian Klotz als „Gigolo“ Elmar Hoppenstedt. Mirjam Schmid brilliert als Edith Hoppenstedt. Manuel Fiegl mimt den „Lover“ Manni Schlüssel. Lisa Mair als Uschi Magerquark. Eva-Maria Wilhelm spielt das Gieschen Spatz. Daniela Pixner verkörpert Meta Blümchen. Ralph Tschol als Alexander Schlau. Joshua Fiegl in der Rolle als Bubi Dümmlich. Publikumsliebling Marie-Luise Scheiber ist als Polizistin im „Dienst“ und Denise Falkner schlüpft in die Rolle der Sprachbox Alessa.

WEITERE TERMINE: Freitag, 1. August, 20 Uhr. Samstag, 2. August, 20 Uhr. Sonntag, 3. August, 18 Uhr. Theaterbühne Freizeit Arena Festsaal. Reservierung: T +43 664 2149 098 (Angelina Falkner), Preis 9,00 Euro/Erwachsene und 5,00 Euro/Kinder.
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Die zwei Einbrecher Schlau (Ralph Tschol, l.) und Dümmlich (Joshua Fiegl, r.), der ständig mit seinen Flatulenzen zu kämpfen hat, werden immer wieder gestört. Ihr Einfallsreichtum stößt dabei an ihre Grenzen. RS-Foto: Hablitzel
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Cousine Gieschen (Eva-Maria Wilhelm, M.) hat es ob der Dreistigkeiten ihrer Verwandtschaft, Elmar (Kilian Klotz, l.) und Edith (Mirjam Schmid, r.), sichtlich die Sprache verschlagen. RS-Foto: Hablitzel

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