Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
Imst | Kultur | 31. August 2021 | Manuel Matt

Eine Woche mit ziemlich allen Stückerln

Mit guten Freunden geht alles leichter: Deshalb machen sich Tigerente, kleiner Tiger und kleiner Bär (v.l.) gemeinsam auf die Musical-Reise nach Panama, wo sich die Stauden vor lauter Bananen geradezu biegen sollen. RS-Foto: Grüneis
Mit frechen Grüßen aus Oberbayern: Kabarettistin Martina Schwarzmann RS-Foto: Matt
Auf Einladung des Imster Artclubs: Julian Le Play (l.) präsentierte sein aktuelles Album, ... Foto: Mike Maass
... zwei Tage später zelebrierte Toni Knittel (r.) das 30. Bühnenjubiläum von „Bluatschink“. RS-Foto: Matt
Urkomisch im besten Sinne, zuletzt auch im Glenthof: Gabriel Castañeda Foto: Mike Maass
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Vom Pop-Konzert bis zum Kindermusical: Artclub-Veranstaltungsreigen im Imster Glenthof

Ein kleines Konzert hier, ein Theaterstück dort: Doch fehlten die großen Spektakel, wie sie der Imster Artclub seit vielen Jahren zu veranstalten pflegt. Vergangene Woche endete aber die seit November 2019 bereits andauernden Durststrecke – mit fünf kräftigen Lebenszeichen aus dem Imster Glenthof.
Von Manuel Matt

Bloß existieren, das klappt einfach nur so. Für ein echtes Leben braucht’s aber mehr als nur Essen, Trinken und etwas Schlaf: Das tiefe Eintauchen in Gefühlswelten, beispielsweise. Eine feine Gelegenheit dafür gab’s beim Konzert des österreichischen Chart-Stürmers Julian Le Play, der zu Beginn der vergangenen Woche gemeinsam mit Ina Regen im Vorprogramm den Imster Glenthof beehrte. Dreimal war er schon in Imst, dreimal musste eben jenes Gastspiel bereits verschoben werden: Die Songs des jüngsten Albums „Tandem“ zeigten sich dennoch taufrisch und resonierend mit einem Publikum, das gerne mitsingt – ganz besonders freilich bei „Mr. Spielberg“, das 2012 dem damals 21-Jährigen landesweite Beachtung beschert hatte.
 
MITHILFE VON FREUNDEN. Viel für’s Herz also zum Auftakt einer echten Artclub-Woche. Hirn soll’s aber auch brauchen im Leben, sagen Toni und Margit Knittel – und Freunde sowieso. Den 30. Geburtstag feierte „Bluatschink“ so mit geschätzten Wegbegleitern, wie dem 2007 ausgestiegenen Mitbegründer Peter Kaufmann und auch Reinhold Bilgeri, der 1981 mit „Video Life“ den zweiten Platz der heimischen Single-Charts eroberte. Das Erfolgskonzept behält sich „Bluatschink“ derweil auch im dritten Jahrzehnt: Zweistimmiger Gesang, begleitet von einer Akustikgitarre – zur Feier des Tages aber auch mit Band, Streichquartett und aberhunderter Chor-Stimmen aus dem Publikum.

DIE KUNST DER KOMIK. Ein leises Schmunzeln adelt dann auch noch jeden Menschen: Das gab’s beim „Bluatschink“-Abend zuhauf, ganz besonders aber bei zuvor bei Gabriel Castañeda und danach bei Martina Schwarzmann. In allerlei „Revolutscher“-Rollen, musikalisch und abermals in Hochform, wirft der Oberländer sein engmaschiges, mit unzähligen Pointen geknüpftes Netz aus – und macht vor vollen Rängen einen reichen Fang. Einblick in die enge Seelenverwandtschaft zwischen Bayern und Tirol gewährte dann am Samstagabend die in Altomünster lebende Kabarettistin Martina Schwarzmann: Denn dies- und jenseits des Fernpasses ist das Leben ja eher ländlicher Natur, mit seinen illustren Frauenrunden, den großen Familien und zwielichtigen Thermomix-Deals zwischen Ehepartnern. Für so ziemlich jedes Thema hat die hochgewachsene, gitarrespielende Mutter von vier Kindern dabei ein heiteres Lied parat. Angestimmt wird zumeist mehrmals: Weil da gäb’s ja noch die eine amüsante Anekdote davor zu erzählen…

AUF REISEN. Emotion, Herz, Hirn und Humor – doch am allermeisten fordert das Leben das Leuchten in unseren Augen. Regelrecht gefunkelt (und gewiss nicht nur bei den Kleinen) hat’s in dieser Hinsicht noch am Sonntagnachmittag, beim Kindermusical „Oh, wie schön ist Panama“ nach einer Geschichte des Tigerenten-Schöpfers Horst „Janosch“ Eckert. Eine lustige Irrfahrt mit einer wichtigen Lektion am Schluss: Zuhause ist da, wo Freunde sind – und der Glenthof ist da ja viel näher als Panama.
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