Euregio Symphonieorchester begeistert in Mieming
Bereits zum vierten Mal gastiert das Alpen-Classica-Festival am Plateau
4. August 2025 | von
Friederike Bundschuh
Ausnahmehornist Guglielmo Pellarin fesselte mit seiner musikalischen Brillanz das Tiroler Publikum in der Pfarrkirche Untermieming. RS-Foto: Bundschuh
Die Orchesterakademie unter der Leitung von Dirigent Sebastiano de Salvo begeisterte mit Werken von Richard Strauss und Felix Mendelsohn Bartholdy. Highlight des Abends war eine Uraufführung des Tiroler Komponisten Martin Anton Schmid. Das Konzert Nr. 1 in Es-Dur für Horn und Orchester von Richard Strauss läutete den Konzertabend ein, mit Ausnahmehornist Guglielmo Pellarin als Solist, der das Tiroler Publikum mit seiner musikalischen Brillanz fesselte. Richard Georg Strauss zählt zu den bedeutendsten Komponisten des späten 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der 1864 geborene und 1949 verstorbene Komponist war außerdem Dirigent und Operndirektor. Die Uraufführung des Konzerts für Waldhorn und Orchester Nr. 1 fand 1885 statt und gilt als eines der Repertoirewerke für Hornvirtuosen.
„SPES“-URAUFFÜHRUNG VON MARTIN ANTON SCHMID.
Weiter ging es im Programm mit „Spes“, einer Uraufführung von Martin Anton Schmid, der 1987 in Rum bei Innsbruck geboren wurde. Der vielseitige Komponist schloss das Studium der „Komposition und Musiktheorie“ 2012 am Tiroler Landeskonservatorium mit Auszeichnung ab. Das umfangreiche Schaffen von Martin Anton Schmid enthält Werke für Chor, Streicher, Klavier, symphonisches Blasorchester und Symphonieorchester. Martin Anton Schmid erläuterte persönlich seine Intention zu diesem Werk. Er wollte keine Programmmusik im klassischen Sinne schreiben, sondern ein Werk schaffen, das sich mit den großen Herausforderungen unserer Zeit – wie der politischen Lage oder dem Klimawandel – auseinandersetzt. Im Zentrum der Komposition steht für ihn das Thema Hoffnung – ein symbolischer Zugang, der dem Stück universelle Geltung verleiht.
„DIE REFORMATION“ VON MENDELSOHN BARTOLDY. Den Abschluss des Konzertabends bildete die Sinfonie Nr. 5 in D-Dur, op. 107 – „Die Reformation“ von Felix Mendelsohn Bartholdy. Der Sohn aus wohlhabender jüdischer Familie wurde 1809 in Hamburg geboren und verstarb 1847 in Leipzig. Trotz seines kurzen Lebens hinterließ der vielleicht bedeutendste Musiker der Romantik als Komponist, Pianist und Organist ein umfassendes Werk. Als Dirigent setzte der deutsche Musikkünstler Maßstäbe, die bis heute ihre Gültigkeit behalten. Daneben setzte er sich erfolgreich mit Aufführungen von Bach und Händel für die Wiederentdeckung der „klassischen“ Epoche deutscher Musik ein. Ein anspruchsvoll-emotionaler Konzertabend als musikalisches Plateau-Highlight des 45-köpfigen Euregio Symphonieorchesters im Rahmen des Alpen-Classica-Festivals 2025.
„SPES“-URAUFFÜHRUNG VON MARTIN ANTON SCHMID.
Weiter ging es im Programm mit „Spes“, einer Uraufführung von Martin Anton Schmid, der 1987 in Rum bei Innsbruck geboren wurde. Der vielseitige Komponist schloss das Studium der „Komposition und Musiktheorie“ 2012 am Tiroler Landeskonservatorium mit Auszeichnung ab. Das umfangreiche Schaffen von Martin Anton Schmid enthält Werke für Chor, Streicher, Klavier, symphonisches Blasorchester und Symphonieorchester. Martin Anton Schmid erläuterte persönlich seine Intention zu diesem Werk. Er wollte keine Programmmusik im klassischen Sinne schreiben, sondern ein Werk schaffen, das sich mit den großen Herausforderungen unserer Zeit – wie der politischen Lage oder dem Klimawandel – auseinandersetzt. Im Zentrum der Komposition steht für ihn das Thema Hoffnung – ein symbolischer Zugang, der dem Stück universelle Geltung verleiht.
„DIE REFORMATION“ VON MENDELSOHN BARTOLDY. Den Abschluss des Konzertabends bildete die Sinfonie Nr. 5 in D-Dur, op. 107 – „Die Reformation“ von Felix Mendelsohn Bartholdy. Der Sohn aus wohlhabender jüdischer Familie wurde 1809 in Hamburg geboren und verstarb 1847 in Leipzig. Trotz seines kurzen Lebens hinterließ der vielleicht bedeutendste Musiker der Romantik als Komponist, Pianist und Organist ein umfassendes Werk. Als Dirigent setzte der deutsche Musikkünstler Maßstäbe, die bis heute ihre Gültigkeit behalten. Daneben setzte er sich erfolgreich mit Aufführungen von Bach und Händel für die Wiederentdeckung der „klassischen“ Epoche deutscher Musik ein. Ein anspruchsvoll-emotionaler Konzertabend als musikalisches Plateau-Highlight des 45-köpfigen Euregio Symphonieorchesters im Rahmen des Alpen-Classica-Festivals 2025.
