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Feinste Musik im Pitztal

Sinfonia de Carnaval und Jazz Monkeys beim Jazzherbst

In der Handwerksmühle Ritzenried fand jüngst das einzige Jazzfrühstück des Pitztaler Jazzherbstes statt. Auf der Bühne standen Anna Lang und Alois Eberl alias Sinfonia de Carnaval. Nur wenige Tage später das nächste Highlight: Die Jazz Monkeys durften auf der Bühne des Pitztaler Jazzherbstes begrüßt werden.
21. Oktober 2025 | von Martin Grüneis
Feinste Musik im Pitztal<br />
Die erfahrenen Musiker von „Jazz Monkeys“ ließen keinen Zweifel daran, dass sie ihre Instrumente perfekt beherrschen. Foto: Verein Handwerksmühle Ritzenried
Nach einer Aufwärmrunde durch den Hyde Park („Running at the Hyde Park“) führte die Band das Publikum auf eine Vulkaninsel. Dort durften sie die Geburt eines Drachen („Sweeping Dragon“) und seine ersten Flugversuche miterleben. Das Publikum machte einen Zwischenstopp am Basar und begleitete einen Schwan, um schließlich auf die Eigenheiten von „Human Faces“ (so auch der Titel der brandneuen CD) einzugehen. Es bewunderte eine schöne Waldlichtung (The Clearing) in der Nähe von Gmunden und genoss die Vielfalt eines Karnevals (Synthetic Carnaval), bevor das Konzert mit zwei Tangos rundherum zufrieden und voller unglaublicher Eindrücke abgeschlossen wurde. Wie es sich für ein Jazzfrühstück gehört, verwöhnte der Verein die Besucherinnen und Besucher mit frischen Croissants, Brötchen mit selbst gemachten Aufstrichen und Kuchen. Eine rundum gelungene Veranstaltung, wie sich ein Besucher ausdrückte.

JAZZ MONKEYS. Einige Tage nach dem Jazzfrühstück begeisterten die „Jazz Monkeys“ das Publikum in der Handwerksmühle Ritzenried. Mit offensichtlicher Spielfreude, Witz und einer gelungenen Mischung aus Jazz, Funk, Swing und Soul brachten Reini Mathoy am Keyboard, Stefan Matt an der Klarinette und am Saxofon sowie Mirko Schuler am Schlagzeug viel Schwung in diesen besonderen Veranstaltungsraum der Mühle. Nach Jazzstandards wie „Take Five“, „My Funny Valentine“ oder dem funkigen „Cantaloupe Island“ verabschiedete sich die Band schließlich in Anlehnung an Joe Zawinuls „Mercy, Mercy, Mercy“ mit einem herzlichen „Merci, Merci, Merci“ vom begeisterten Publikum.

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