Große Literatur im kleinen Rahmen
Literarischer Hochgenuss: Norbert Gstrein stellte in Imst sein neues Werk „Im ersten Licht“ vor
17. Feber 2026 | von
Martin Grüneis
Norbert Gstrein, Organisator Peter Reinthaler und Christian Seiler (v. l.), der das Buch „Im ersten Licht“ im Gespräch mit dem Autor vorstellte. Foto: Grüneis
Literatur, Musik und Kulinarik verbanden sich zu einer stimmungsvollen Mischung. Die Gäste konnten an diesem Abend nicht nur feine Tropfen und Gaumenfreuden genießen, sondern auch literarischen Genuss erleben. Der bekannte Schriftsteller Norbert Gstrein war nach Imst gekommen, um sein neues Buch „Im ersten Licht“ in einem intimen Rahmen vorzustellen.
SPANNENDE EINBLICKE. Im Dialog mit dem Journalisten Christian Seiler erhielten die Zuhörerinnen und Zuhörer spannende Einblicke in sein kreatives Schaffen. So erklärte Gstrein beispielsweise, wie er sich in die Welt der späten Jahre der k. u. k. Monarchie hineinversetzen konnte, ohne dabei zu nostalgisch zu werden. Natürlich las er dem Publikum auch einige Passagen aus seinem Werk vor. Die vor Ort erhältlichen Bücher fanden regen Absatz. Der Autor nahm sich ausreichend Zeit, um Exemplare zu signieren und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten Peter Angerer (Perkussion) und Werner Zangerle (Saxophon). Mit ihrem klanglich eindrucksvollen Einstieg ernteten sie bereits zu Beginn Applaus und gestalteten ebenso den stimmungsvollen musikalischen Ausklang der Buchvorstellung, bevor der gesellige Teil des Abends begann. Hausherr Ivo De Greeff und sein Team servierten zum Buch passende Köstlichkeiten.
VON EINEM EINEM MENSCHENLEBEN, DAS DIE SCHRECKEN BEIDER WELTKRIEGE ÜBERDAUERT. In seinem neuesten Buch schildert Norbert Gstrein ein Menschenleben, das von zwei der dunkelsten Kapitel des vergangenen Jahrhunderts geprägt ist. Die Hauptfigur Adrian wird durch einen Axthieb seines Vaters vor dem Fronteinsatz bewahrt. Später wird er Lehrer für Englisch und Geschichte. Im Laufe seines Lebens begegnet er jedoch immer wieder jungen Männern, die im Krieg gewesen waren und die Gräuel der Weltkriege vor Augen führen. Im Alter findet Adrian schließlich in England sein Glück. An diesem Abend las Gstrein aus den ersten Seiten des Romans, in denen er die Schrecken des Ersten Weltkriegs eindrucksvoll beschreibt, und erzählte von der besonderen Beziehung der Hauptfigur zu einem seiner Schüler, der zu den Soldaten gehörte, die Adrians Leben prägten. Zudem nahm Gstrein seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf Adrians Reise auf die Insel und las aus dem letzten Teil des Buches, in dem Adrian einer Buchpräsentation beiwohnt. „Es ist ein mehr als gelungenes Buch“, meinte Christian Seiler. Dem konnte nach diesen ersten Einblicken nur zugestimmt werden.
SPANNENDE EINBLICKE. Im Dialog mit dem Journalisten Christian Seiler erhielten die Zuhörerinnen und Zuhörer spannende Einblicke in sein kreatives Schaffen. So erklärte Gstrein beispielsweise, wie er sich in die Welt der späten Jahre der k. u. k. Monarchie hineinversetzen konnte, ohne dabei zu nostalgisch zu werden. Natürlich las er dem Publikum auch einige Passagen aus seinem Werk vor. Die vor Ort erhältlichen Bücher fanden regen Absatz. Der Autor nahm sich ausreichend Zeit, um Exemplare zu signieren und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten Peter Angerer (Perkussion) und Werner Zangerle (Saxophon). Mit ihrem klanglich eindrucksvollen Einstieg ernteten sie bereits zu Beginn Applaus und gestalteten ebenso den stimmungsvollen musikalischen Ausklang der Buchvorstellung, bevor der gesellige Teil des Abends begann. Hausherr Ivo De Greeff und sein Team servierten zum Buch passende Köstlichkeiten.
VON EINEM EINEM MENSCHENLEBEN, DAS DIE SCHRECKEN BEIDER WELTKRIEGE ÜBERDAUERT. In seinem neuesten Buch schildert Norbert Gstrein ein Menschenleben, das von zwei der dunkelsten Kapitel des vergangenen Jahrhunderts geprägt ist. Die Hauptfigur Adrian wird durch einen Axthieb seines Vaters vor dem Fronteinsatz bewahrt. Später wird er Lehrer für Englisch und Geschichte. Im Laufe seines Lebens begegnet er jedoch immer wieder jungen Männern, die im Krieg gewesen waren und die Gräuel der Weltkriege vor Augen führen. Im Alter findet Adrian schließlich in England sein Glück. An diesem Abend las Gstrein aus den ersten Seiten des Romans, in denen er die Schrecken des Ersten Weltkriegs eindrucksvoll beschreibt, und erzählte von der besonderen Beziehung der Hauptfigur zu einem seiner Schüler, der zu den Soldaten gehörte, die Adrians Leben prägten. Zudem nahm Gstrein seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf Adrians Reise auf die Insel und las aus dem letzten Teil des Buches, in dem Adrian einer Buchpräsentation beiwohnt. „Es ist ein mehr als gelungenes Buch“, meinte Christian Seiler. Dem konnte nach diesen ersten Einblicken nur zugestimmt werden.


