Hannah Philomena Scheiber mit „melt with me“
Gelungene Vernissage in der Sound-Gallery im Audiversum ScienceCenter Innsbruck
3. Feber 2026 | von
Christoph Hablitzel
Eröffneten die Ausstellung: Dr. Melanie Wiener (Vorständin der Abteilung Kultur beim Land Tirol, re.), Künstlerin Hannah Philomena Scheiber und Julia Sparber-Ablinger (Head of Audiversum, stehend). Foto: Audiversum/Geri Berger
Mit einer stimmungsvollen Vernissage wurde Ende Jänner in der Sound-Gallery des Audiversum ScienceCenter in Innsbruck die multimediale Raum- und Soundinstallation „melt with me“ eröffnet. Die Tiroler Künstlerin Hannah Philomena Scheiber widmet sich darin dem Element Wasser und dessen stetiger Veränderung. Malerei, Klang und Raum verschmelzen zu einem immersiven Erlebnis, das Besucherinnen und Besucher zum bewussten Hören und Wahrnehmen einlädt. Im Zentrum der Ausstellung steht die Wandelbarkeit des Wassers in Bewegung, Form und Klang. „Wasser in all seinen Zuständen überzieht die Wände der Sound-Gallery – ein Dialog aus Berg, Gletscher und Meer. Mir ist es wichtig, den natürlichen Kreislauf und das fragile Gleichgewicht zwischen den Elementen sichtbar zu machen“, betonte Künstlerin Hannah Philomena Scheiber.
EINE EINLADUNG ZUM GENAUEN HINHÖREN. Nach einführenden Worten von Julia Sparber-Ablinger, Head of Audiversum und Co-Konzeptionistin der Ausstellung, waren die zahlreich erschienenen Gäste eingeladen, sich ganz auf das Hören einzulassen. Zehn Minuten lang konnten sie in eine vielschichtige Klanglandschaft aus Wassergeräuschen und Aggregatzuständen eintauchen. „Die Installation versteht sich als Einladung zum genauen Hinhören. In unserer schnelllebigen Zeit kommt das bewusste Lauschen immer häufiger zu kurz. Das Element Wasser hörbar zu machen – sein Kommen und Gehen, sein Schmelzen, Tropfen und Gefrieren erlebbar werden zu lassen – ist ein sinnliches Erlebnis für den Hörsinn und spielt mit zahlreichen Überraschungen“, erklärte Sparber-Ablinger. Gemeinsam mit Sounddesigner und Komponist Peter Johannes Kollreider verfolgte das Audiversum das Ziel, mit „melt with me“ das Unhörbare hörbar zu machen. „Die unterschiedlichen Aggregatzustände des Wassers spiegeln sich dabei im Klang wider: das Tauen, Tropfen und Fließen ebenso wie die Stille, die wesentlich zur akustischen Erzählung beiträgt“, ergänzte Sparber-Ablinger.
KULTURELLE BEDEUTUNG UND AUSBLICK. Im Rahmen der Eröffnung hob auch Dr. Melanie Wiener, Vorständin der Abteilung Kultur beim Land Tirol, die Rolle des Audiversums als kulturelle Institution hervor. Sie betonte: „Es ist absolut nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen wie MED-EL sich in solchem Ausmaß für den Betrieb eines Museums engagiert.“ Die Ausstellung „melt with me“ ist noch bis Ende August in der Sound-Gallery im ersten Obergeschoss des Audiversum ScienceCenter zu sehen und lädt zu einer sinnlich-philosophischen Reise durch Klang, Stille und Verwandlung ein. Ergänzend zur Ausstellung wurde ein Podcast produziert, der ab 1. Februar auf der Audiversum-Website sowie auf Spotify und Apple Podcasts verfügbar ist.
EINE EINLADUNG ZUM GENAUEN HINHÖREN. Nach einführenden Worten von Julia Sparber-Ablinger, Head of Audiversum und Co-Konzeptionistin der Ausstellung, waren die zahlreich erschienenen Gäste eingeladen, sich ganz auf das Hören einzulassen. Zehn Minuten lang konnten sie in eine vielschichtige Klanglandschaft aus Wassergeräuschen und Aggregatzuständen eintauchen. „Die Installation versteht sich als Einladung zum genauen Hinhören. In unserer schnelllebigen Zeit kommt das bewusste Lauschen immer häufiger zu kurz. Das Element Wasser hörbar zu machen – sein Kommen und Gehen, sein Schmelzen, Tropfen und Gefrieren erlebbar werden zu lassen – ist ein sinnliches Erlebnis für den Hörsinn und spielt mit zahlreichen Überraschungen“, erklärte Sparber-Ablinger. Gemeinsam mit Sounddesigner und Komponist Peter Johannes Kollreider verfolgte das Audiversum das Ziel, mit „melt with me“ das Unhörbare hörbar zu machen. „Die unterschiedlichen Aggregatzustände des Wassers spiegeln sich dabei im Klang wider: das Tauen, Tropfen und Fließen ebenso wie die Stille, die wesentlich zur akustischen Erzählung beiträgt“, ergänzte Sparber-Ablinger.
KULTURELLE BEDEUTUNG UND AUSBLICK. Im Rahmen der Eröffnung hob auch Dr. Melanie Wiener, Vorständin der Abteilung Kultur beim Land Tirol, die Rolle des Audiversums als kulturelle Institution hervor. Sie betonte: „Es ist absolut nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen wie MED-EL sich in solchem Ausmaß für den Betrieb eines Museums engagiert.“ Die Ausstellung „melt with me“ ist noch bis Ende August in der Sound-Gallery im ersten Obergeschoss des Audiversum ScienceCenter zu sehen und lädt zu einer sinnlich-philosophischen Reise durch Klang, Stille und Verwandlung ein. Ergänzend zur Ausstellung wurde ein Podcast produziert, der ab 1. Februar auf der Audiversum-Website sowie auf Spotify und Apple Podcasts verfügbar ist.

