Von wegen Traumurlaub
Volles Haus und viele Lacher bei der Premiere von „Buenos Dias Mallorca“ in Karrösten
3. März 2026 | von
Martin Grüneis
Das Veranstaltungszentrum Karrösten war an diesem Abend sehr gut besucht. Die Stimmung war bereits im Vorfeld ausgezeichnet und sollte im Laufe des Abends noch besser werden. Schließlich wurde die Premiere eingeläutet. Noch bevor sich der Vorhang öffnete, begrüßte Roland Greinig das Publikum im Namen der Theatergruppe der Sportunion Tschirgant Karrösten herzlich. Sein besonderer Gruß galt dem Hausherrn, Bürgermeister Daniel Raffl, den Kolleginnen und Kollegen der Heimatbühne Imsterberg und des Theaterforums Humiste sowie den Gönnern und Sponsoren. In wenigen Worten gab Greinig einen Einblick in den Inhalt des Stücks. Mit den Worten „Ich wünsche euch nun gute Unterhaltung und einen lustigen Theaterabend. Danke fürs Kommen!“ übergab er das Geschehen an die Darstellerinnen und Darsteller. Dann war es so weit: Der große schwarze Vorhang öffnete sich und gab den Blick auf die Bühne frei.
BÜHNE FREI. Für das Publikum begann damit ein kleiner Urlaub vom Alltag – Sangría inklusive. Herzlich lachen und mitfiebern war angesagt, als die Zuschauerinnen und Zuschauer Witwe Irmgard Müller und ihre drei Töchter Eva, Moni und Bruni auf deren Ferienreise nach Mallorca begleiteten. Vor Ort entpuppte sich die gebuchte Unterkunft als alles andere als luxuriös – ganz im Gegensatz zum liebevoll gestalteten Bühnenbild. Sie sahen sich unter anderem mit einer kaputten Einrichtung, einer Baustelle vor der Tür und einer Leiche im Schrank konfrontiert – oder war es doch nur eine hormonelle Störung? Auch der Service durch das Personal ließ zu wünschen übrig. Ob die Männerwelt zumindest in besserem Zustand ist? Auch diese Hoffnung erfüllte sich zunächst nicht. Anstelle eines braungebrannten spanischen Adonis trafen die Frauen auf den betagten Casanova Otto. Er und der Hotelangestellte Carlos entsprachen jedoch nicht ganz ihren Vorstellungen. Für zusätzliche Turbulenzen sorgte ein Dieb, der im Zimmer sein Unwesen trieb. Er drohte, an den Damen zu verzweifeln, und gelobte sogar Besserung vor Gott. Auch das Zimmermädchen Zsuzsanna Magy kam ihm immer wieder in die Quere. So musste sich Max dauernd neue Verstecke suchen. Beste Voraussetzungen also für humorvolle Szenen und pointenreiche Wortwechsel. Die turbulente Urlaubskomödie wurde vom Ensemble mit sichtbarer Spielfreude auf die Bühne gebracht. Dabei war so mancher Schmerz der Figuren fast spürbar. Ausdrucksstarke Mimik, treffende Gestik sowie spritzige Dialoge und Monologe, gewürzt mit dem einen oder anderen derben Spruch, sorgten für zahlreiche Lacher und immer wieder Szenenapplaus.
EIN THEATERABEND, DEN MAN SICH NICHT ENTGEHEN LASSEN SOLLTE. Was es mit Carlos und dem Hoteldieb Max auf sich hat, ob sich die Urlauberinnen die Verhütungsmittel tatsächlich ersparen konnten und welche Rolle eine Nacht mit reichlich Alkoholkonsum spielt, erfahren Interessierte am besten selbst. Es lohnt sich! Weitere Termine: 6., 7., 13., 14. und 20. März, jeweils um 20 Uhr, sowie am 8. März um 15 Uhr. Reservierungen sind unter 0660 3421007 oder per E-Mail an e.ehart@tsn.at möglich.
BÜHNE FREI. Für das Publikum begann damit ein kleiner Urlaub vom Alltag – Sangría inklusive. Herzlich lachen und mitfiebern war angesagt, als die Zuschauerinnen und Zuschauer Witwe Irmgard Müller und ihre drei Töchter Eva, Moni und Bruni auf deren Ferienreise nach Mallorca begleiteten. Vor Ort entpuppte sich die gebuchte Unterkunft als alles andere als luxuriös – ganz im Gegensatz zum liebevoll gestalteten Bühnenbild. Sie sahen sich unter anderem mit einer kaputten Einrichtung, einer Baustelle vor der Tür und einer Leiche im Schrank konfrontiert – oder war es doch nur eine hormonelle Störung? Auch der Service durch das Personal ließ zu wünschen übrig. Ob die Männerwelt zumindest in besserem Zustand ist? Auch diese Hoffnung erfüllte sich zunächst nicht. Anstelle eines braungebrannten spanischen Adonis trafen die Frauen auf den betagten Casanova Otto. Er und der Hotelangestellte Carlos entsprachen jedoch nicht ganz ihren Vorstellungen. Für zusätzliche Turbulenzen sorgte ein Dieb, der im Zimmer sein Unwesen trieb. Er drohte, an den Damen zu verzweifeln, und gelobte sogar Besserung vor Gott. Auch das Zimmermädchen Zsuzsanna Magy kam ihm immer wieder in die Quere. So musste sich Max dauernd neue Verstecke suchen. Beste Voraussetzungen also für humorvolle Szenen und pointenreiche Wortwechsel. Die turbulente Urlaubskomödie wurde vom Ensemble mit sichtbarer Spielfreude auf die Bühne gebracht. Dabei war so mancher Schmerz der Figuren fast spürbar. Ausdrucksstarke Mimik, treffende Gestik sowie spritzige Dialoge und Monologe, gewürzt mit dem einen oder anderen derben Spruch, sorgten für zahlreiche Lacher und immer wieder Szenenapplaus.
EIN THEATERABEND, DEN MAN SICH NICHT ENTGEHEN LASSEN SOLLTE. Was es mit Carlos und dem Hoteldieb Max auf sich hat, ob sich die Urlauberinnen die Verhütungsmittel tatsächlich ersparen konnten und welche Rolle eine Nacht mit reichlich Alkoholkonsum spielt, erfahren Interessierte am besten selbst. Es lohnt sich! Weitere Termine: 6., 7., 13., 14. und 20. März, jeweils um 20 Uhr, sowie am 8. März um 15 Uhr. Reservierungen sind unter 0660 3421007 oder per E-Mail an e.ehart@tsn.at möglich.
Der Abend verlief für Irmgard alles andere als gewünscht, was der nicht mehr ganz so frische Casanova Otto deutlich zu spüren bekam.
Foto: Grüneis
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