Meilenstein für die Imster Innenstadt
Decorona Quartier: Großprojekt bringt neue Impulse für Imsts Zentrum - Baustart Sommer 2026
17. Feber 2026 | von
Christoph Hablitzel
Das historische Decorona-Haus, dessen Ursprünge bis ins 16. Jahrhundert reichen, bleibt als identitätsstiftender Mittelpunkt erhalten. Sorgfältige Sanierung und neue Nutzungen verbinden Geschichte mit zeitgemäßer Aufenthaltsqualität. Foto: Strobl Group
Ein lange vorbereiteter Entwicklungsschritt für die Imster Innenstadt steht unmittelbar bevor: Das Decorona Quartier wird Realität. Nach rund vier Jahren intensiver Planung liegen nun sämtliche behördlichen Genehmigungen vor. Damit ist der Weg frei für ein Bauvorhaben, das nicht nur architektonisch, sondern auch städtebaulich neue Maßstäbe setzen soll. Ab dem Sommer 2026 entstehen in der Kramergasse insgesamt sechs modern konzipierte Baukörper. Ziel des Projekts ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur Belebung des innerstädtischen Raums zu leisten. Während vier Gebäude teilweise oder vollständig neu errichtet werden, bleibt historisch wertvolle Bausubstanz erhalten. Dazu zählt insbesondere das namensgebende Decorona-Haus, dessen Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Auch das sogenannte Lung-Haus wird im Zuge der Umsetzung umfassend aufgewertet. Gemeinsam mit dem neu gestalteten Lainplatz soll es künftig den attraktiven Auftakt zur Kramergasse bilden.
WOHNEN, ARBEITEN UND LEBEN IM NEUEN QUARTIER. Im gesamten Ensemble sind rund 50 Wohnungen vorgesehen – von Zwei- bis Vier-Zimmer-Einheiten. Ergänzt werden diese durch private Außenbereiche wie Balkone, Terrassen oder überdachte Freiflächen in den oberen Geschossen. Die architektonische Handschrift von Severin Hamberger verbindet zeitgemäßes Design mit dem sensiblen Umgang mit historischer Substanz. So entsteht ein neues Quartier, das den Anspruch verfolgt, urbanes Leben mit Aufenthaltsqualität zu vereinen. Ein besonders prägnanter Baukörper mit sogenannter Leuchtturmwirkung setzt dabei einen bewussten gestalterischen Akzent. Zwischen den zum Gurgltal hin ausgerichteten Gebäuden öffnen sich Freiräume, die zum Verweilen einladen. Unterirdisch steht eine Tiefgarage mit rund 90 Stellplätzen zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, ein neues Stück Stadt mit Flair und zeitgemäßer Wohn- und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Meine Familie lebt seit Generationen in unmittelbarer Nachbarschaft, für uns ist das ein persönliches Anliegen“, erklärt Projektverantwortlicher Michael Strobl. Insgesamt werden rund 25 Millionen Euro investiert, der Baubeginn ist für den Sommer 2026 vorgesehen.
HOHE NACHFRAGE NACH ERDGESCHOSSFLÄCHEN. Schon vor dem eigentlichen Baustart zeigt sich das große Interesse am neuen Quartier. Die Flächen im Erdgeschoss sind bereits zu einem Großteil vergeben. Geplant sind unter anderem medizinische Praxen, Büroeinheiten sowie ein Kinderhort. Auch in den Obergeschossen sind gewerbliche Nutzungen wie Arztpraxen, Therapieeinrichtungen oder Kanzleien vorgesehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Decorona-Haus selbst: Dort wird künftig ein Gastronomiebetrieb einziehen, der das Quartier auch kulinarisch prägen soll. „Wir erneuern die historische Substanz des Decorona-Hauses mit größtmöglicher Behutsamkeit. Es wird nach Fertigstellung ein Wirtshaus mit gutbürgerlicher und internationaler Küche beherbergen. Im Untergeschoss erwartet Gäste ein ansprechender Barbereich. Im Innenhof lädt eine Terrasse zum Verweilen ein. Die Pächterfamilie des Lokals steht bereits fest“, so Strobl.
URBANES LEBEN ZWISCHEN RÜCKZUG UND BEGEGNUNG. Das Decorona Quartier soll sich zu einem neuen Treffpunkt mit klarer Zentrumsfunktion entwickeln. Im Fokus steht dabei eine ausgewogene Mischung aus Urbanität, Ruhe und sozialem Austausch. „Wer in die Innenstadt zieht, tut dies bewusst. Es geht den Menschen neben dem Bedürfnis nach einem gepflegten Wohnort um die fußläufige Erreichbarkeit zentraler Infrastrukturen wie Banken, Therapieeinrichtungen und Arztpraxen oder Apotheken. Gleichzeitig erwarten sich die Bewohnerinnen und Bewohner ein angenehmes Maß an Begegnung und Austausch. Das alles ist ebenso gewährleistet wie helle Wohnräume mit Blick Richtung Gurgltal und Tschirgant“, betont der erfahrene Immobilienentwickler.
NACHVERSORGUNG RÜCKT NÄHER. Auch im Bereich der Nahversorgung könnte sich eine langjährige Wunschvorstellung erfüllen. Ein etablierter Unternehmer mit Erfahrung im Lebensmittelhandel hat bereits konkretes Interesse an einer Ansiedlung bekundet. Aktuell laufen Gespräche mit der Stadtgemeinde Imst, um geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen. „Die Stadt hat nun die einzigartige Gelegenheit, ein seit Jahren ausgesprochenes Ziel zu erreichen. Wir alle wünschen uns ein kleines Lebensmittelgeschäft in der Kramergasse. Jetzt geht es nur noch darum, diese Chance zu nutzen“, so Strobl.
BAUPHASE MIT ÜBERSCHAUBAREN EINSCHRÄNKUNGEN. Während der Abbruch- und Bauarbeiten wird es zu temporären Verkehrsbeeinträchtigungen in der Kramergasse kommen. Die Straße bleibt jedoch – wie bereits jetzt – großteils einspurig befahrbar. Notwendige Einschränkungen sollen frühzeitig angekündigt werden. Fix zugesichert ist jedenfalls, dass der traditionelle Imster Schemenlauf im Februar 2028 ohne Einschränkungen stattfinden kann.
WOHNEN, ARBEITEN UND LEBEN IM NEUEN QUARTIER. Im gesamten Ensemble sind rund 50 Wohnungen vorgesehen – von Zwei- bis Vier-Zimmer-Einheiten. Ergänzt werden diese durch private Außenbereiche wie Balkone, Terrassen oder überdachte Freiflächen in den oberen Geschossen. Die architektonische Handschrift von Severin Hamberger verbindet zeitgemäßes Design mit dem sensiblen Umgang mit historischer Substanz. So entsteht ein neues Quartier, das den Anspruch verfolgt, urbanes Leben mit Aufenthaltsqualität zu vereinen. Ein besonders prägnanter Baukörper mit sogenannter Leuchtturmwirkung setzt dabei einen bewussten gestalterischen Akzent. Zwischen den zum Gurgltal hin ausgerichteten Gebäuden öffnen sich Freiräume, die zum Verweilen einladen. Unterirdisch steht eine Tiefgarage mit rund 90 Stellplätzen zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, ein neues Stück Stadt mit Flair und zeitgemäßer Wohn- und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Meine Familie lebt seit Generationen in unmittelbarer Nachbarschaft, für uns ist das ein persönliches Anliegen“, erklärt Projektverantwortlicher Michael Strobl. Insgesamt werden rund 25 Millionen Euro investiert, der Baubeginn ist für den Sommer 2026 vorgesehen.
HOHE NACHFRAGE NACH ERDGESCHOSSFLÄCHEN. Schon vor dem eigentlichen Baustart zeigt sich das große Interesse am neuen Quartier. Die Flächen im Erdgeschoss sind bereits zu einem Großteil vergeben. Geplant sind unter anderem medizinische Praxen, Büroeinheiten sowie ein Kinderhort. Auch in den Obergeschossen sind gewerbliche Nutzungen wie Arztpraxen, Therapieeinrichtungen oder Kanzleien vorgesehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Decorona-Haus selbst: Dort wird künftig ein Gastronomiebetrieb einziehen, der das Quartier auch kulinarisch prägen soll. „Wir erneuern die historische Substanz des Decorona-Hauses mit größtmöglicher Behutsamkeit. Es wird nach Fertigstellung ein Wirtshaus mit gutbürgerlicher und internationaler Küche beherbergen. Im Untergeschoss erwartet Gäste ein ansprechender Barbereich. Im Innenhof lädt eine Terrasse zum Verweilen ein. Die Pächterfamilie des Lokals steht bereits fest“, so Strobl.
URBANES LEBEN ZWISCHEN RÜCKZUG UND BEGEGNUNG. Das Decorona Quartier soll sich zu einem neuen Treffpunkt mit klarer Zentrumsfunktion entwickeln. Im Fokus steht dabei eine ausgewogene Mischung aus Urbanität, Ruhe und sozialem Austausch. „Wer in die Innenstadt zieht, tut dies bewusst. Es geht den Menschen neben dem Bedürfnis nach einem gepflegten Wohnort um die fußläufige Erreichbarkeit zentraler Infrastrukturen wie Banken, Therapieeinrichtungen und Arztpraxen oder Apotheken. Gleichzeitig erwarten sich die Bewohnerinnen und Bewohner ein angenehmes Maß an Begegnung und Austausch. Das alles ist ebenso gewährleistet wie helle Wohnräume mit Blick Richtung Gurgltal und Tschirgant“, betont der erfahrene Immobilienentwickler.
NACHVERSORGUNG RÜCKT NÄHER. Auch im Bereich der Nahversorgung könnte sich eine langjährige Wunschvorstellung erfüllen. Ein etablierter Unternehmer mit Erfahrung im Lebensmittelhandel hat bereits konkretes Interesse an einer Ansiedlung bekundet. Aktuell laufen Gespräche mit der Stadtgemeinde Imst, um geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen. „Die Stadt hat nun die einzigartige Gelegenheit, ein seit Jahren ausgesprochenes Ziel zu erreichen. Wir alle wünschen uns ein kleines Lebensmittelgeschäft in der Kramergasse. Jetzt geht es nur noch darum, diese Chance zu nutzen“, so Strobl.
BAUPHASE MIT ÜBERSCHAUBAREN EINSCHRÄNKUNGEN. Während der Abbruch- und Bauarbeiten wird es zu temporären Verkehrsbeeinträchtigungen in der Kramergasse kommen. Die Straße bleibt jedoch – wie bereits jetzt – großteils einspurig befahrbar. Notwendige Einschränkungen sollen frühzeitig angekündigt werden. Fix zugesichert ist jedenfalls, dass der traditionelle Imster Schemenlauf im Februar 2028 ohne Einschränkungen stattfinden kann.

