Afterwork meets Künstliche Intelligenz
Chancen, aber auch wachsende Abhängigkeit im KI-Wettlauf
11. Feber 2026 | von
Niki Meze
Geballte Innovationskraft: Philipp Schulz (WKT), Benedikt Dornauer (Universität Innsbruck), Sybille Regensberger (WKT), Rafael Pauley (WKT), Maximilian Ehrhart (Casablanca), Thomas Seiger (KINN), Martin Hairer (Casablanca), Florian Schweiger (Talkesselmanagement) sowie Andreas Juen (informatik.tirol; v.l.)
Foto: Wirtschaftskammer/Friedl
Foto: Wirtschaftskammer/Friedl
Am Casablanca Campus in Schönwies standen Austausch, Vernetzung und Einblicke in die Unternehmenspraxis im Mittelpunkt. Die Gastgeber Maximilian Ehrhart und Martin Hairer zeigten, wie KI bereits interne Abläufe unterstützt und Kunden einen Mehrwert bietet. Besonders gehe es darum, monotone „boring Tätigkeiten“ an KI auszulagern, damit sich Mitarbeiter stärker auf anspruchsvollere und kreativere Aufgaben fokussieren können. Dabei sei ihnen die Einbindung der Belegschaft in diesen Prozess wichtig. Ergänzend stellte Florian Schweiger, Talkesselmanager von Landeck, Aktuelles rund um die „Digitalregion Landeck“ vor. Er zeigte auf, wie Digitalisierung und KI einen nachhaltigen Nutzen für Unternehmen im Bezirk schaffen können und wie Touristen und Gäste digital via App in die Kommunikation und Interaktion in der Region aktiv eingebunden werden können.
ROUND TABLE, DIESMAL IM STEHEN. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete eine von Rafael Pauley von der Wirtschaftskammer Tirol moderierte Podiumsdiskussion. Andreas Juen, Entwickler der Plattform „Digitales Landeck“, betonte dabei u.a., dass sich Projekte wie dieses mit KI heute in einem Bruchteil der Zeit und Kosten umsetzen ließen. Thomas Seiger berichtete von seinem initiierten KI-Netzwerk „Kinn“, das rasch wächst: Aus vier Personen im November 2025 sind inzwischen rund 70 regelmäßige Teilnehmer geworden. Die nächste Netzwerkrunde im Bezirk Landeck findet am 19. Februar statt. Neben Florian Schweiger nahm auch der KI-Experte Benedikt Dornauer von der Universität Innsbruck an der Diskussion teil. Dieser merkte an, dass neben den bekannten KI-Tools wie Gemini oder ChatGPT derzeit rund zwei Millionen weitere Tools auf dem Markt sind. Man sollte neben den großen Playern auch kleinere, spezialisiertere KI-Bots im Blick behalten.
FAZIT DES ABENDS. Das Resümee fiel trotz vieler Chancen in einem Punkt ein wenig düster aus. Die Abhängigkeit Europas von den USA und China werde weiter steigen und konkurrenzfähige europäische Alternativen seien kaum in Sicht. Zudem werde KI schon bald so leistungsfähig sein, dass selbst Experten KI-generierte Stimmen nicht mehr mit Sicherheit von echten unterscheiden könnten. Damit wird Quellensicherheit wichtiger denn je. Die hohe Teilnehmerzahl an der WK-Veranstaltung zeigte: KI ist im Oberland angekommen – als praktisches Werkzeug, aber auch als Herausforderung, die angesichts der derzeit exponentiell steigenden Entwicklungskurve rasche Antworten verlangt.
ROUND TABLE, DIESMAL IM STEHEN. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete eine von Rafael Pauley von der Wirtschaftskammer Tirol moderierte Podiumsdiskussion. Andreas Juen, Entwickler der Plattform „Digitales Landeck“, betonte dabei u.a., dass sich Projekte wie dieses mit KI heute in einem Bruchteil der Zeit und Kosten umsetzen ließen. Thomas Seiger berichtete von seinem initiierten KI-Netzwerk „Kinn“, das rasch wächst: Aus vier Personen im November 2025 sind inzwischen rund 70 regelmäßige Teilnehmer geworden. Die nächste Netzwerkrunde im Bezirk Landeck findet am 19. Februar statt. Neben Florian Schweiger nahm auch der KI-Experte Benedikt Dornauer von der Universität Innsbruck an der Diskussion teil. Dieser merkte an, dass neben den bekannten KI-Tools wie Gemini oder ChatGPT derzeit rund zwei Millionen weitere Tools auf dem Markt sind. Man sollte neben den großen Playern auch kleinere, spezialisiertere KI-Bots im Blick behalten.
FAZIT DES ABENDS. Das Resümee fiel trotz vieler Chancen in einem Punkt ein wenig düster aus. Die Abhängigkeit Europas von den USA und China werde weiter steigen und konkurrenzfähige europäische Alternativen seien kaum in Sicht. Zudem werde KI schon bald so leistungsfähig sein, dass selbst Experten KI-generierte Stimmen nicht mehr mit Sicherheit von echten unterscheiden könnten. Damit wird Quellensicherheit wichtiger denn je. Die hohe Teilnehmerzahl an der WK-Veranstaltung zeigte: KI ist im Oberland angekommen – als praktisches Werkzeug, aber auch als Herausforderung, die angesichts der derzeit exponentiell steigenden Entwicklungskurve rasche Antworten verlangt.
Auch Niki Meze von der RUNDSCHAU holte sich Inspirationen rund um KI, hier im Gespräch mit dem Unternehmer Martin Stubenböck (r.).
Foto: Wirtschaftskammer/Friedl
Foto: Wirtschaftskammer/Friedl

