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„Am 8. Feber keahrt die Stådt wieder ins!“

„Fåsnåchtsfråge‘ der Imschter Buabe beim Burgermoaschter“

Ein großes Aufgebot an Buabefåsnachtler fand sich am Mittwoch vergangener Woche im Imster Rathaus ein. Der Grund war, den Bürgermeister artig zu fragen, ob sie am 8. Februar in die Fasnacht gehen dürfen. Mit dabei waren seine beiden Stellvertreter, Funktionäre aus dem Fasnachtskomitee sowie einige Mütter und Väter. Das Fasnachtsfragen ist mittlerweile zur Tradition geworden und ist ein weiteres Ereignis im Rahmen der Vorbereitungen zur Buabefåsnåcht am 8. Februar.
20. Jänner 2026 | von Ewald Krismer
„Am 8. Feber keahrt die Stådt wieder ins!“<br />
Mit Buabefåsnachtler prall gefüllt war der Sitzungssaal im Imster Rathaus. Die Ratsherren, Bürgermeister Stefan Weirather, Vizebürgermeister Thomas Schatz und Vizebürgermeister Marco Seelos, getrauten sich auf die Frage, in die Fasnacht gehen zu dürfen, nicht, „Nein“ zu sagen. RS-Foto: Krismer
Eigentlich ist die Frage, in die Fasnacht gehen zu dürfen, unnötig, denn der Bürgermeister traut sich ohnehin nicht, „Nein“ zu sagen, denn die Angst vor der Rache der Buben wäre dann doch zu groß. Dieses der Tradition geschuldete Zeremoniell ist auch eine schöne Geste und bewirkt, dass auch im Rathaus ein Hauch von Fasnacht zu spüren ist. Die Ratsherren dort haben es ohnehin das ganze Jahr über schwer genug.
 
DAS BITTGESUCH DER IMSCHER BUABE. Bürgermeister Stefan Weirather getraute sich aber nicht, alleine zu kommen. Unterstützung holte er sich bei seinen beiden Stellvertretern Thomas Schatz und Marco Seelos, die mit einem mulmigen Gefühl behaftet vor den Buben Platz genommen haben. Gleich zu Beginn sagte Labara-Deklamator Lukas Klinger dem Bürgermeister, was er zu tun hat: „Hey Burgermoaschter, sei iatz staat, heint stiahn miar Buabe parat. Seit vier Jåhr tian mir iatz wårte, håbe viel g’schpielt mit die Groaßeltern, mit die Kårte. Aber huire, Stefan, da war’s so weit, nåch långem Wårte, wieder amål Buabefåsnåchtzeit. Drum tat i di voll Ehrfurcht bitte, låss ins Buabe amål herrsche über Oberschtådt, Unterschtådt und Imscht-Mitte. Lei für uan Tag, mehr brauch’ ma it, am 8. Febrar, des war an Hit. Danåch kånnsch du die Stadt wieder schålte und verwålte, bis zur nägscht Fåsnåcht vielleicht Kråmergasse nui gestålte. Und uans lieber Burgermoaschter mecht i dir no såge, in vier Jahr tate miar Buabe wieder kemme um für die Stådt zu fragen!“
 
EIN DEUTLICHES „JA“. Zwar nicht so lautstark wie das „Jååå“ bei der Generalversammlung, aber dennoch unüberhörbar war die Zustimmung der drei Ratsherren Weirather, Schatz und Seelos. Alle drei bekundeten ihre Freude und ihren Stolz darüber, wie leidenschaftlich die Imster Jugend der Fasnacht gegenübersteht, und wünschten allen eine schöne und unvergessliche Buabefåsnåcht am 8. Februar. Zum Schluss erfolgte die Einladung zu Faschingskrapfen – in diesem Fall „Fåsnåchtskråpf’n“.
„Am 8. Feber keahrt die Stådt wieder ins!“<br />
Labara-Deklamator Lukas Klinger gleich zu Beginn des Bittgedichtes: „Hey Burgermoaschter, sei iatz staad, heint stiahn miar Buabe parat ...“ RS-Foto: Krismer
„Am 8. Feber keahrt die Stådt wieder ins!“<br />
Karin, eine der guten Geister im Stadtgemeindeamt, sorgte dafür, dass alle Faschingskrapfen bekamen. RS-Foto: Krismer

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