AMS Imst profitiert von langjähriger Praxis
Tamara Jaritz seit einem Monat im Amt als Leiterin der AMS-Geschäftsstelle Imst
3. Feber 2026 | von
Ewald Krismer
Die Mitglieder und Ersatzmitglieder des Regionalbeirates Imst sowie die Führung des AMS Imst nach dem informellen Kennenlernen vor der Imster AMS-Servicestelle: AK-Vizepräsident Christoph Stillebacher, AMS-Servicestellenleiter-Stellvertreter Christoph Neururer, AMS-Servicestellenleiterin Tamara Jaritz, Georg Schuler von der WK Imst, Landesgeschäftsführerin des AMS Tirol Sabine Platzer-Werlberger, Irene Wüster von der Industriellenvereinigung, Günter Riezler von der AK Imst, Nico Tilg von der WK Imst sowie Marlene Walcher vom ÖGB Imst und Steffan Feneberg vom ÖGB Reutte (v. l.).
Foto: Krismer
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Jaritz’ Werdegang beim AMS beginnt im Oktober 1993 – also noch unter der Bezeichnung Arbeitsamt. Erst 1994 erfolgten die Umstrukturierung von Arbeitsamt zu Arbeitsmarktservice und das Inkrafttreten des Arbeitsmarktservicegesetzes. Ihre Stationen beim AMS waren Chefsekretärin und später Beraterin beim AMS Landeck, danach Beraterin, stellvertretende und anschließend Abteilungsleiterin beim AMS Wien und – vor der Berufung zur Leiterin der AMS-Geschäftsstelle Imst – Qualitätskoordinatorin und Assistentin der Geschäftsleitung in der AMS-Landesgeschäftsstelle Tirol.
MIT REICHLICH ERFAHRUNG DEN HERAUSFORDERUNGEN TROTZEN. Tamara Jaritz übernahm mit der Filiale Imst eine gut positionierte Außenstelle des AMS Tirol. Dennoch sind Herausforderungen ständige Begleiter auf dem Arbeitsmarkt. Sind welche erledigt, entstehen neue, die es zu bewältigen gilt. Mit der neuen Leiterin und ihrer langjährigen Erfahrung ist die Imster AMS-Geschäftsstelle wohl in den besten Händen. Davon konnten sich die zum informellen Kennenlernen geladenen Vertreter der Sozialpartner überzeugen, nachdem sie von Tamara Jaritz mitgeteilt bekommen haben, in welche Richtung es gehen muss.
AKTION 55 PLUS – WORUM GEHT ES? Großes Augenmerk richtet sich auf die „Aktion 55 plus“, die die Bundesregierung ins Leben gerufen hat: „Die Bevölkerung in Österreich altert und bleibt länger im Erwerbsleben“, heißt es in der Presseaussendung, „was bedeutet, dass immer mehr ältere Menschen unselbständig beschäftigt sind, heißt aber auch, dass auch mehr von Arbeitslosigkeit betroffen sind“. „Um aber den betreffenden arbeitslosen Personen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern“, heißt es weiter, „müssen bis zu 6.500 Arbeitsplätze für am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen ab 55 gefördert werden, was über sozialökonomische Betriebe, gemeinnützige Beschäftigungsprojekte und Beratungs- und Betreuungseinrichtungen oder über Eingliederungsbeihilfe für alle förderbaren Arbeitgeber erreicht werden soll.“ Für diese Maßnahmen sind 50 Millionen Euro zweckgebunden im AMS-Förderbudget 2026 vorgesehen – und ab 2027 unter Budgetvorbehalt. Im Zuge der „Aktion 55 plus“ soll besonderes Augenmerk auf die Vermittlung und Förderung von Menschen ab 55 gelegt werden. Für das Team des AMS Imst bedeutet das dann, bei arbeitslosen Personen über 55 zu prüfen, ob für sie eine Eingliederungsbeihilfe oder ein Dienstverhältnis in einem sozialökonomischen Betrieb oder in einem gemeinnützigen Beschäftigungsprojekt in Frage kommen kann.
RÜCKBLICK. „Die Rückschau auf die Arbeitsmarktdaten für Tirol zeigt für das Jahr 2025 erneut eine gemischte Bilanz“, blickt Tamara Jaritz zurück in das vergangene Jahr. Wie die Leistungsbilanz des vergangenen Jahres weiters zeigt, ist im Vergleich zum Vorjahr der durchschnittliche Stand an Arbeitslosen um plus 7,1 Prozent deutlich und sogar etwas stärker als in Gesamtösterreich (plus 6,6 Prozent) auf 17.168 gestiegen. „Die konjunkturelle Schwächephase hat sich auf die Beschäftigung im Handel und in der Warenherstellung besonders negativ ausgewirkt“, gab Jaritz zu verstehen, „hingegen zeigte sich die Entwicklung in der Baubranche relativ stabil.“ „Positiv zeigte sich die starke Nachfrage nach touristischen Dienstleistungen, und auch im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der öffentlichen Verwaltung und bei wirtschaftsnahen Dienstleistungen kam es zu einer spürbaren Beschäftigungsexpansion“, so die neue Geschäftsstellenleiterin, die abschließend auf Fachkräftemangel und Langzeitbeschäftigungslosigkeit als zentrale Herausforderungen am Tiroler Arbeitsmarkt verwies.
MIT REICHLICH ERFAHRUNG DEN HERAUSFORDERUNGEN TROTZEN. Tamara Jaritz übernahm mit der Filiale Imst eine gut positionierte Außenstelle des AMS Tirol. Dennoch sind Herausforderungen ständige Begleiter auf dem Arbeitsmarkt. Sind welche erledigt, entstehen neue, die es zu bewältigen gilt. Mit der neuen Leiterin und ihrer langjährigen Erfahrung ist die Imster AMS-Geschäftsstelle wohl in den besten Händen. Davon konnten sich die zum informellen Kennenlernen geladenen Vertreter der Sozialpartner überzeugen, nachdem sie von Tamara Jaritz mitgeteilt bekommen haben, in welche Richtung es gehen muss.
AKTION 55 PLUS – WORUM GEHT ES? Großes Augenmerk richtet sich auf die „Aktion 55 plus“, die die Bundesregierung ins Leben gerufen hat: „Die Bevölkerung in Österreich altert und bleibt länger im Erwerbsleben“, heißt es in der Presseaussendung, „was bedeutet, dass immer mehr ältere Menschen unselbständig beschäftigt sind, heißt aber auch, dass auch mehr von Arbeitslosigkeit betroffen sind“. „Um aber den betreffenden arbeitslosen Personen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern“, heißt es weiter, „müssen bis zu 6.500 Arbeitsplätze für am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen ab 55 gefördert werden, was über sozialökonomische Betriebe, gemeinnützige Beschäftigungsprojekte und Beratungs- und Betreuungseinrichtungen oder über Eingliederungsbeihilfe für alle förderbaren Arbeitgeber erreicht werden soll.“ Für diese Maßnahmen sind 50 Millionen Euro zweckgebunden im AMS-Förderbudget 2026 vorgesehen – und ab 2027 unter Budgetvorbehalt. Im Zuge der „Aktion 55 plus“ soll besonderes Augenmerk auf die Vermittlung und Förderung von Menschen ab 55 gelegt werden. Für das Team des AMS Imst bedeutet das dann, bei arbeitslosen Personen über 55 zu prüfen, ob für sie eine Eingliederungsbeihilfe oder ein Dienstverhältnis in einem sozialökonomischen Betrieb oder in einem gemeinnützigen Beschäftigungsprojekt in Frage kommen kann.
RÜCKBLICK. „Die Rückschau auf die Arbeitsmarktdaten für Tirol zeigt für das Jahr 2025 erneut eine gemischte Bilanz“, blickt Tamara Jaritz zurück in das vergangene Jahr. Wie die Leistungsbilanz des vergangenen Jahres weiters zeigt, ist im Vergleich zum Vorjahr der durchschnittliche Stand an Arbeitslosen um plus 7,1 Prozent deutlich und sogar etwas stärker als in Gesamtösterreich (plus 6,6 Prozent) auf 17.168 gestiegen. „Die konjunkturelle Schwächephase hat sich auf die Beschäftigung im Handel und in der Warenherstellung besonders negativ ausgewirkt“, gab Jaritz zu verstehen, „hingegen zeigte sich die Entwicklung in der Baubranche relativ stabil.“ „Positiv zeigte sich die starke Nachfrage nach touristischen Dienstleistungen, und auch im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der öffentlichen Verwaltung und bei wirtschaftsnahen Dienstleistungen kam es zu einer spürbaren Beschäftigungsexpansion“, so die neue Geschäftsstellenleiterin, die abschließend auf Fachkräftemangel und Langzeitbeschäftigungslosigkeit als zentrale Herausforderungen am Tiroler Arbeitsmarkt verwies.