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Bürgerinitiative wird Verein

35 Mitglieder bündeln ihre Kräfte gegen das Fernpass-Paket

Aus der Bürgerinitiative Lebensraum Gurgltal Außerfern Mieminger Plateau ist ein Verein hervorgegangen. Am 20. Oktober beschlossen 35 Gründungsmitglieder in Breitenwang einstimmig die Vereinsgründung und wählten einen Vorstand.

21. Oktober 2026
Bürgerinitiative wird Verein<br />
Der neue Vereinsvorstand nimmt seine Arbeit auf. Regina Karlen, Paul Mascher, Margit Dablander, Guntram Lansbach, Barbara Juen und Othmar Brand (v. l.). Fotos: Ludwig Gruber
Damit erhält der jahrelange Einsatz gegen die Ausbaupläne rund um die B 179 eine feste organisatorische Struktur.

EIN RÜCKBLICK. Neun Versammlungen und Blockaden, mehrere Vorträge sowie zahlreiche Gespräche mit der Bevölkerung gingen der Vereinsgründung voraus. Nun will die Initiative ihre Kräfte bündeln und ihre Anliegen künftig noch gezielter vertreten.

KLARE ZIELE. Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit steht der Schutz des Lebensraums im Gurgltal, im Außerfern und am Mieminger Plateau. Der Verein tritt den Plänen zum Ausbau der Fernpassstraße mit sachlicher Information und rechtlichen Mitteln entgegen. Mit der neuen Organisationsform sollen die bisherigen Aktivitäten intensiviert und die Interessen der betroffenen Bevölkerung stärker vertreten werden. „Jetzt ist die Basis geschaffen, um unsere Aktionen zu intensivieren und mit einer starken Struktur wirksam für die betroffene Bevölkerung einzutreten“, betont der neu gewählte Obmann Paul Mascher.

STARKE AUSSERFERNER BETEILIGUNG. Bei der Gründungsversammlung wurden sämtliche Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Besonders stark ist das Außerfern in der Vereinsführung vertreten: Mit Obmann Paul Mascher, seiner Stellvertreterin Regina Karlen, Schriftführer-Stellvertreterin Margit Dablander sowie Rechnungsprüfer Friedrich Tiefenbrunn übernehmen gleich vier Vertreter aus dem Bezirk Reutte wichtige Funktionen. Als Schriftführer fungiert Guntram Lanbach. Die finanziellen Angelegenheiten liegen in den Händen von Kassier Otmar Brand und seiner Stellvertreterin Barbara Juen. Zu Rechnungsprüfern wurden neben Friedrich Tiefenbrunn auch Peter Höflinger gewählt.

WEITERE SCHRITTE. Mit der Vereinsgründung sollen auch die Öffentlichkeitsarbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen ausgebaut werden, die sich ebenfalls für den Schutz ihres Lebensraums einsetzen. Darüber hinaus will der Verein seine fachliche und rechtliche Arbeit konsequent fortsetzen. Die einstimmige Gründung mit 35 Mitgliedern bildet damit die organisatorische Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit den Ausbauplänen rund um die B 179. Das bisherige Engagement der Bürgerinitiative wird künftig unter dem Dach eines eigenständigen Vereins fortgeführt.

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