Die ersten 1.000 Meter sind geschafft
Die Arbeiten an dem Wasserkraftwerk-Projekt Innstufe Imst-Haiming schreiten planmäßig voran
Beim Ausbauvorhaben „Innstufe Imst-Haiming“ wurde ein bedeutender Baufortschritt erzielt. Die ersten 1.000 Meter des insgesamt rund 14 Kilometer langen Triebwasserwegs sind geschafft. Dieser Tunnelabschnitt entsteht im konventionellen Vortrieb von Imsterberg aus. Dabei wird das Gestein mittels Sprengungen gelöst.
4. August 2026
Tunnelpatin Rosmarie Bartl freute sich mit Andreas Heel (Tiwag, r.) und Markus Morianz (Swietelsky Tunnelbau, l.) über den erreichten Fortschritt. Foto: TIWAG
„Der erfolgreiche Vortrieb der ersten 1.000 Meter ist ein erfreulicher Zwischenschritt für das Gesamtprojekt und das Ergebnis der hervorragenden Arbeit aller Beteiligten auf der Baustelle“, freut sich Tiwag-Vorstandsdirektor Alexander Speckle über den Fortschritt der Arbeiten. „Der Bau eines Triebwasserwegs dieser Dimension stellt hohe Anforderungen an Planung, Logistik und Ausführung. Umso erfreulicher ist es, dass die gesamten Arbeiten planmäßig voranschreiten.“
Vortrieb von zwei Seiten. Der Vortrieb des Triebwasserwegs erfolgt von Imsterberg und Haiming aus. In Kürze wird die Tunnelbohrmaschine „HAIMO“ ihren Betrieb in Haiming aufnehmen. In den kommenden drei Jahren wird sie sich bis zur Innquerung, die etwas östlich des Bahnhofs Imst-Pitztal liegt, durch den Berg arbeiten und dabei den Druckstollen mit einem Durchmesser von 8,2 Metern auffahren. Parallel dazu laufen die Arbeiten in weiteren Projektbereichen auf Hochtouren: In Haiming wurden bereits mehrere für den Tunnelbau erforderliche Stollen hergestellt, darunter Fenster-, Zufahrts-, Kabel- und Unterwasserstollen. Zudem haben die Arbeiten an der Kraftwerkskaverne begonnen. In Imsterberg schreiten die Arbeiten am künftigen Einlaufbauwerk und der zugehörigen Baugrube ebenfalls zügig voran.
Eine Investition in Höhe von 680 Millionen Euro. Die Innstufe Imst-Haiming ist als sogenanntes „Ausleitungskraftwerk“ konzipiert. Sie nutzt die Wassermengen, die bereits im bestehenden Tiwag-Kraftwerk Prutz-Imst genutzt wurden, ein zweites Mal zur Stromerzeugung. Die Innstufe Imst-Haiming wird jährlich rund 252 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren Strom erzeugen. Das mehrfach genutzte Wasser fließt anschließend über ein neues Schwallausgleichsbecken bei Haiming zurück in den Inn. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich fünf Jahre dauern. Die Inbetriebnahme des Kraftwerks ist für 2030 geplant. Mit einem Investitionsvolumen von rund 680 Millionen Euro in die Umsetzung der Innstufe Imst-Haiming leistet die Tiwag auch einen Beitrag zur Wertschöpfung in Tirol. Insgesamt will die Tiwag bis 2030 rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Wasserkraft in Tirol investieren.
Vortrieb von zwei Seiten. Der Vortrieb des Triebwasserwegs erfolgt von Imsterberg und Haiming aus. In Kürze wird die Tunnelbohrmaschine „HAIMO“ ihren Betrieb in Haiming aufnehmen. In den kommenden drei Jahren wird sie sich bis zur Innquerung, die etwas östlich des Bahnhofs Imst-Pitztal liegt, durch den Berg arbeiten und dabei den Druckstollen mit einem Durchmesser von 8,2 Metern auffahren. Parallel dazu laufen die Arbeiten in weiteren Projektbereichen auf Hochtouren: In Haiming wurden bereits mehrere für den Tunnelbau erforderliche Stollen hergestellt, darunter Fenster-, Zufahrts-, Kabel- und Unterwasserstollen. Zudem haben die Arbeiten an der Kraftwerkskaverne begonnen. In Imsterberg schreiten die Arbeiten am künftigen Einlaufbauwerk und der zugehörigen Baugrube ebenfalls zügig voran.
Eine Investition in Höhe von 680 Millionen Euro. Die Innstufe Imst-Haiming ist als sogenanntes „Ausleitungskraftwerk“ konzipiert. Sie nutzt die Wassermengen, die bereits im bestehenden Tiwag-Kraftwerk Prutz-Imst genutzt wurden, ein zweites Mal zur Stromerzeugung. Die Innstufe Imst-Haiming wird jährlich rund 252 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren Strom erzeugen. Das mehrfach genutzte Wasser fließt anschließend über ein neues Schwallausgleichsbecken bei Haiming zurück in den Inn. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich fünf Jahre dauern. Die Inbetriebnahme des Kraftwerks ist für 2030 geplant. Mit einem Investitionsvolumen von rund 680 Millionen Euro in die Umsetzung der Innstufe Imst-Haiming leistet die Tiwag auch einen Beitrag zur Wertschöpfung in Tirol. Insgesamt will die Tiwag bis 2030 rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Wasserkraft in Tirol investieren.
Martin Grüneis 




