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Ein Fest der Imker und ihrer Traditionen

Ambrosiusfeier am 7. Dezember in Imst

Der heilige Ambrosius ist der Schutzpatron der Städte Mailand und Bologna, der Krämer, Imker, Wachszieher und Lebkuchenbäcker sowie der Bienen und Haustiere. Seine Attribute sind Bienenkorb, Buch und Geißel. Sein Gedenktag ist seit dem 11. Jahrhundert der 7. Dezember.

9. Dezember 2025
Ein Fest der Imker und ihrer Traditionen<br />
Marcel Klotz, der Geehrte Erwin Zöhrer und Martin Ennemoser (v. l.) RS-Foto: Föger
Der Bienenzuchtverein Imst lud am Sonntag, dem 7. Dezember, zur diesjährigen Ambrosiusfeier ein. Diese Feier ist der traditionelle Jahresabschluss der Imker und ein Dank an ihren Schutzpatron, den heiligen Ambrosius. Nach dem Besuch der Heiligen Messe, gelesen von Pfarrer Olivier Bonianga Liama in der Imster Pfarrkirche, versammelten sich alle Imker und Gäste im Hotel Hirschen, wo sie von Martin Ennemoser herzlich zur Festversammlung begrüßt wurden. Einen besonderen Gruß richtete er an den Bezirksobmann Marcel Klotz, an Direktor Thomas Moritz von der LLA Imst, Konrad Paglitz, Familie Hauser aus Fügen und alle Imker und die Presse. Er dankte dem gesamten Vorstand für die Arbeit während des abgelaufenen Jahres, seiner Frau Moni und dem Hausherrn des Hotels Hirschen, Hannes Staggl, da die Imker immer gut bei ihm aufgenommen werden. Als kleines Dankeschön überreichte ihm Martin ein Paket mit gesunden Köstlichkeiten. Anschließend richtete er einige Worte an die versammelten Imkerkollegen. Er berichtete, dass das vergangene Jahr vor allem im Inntal nicht so gut verlaufen sei, gratulierte allen, die bei der Honigprämierung mitgemacht hatten, betonte, dass Honig etwas ganz Tolles ist, und bat Bezirksobmann Klotz um ein paar Grußworte. Dieser dankte für die Einladung zur Ambrosiusfeier, betonte aber, dass etwas mehr dabei sein hätte können. Er erzählte eine Geschichte über den hl. Leonhard und sagte: „Ihr Imker seid die Botschafter, vielleicht bringt ihr andere auch dazu, zur Ambrosiusfeier zu kommen.“ Der Landesverband hat eine Werbekampagne herausgebracht – dazu Filme, die aus dem Internet heruntergeladen werden können, und diese sollten so gut wie möglich per Social Media verbreitet werden, denn ohne „Werbung für den Honig“ geht fast nichts mehr. Er betonte, dass wir das Glück haben, in Imst eine Imkerschule zu haben, dort wurde kürzlich ein Facharbeiterkurs abgehalten, und gratulierte den fünf Personen aus dem Bezirk Imst zur bestandenen Prüfung, denn eine fundierte Ausbildung sei wichtig. Nach einigen wichtigen Hinweisen an alle (u. a. auf die Restentmilbung etc.) wünschte er allen eine schöne Feier und alles Gute für das nächste Jahr. Wichtig seien ein guter Zusammenhalt und reger Austausch der Imker untereinander.

EHRUNG. Zur großen Freude überreichte Obmann Klotz gemeinsam mit Martin das große goldene Verbandsabzeichen für besondere Verdienste an den langjährigen, sehr rührigen und tüchtigen Schriftführer Erwin Zöhrer und dankte ihm für sein jahrzehntelanges Wirken. Seine Nachfolgerin ist Brigitte Schönnach. Im Zuge dessen wurde auch ein herzliches Dankeschön an die Chronistin Anni für ihre Arbeit und die heutige Lesung und die Fürbitten gerichtet.

VORTRAG. Einen exzellenten und wissenswerten Vortrag zum Thema „Invasive Neophyten in Tirol, nicht nur eine Gefahr für Bienen und Bienenprodukte“ hielt anschließend der Botaniker an der Uni Innsbruck und Neophytenbeauftragte des Landes Tirol, Konrad Paglitz, in dem er unter anderem erklärte, was Neophyten sind und welche Auswirkungen diese in vieler Hinsicht haben, und noch vieles mehr, das hier nicht alles aufgezählt werden kann.

SCHLUSS. Martin Ennemoser dankte zum Schluss der Feier dem Vortragenden für seine tollen Ausführungen, er betonte, dass der Kampf gegen die Neophyten fast „ein Kampf gegen Windmühlen“ sei, und überreichte ihm ein Geschenk. Nach Gruß- und Dankesworten des Geehrten Erwin Zöhrer wünschte Martin E. allen eine schöne Weihnachtszeit, wies auf die Stammtische im neuen Jahr hin und bat, den heutigen Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Ein Fest der Imker und ihrer Traditionen<br />
Konrad Paglitz bei seinem Vortrag. RS-Foto: Föger

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