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Ein guter Winter

Hoch-Imst begeistert Einheimische und Gäste

Auf den Hängen in Hoch-Imst herrschen Bedingungen, wie sie sich Wintersportler wünschen. Geschäftsführer Bernhard Schöpf zeigt sich mit dem Verlauf der aktuellen Wintersaison sehr zufrieden.
27. Jänner 2026 | von Martin Grüneis
Ein guter Winter<br />
Bernhard Schöpf, Geschäftsführer der Imster Bergbahnen Foto: Grüneis
Die Pistenverhältnisse präsentieren sich in ausgezeichnetem Zustand. „Wir bekommen laufend Lob“, berichtet Bernhard Schöpf. Dieses gelte vor allem der Mannschaft, die sich mit großem Einsatz täglich um optimale Bedingungen kümmere. Insgesamt zeigt sich der Geschäftsführer der Imster Bergbahnen zufrieden: Der Winter verlaufe bislang gut, auch die Weihnachtsfeiertage seien erfolgreich gewesen. Abgerechnet werde jedoch erst am Ende der Saison, denn die wichtigste Zeit stehe noch bevor.

WICHTIG FÜR DIE REGION. Für die Region haben die Imster Bergbahnen eine große Bedeutung. Das Skigebiet ist vor allem bei Einheimischen sehr beliebt. Dass dieses Angebot von der heimischen Bevölkerung so gut angenommen wird, freut den Geschäftsführer natürlich. Die regionale Wichtigkeit zeige sich nicht zuletzt auch durch die Investitionen in die neuen Gondelbahnen. Eine wesentliche Rolle nimmt das Alpjoch ein, nicht zuletzt aufgrund der dort befindlichen schwarzen Piste. Gleichzeitig bleibt die untere Sektion das Herzstück des Skigebiets, da dort alle Wintersportler – vom Anfänger bis zur Familie – ideale Bedingungen vorfinden. Auch touristisch sind die Imster Bergbahnen von zentraler Bedeutung für die Region – und zwar nicht nur im Winter, sondern vor allem im Sommer. Im Gästebereich sei ein klar verändertes Buchungsverhalten erkennbar: Mehrtageskarten gehen zurück, während Tages- und Staffelkarten zunehmend nachgefragt werden. 
Laufende Investitionen in die Qualität notwendig. Die technische Beschneiung ist selbstverständlich herausfordernd und kostspielig. Selbst wenn es zuletzt geschneit hat, reicht der Naturschnee nur für die Optik, nicht jedoch für einen sicheren Betrieb. Ohne Kunstschnee wären Skifahren und Rodeln in Hoch-Imst nicht möglich. „Es geht nicht anders“, verdeutlicht Schöpf. Weitere Investitionen werden auch künftig notwendig sein. Derzeit sei jedoch Sparsamkeit angesagt. Die Eigentümer der Bergbahnen sind finanziell stark gefordert, weshalb gewisse Vorhaben Geduld benötigen. Als Geschäftsführer, der seit April 2004 im Amt ist, bringt Schöpf dafür Verständnis mit – insbesondere aufgrund seiner Vertrautheit mit den kommunalen Verhältnissen. Insgesamt blickt der Geschäftsführer der Imster Bergbahnen dennoch positiv in die Zukunft.

ANGEBOTE FÜR NICHT-SKIFAHRER WERDEN WICHTIGER. Angebote für Nicht-Skifahrer werden wichtiger. Zunehmend an Bedeutung gewinnen Angebote für Nicht-Skifahrer sowie Aktivitäten abseits der Skipisten. Nach Weihnachten konnte auch die Rodelbahn in Betrieb genommen werden.  „Ein sehr, sehr wichtiger Bereich“, betont Schöpf, schließlich mache dieser einen nicht unwesentlichen Teil des Geschäfts aus. Beim Thema Nachtrodeln verweist er jedoch auf klare Vorgaben: Die Strecke müsste entsprechend beleuchtet sein – was in Hoch-Imst derzeit nicht der Fall ist. Dafür wären zusätzliche Investitionen notwendig, die derzeit sowohl von den Bergbahnen als auch von den Eigentümern nur schwer zu stemmen wären. Auch das Tourengehen bleibt ein anhaltender Trend. „Es kann nur miteinander gehen“, sagt Schöpf. Zwar verhalten sich viele rücksichtsvoll, dennoch kommt es vereinzelt immer wieder zu nicht korrektem Verhalten. Zurufe werden dabei nicht immer positiv aufgenommen. Dabei geht es auch um die eigene Sicherheit, denn es kann zu schweren Verletzungen kommen. Zudem sind vermehrt auch Hunde mit auf Tour. Schöpf ist selbst Hundebesitzer und weist darauf hin, dass dies für die Tiere nicht ideal ist und es – insbesondere, wenn sie nicht angeleint sind – zu gefährlichen Situationen kommen kann. Hoch-Imst ist für Tourengeher besonders reizvoll, unter anderem auch aufgrund der kostenlosen Parkplätze. Hinsichtlich der geplanten Parkraumbewirtschaftung der Stadt Imst ist sich Schöpf sicher, dass eine gute und faire Lösung gefunden wird. Nicht nur als Publikumsmagnet im Sommer, sondern auch als attraktives Zusatzangebot im Winter erweist sich der Alpine Coaster.

EINE GUTE PARTNERSCHAFT. Sehr positiv hebt Schöpf zudem die Zusammenarbeit mit den Gastronomiebetrieben im Gebiet hervor. „Ich bin sehr froh, dass wir die Waltraud auf der Latschenhütte haben, die für mich ein Phänomen ist“, sagt er. Ebenso erfreut zeigt er sich über Martin Winkler auf der Untermarkter Alm: „Die Qualität ist über weite Strecken bekannt.“ Auch die Gastronomie im Bereich der Talstation dürfe nicht unerwähnt bleiben. „Sie alle leisten gute Arbeit“, so der Geschäftsführer der Imster Bergbahnen. Zusätzliche gastronomische Angebote wären aus seiner Sicht dennoch wünschenswert.

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