Flüchtlingsheim Sonneninsel wird reaktiviert
Stadtgemeinde Imst verlängert Vertrag mit Tiroler Sozialen Diensten
Nachdem der Mietvertrag vor einem Jahr ausgelaufen ist und die letzten Flüchtlinge ausgezogen sind, hat es sich der TSD nun anders überlegt und möchte das Objekt anscheinend weiter mieten. Laut Bürgermeister Stefan Weirather gehe es dabei vor allem um die Unterbringung neuer Flüchtlinge aus der Ukraine.
16. Dezember 2025
Das Flüchtlingsheim „Sonneninsel“ in Imst, Auf Arzill, soll wieder in Betrieb genommen werden. RS-Foto: Archiv
Über zwanzig Jahre lang bot das Flüchtlingsheim Sonneninsel in Imst, Auf Arzill, geflüchteten Menschen eine Unterkunft. Dann gingen die Flüchtlingszahlen österreichweit zurück und überall wurden Heime geschlossen, so auch jenes in Imst. Von der Stadtgemeinde Imst war es schließlich zumindest angedacht, das Gebäude als Ersatzquartier für die nebenliegende Schule zu nutzen. Doch nun scheint es fix, dass das Heim wieder aktiviert wird. Dass es zukünftig mehr Bedarf an Heimplätzen geben wird, da die Menschen, die inzwischen subsidiären Schutz genießen, aus der Mindestsicherung fallen und das Heim deshalb wieder geöffnet wird, glaubt Weirather nicht. Er meint, es kämen wieder mehr Menschen aus der Ukraine, die Platz bräuchten. „Der Übergang in die Grundsicherung wird über einen längeren Zeitraum erfolgen, damit sich das einschleifen kann. Wir rechnen nicht damit, dass subsidiär Schutzberechtigte von einer Wohnung wieder ins Heim müssen“, so der Dorfchef.
FRAGE NACH AUSREICHENDEN PLÄTZEN. Das wird von Institutionen wie zum Beispiel der Caritas Tirol anders gesehen. Gegenüber dem ORF befürchtet deren Direktorin Elisabeth Rathgeb, dass jene Betroffenen, die von der Mindestsicherung in die Grundversorgung fallen, aus Platzgründen gar nicht in den bisher vorhandenen Häusern der Tiroler Sozialen Dienste untergebracht werden könnten. Es müsse geklärt werden, ob genügend Kapazitäten vorhanden seien.
FRAGE NACH AUSREICHENDEN PLÄTZEN. Das wird von Institutionen wie zum Beispiel der Caritas Tirol anders gesehen. Gegenüber dem ORF befürchtet deren Direktorin Elisabeth Rathgeb, dass jene Betroffenen, die von der Mindestsicherung in die Grundversorgung fallen, aus Platzgründen gar nicht in den bisher vorhandenen Häusern der Tiroler Sozialen Dienste untergebracht werden könnten. Es müsse geklärt werden, ob genügend Kapazitäten vorhanden seien.





