„Geduld und den Willen zum Miteinander!“
Generalvikar Roland Buemberger findet nach Rücktritten der Sölder Pfarrgemeinderäte besänftigende Worte
25. November 2025 | von
Gebi G. Schnöll
Generalvikar Roland Buemberger ruft zum konstruktiven Miteinander auf. Auch in der Pfarre Sölden brauche es Veränderungen. Foto: cincelli/dibk.at
„Bei Meinungsverschiedenheiten in unseren Pfarrgemeinden sind alle Beteiligten aufgerufen, sachlich zu bleiben und gute, wertschätzende und konstruktive Kommunikationswege zu suchen. Wenn das – ob seitens des Pfarrers Dr. Saji Joseph Kizhakkayil oder der Pfarrgemeinderäte – auch nicht immer gelungen ist, so bitten wir doch alle, das Verbindende stärker zu sehen als die Meinungsunterschiede, versöhnungsbereit zu sein und sich am eigentlichen Auftrag zu orientieren: im Sinne von Jesus in Frieden und Einheit die aktuellen Herausforderungen zu gestalten, einander zuzuhören und Polarisierungen entgegenzuwirken“, hält Generalvikar Roland Buemberger in einer E-Mail an die RUNDSCHAU-Redaktion fest.
ZUSAMMMENFINDEN. Hinter den in der RUNDSCHAU genannten Gründen, die zum Rücktritt der Pfarrgemeinderäte führten, würden laut Generalvikar Buemberger keine „absurden Veränderungen“ durch Pfarrer Saji stehen, sondern nachvollziehbare Anliegen: „Bei den Begräbnisfeiern ist es das Anliegen, einen der Begräbnisordnung der Diözese Innsbruck entsprechenden Ablauf zu gestalten und den Sarg mit dem Verstorbenen würdig bis zum Grab zu begleiten und nicht bereits in der Kirche endgültig Abschied zu nehmen. Die Gebete der Angehörigen und der Pfarrgemeinde während der Beerdigung am Grab sind für die Kirche sehr wichtig und wertvoll und dienen einer persönlichen und allgemeinen Trauerkultur. Bei besonderen Umständen wie schlechtem Wetter, Lawinengefahr oder für gehbehinderte Mitfeiernde sind selbstverständlich Ausnahmen möglich. Die Tradition der Kirche besteht im gemeinsamen Begleiten und Beten, nicht im Alleinlassen des Verstorbenen. Bei der Idee, die liturgische Gestaltung mit Chören durch das Singen auf der Empore zu fördern, geht es um ausreichenden und passenden Platz für die Chöre und gleichzeitig darum, den engen Altarraum für die anderen Mitgestaltenden und liturgischen Dienste freizuhalten!“ Buemberger ruft die Beteiligten zum konstruktiven Miteinander auf. „Wenn diese sachlichen Argumente durch mangelnde Kommunikation, emotionale Sichtweisen oder zu schnelle Entscheidungsfindungen überlagert wurden, bedauern wir das. Wir bitten alle Beteiligten um Geduld und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen. Über die Gemeindeberatung bieten wir eine konstruktive Begleitung an“, so der Generalvikar abschließend.
ZUSAMMMENFINDEN. Hinter den in der RUNDSCHAU genannten Gründen, die zum Rücktritt der Pfarrgemeinderäte führten, würden laut Generalvikar Buemberger keine „absurden Veränderungen“ durch Pfarrer Saji stehen, sondern nachvollziehbare Anliegen: „Bei den Begräbnisfeiern ist es das Anliegen, einen der Begräbnisordnung der Diözese Innsbruck entsprechenden Ablauf zu gestalten und den Sarg mit dem Verstorbenen würdig bis zum Grab zu begleiten und nicht bereits in der Kirche endgültig Abschied zu nehmen. Die Gebete der Angehörigen und der Pfarrgemeinde während der Beerdigung am Grab sind für die Kirche sehr wichtig und wertvoll und dienen einer persönlichen und allgemeinen Trauerkultur. Bei besonderen Umständen wie schlechtem Wetter, Lawinengefahr oder für gehbehinderte Mitfeiernde sind selbstverständlich Ausnahmen möglich. Die Tradition der Kirche besteht im gemeinsamen Begleiten und Beten, nicht im Alleinlassen des Verstorbenen. Bei der Idee, die liturgische Gestaltung mit Chören durch das Singen auf der Empore zu fördern, geht es um ausreichenden und passenden Platz für die Chöre und gleichzeitig darum, den engen Altarraum für die anderen Mitgestaltenden und liturgischen Dienste freizuhalten!“ Buemberger ruft die Beteiligten zum konstruktiven Miteinander auf. „Wenn diese sachlichen Argumente durch mangelnde Kommunikation, emotionale Sichtweisen oder zu schnelle Entscheidungsfindungen überlagert wurden, bedauern wir das. Wir bitten alle Beteiligten um Geduld und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen. Über die Gemeindeberatung bieten wir eine konstruktive Begleitung an“, so der Generalvikar abschließend.