Gewaltschutz
Ein internationales Hilfezeichen, das alle kennen sollten
Gewalt hat viele Formen und kann jeden treffen. Sie ist nicht immer für Außenstehende unmittelbar sichtbar. „Doch eines ist klar: Gewalt ist keine Privatsache, sondern geht uns alle an – zu jeder Jahreszeit, an jedem einzelnen Tag“, betont Landesrätin Eva Pawlata. Das Land Tirol setzt auf Information und Sensibilisierung. Die Website www.gewaltfrei-tirol.at bündelt die wichtigsten Informationen für Betroffene sowie für Menschen, die Gewalt beobachten oder vermuten.
1. September 2026
Internationales Hilfezeichen, wenn Gefahr besteht: Hand heben – Daumen einklappen – Finger schließen. Hilfs- und Unterstützungsangebote in Tirol lassen sich unter www.gewaltfrei-tirol.at finden. Foto: unsplash/Mattia
Signale wie das internationale Hilfezeichen können im Ernstfall entscheidend sein: Es ermöglicht Betroffenen, unauffällig um Hilfe zu bitten – persönlich ebenso wie beispielsweise während eines Videoanrufs. Das internationale Hilfezeichen besteht aus drei einfachen Handbewegungen: Hand heben – Daumen einklappen – Finger über den Daumen schließen. Wer das Hilfezeichen wahrnimmt, sollte Zivilcourage zeigen: Besteht unmittelbare Gefahr, ist die Polizei zu verständigen. Je nach Situation kann vorsichtig und diskret Kontakt mit der betroffenen Person aufgenommen und Hilfe angeboten werden. Rund um das internationale Hilfezeichen lancierte das Land Tirol im Vorjahr anlässlich der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ eine Sensibilisierungskampagne.
Tipps für Frauen und Mädchen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Wie sollten sich Mädchen und Frauen verhalten, wenn sie bei Dunkelheit allein unterwegs sind oder verfolgt werden? Wie kann man gegen jemanden vorgehen, der einem zu nahekommt? Wer sind die Ansprechpartnerinnen und -partner bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet die Broschüre „Sicherheitstipps für Frauen und Mädchen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“. Sie wurde gemeinsam mit Expertinnen des Vereins Frauen gegen VerGEWALTigung sowie der Landespolizeidirektion Tirol erarbeitet. Die Broschüre steht als Download zur Verfügung und kann über die Website des Landes als Druckversion bestellt werden.
Plattform zum Thema Gewalt. Auf www.gewaltfrei-tirol.at können Hilfs- und Unterstützungsangebote gezielt nach Region, Personengruppe und Thema gefiltert werden. Darüber hinaus finden auch Menschen, die Gewalt beobachten oder vermuten, sowie Angehörige Informationen dazu, wie sie Betroffene unterstützen können. Ergänzend bietet die Plattform rechtliche Informationen und Wissenswertes zu Opferrechten – etwa zum Betretungs- und Annäherungsverbot, zur Prozessbegleitung oder dazu, wo und wie Anzeige erstattet werden kann. „Wer Gewalt erlebt, soll wissen: Es gibt Hilfe und Unterstützung. Holen Sie sich Hilfe. Und wer Gewalt beobachtet oder vermutet, kann etwas tun: Schauen Sie hin, bieten Sie Unterstützung an und holen Sie sich Rat, wenn Sie unsicher sind, wie Sie helfen können“, appelliert Landesrätin Eva Pawlata.
Tipps für Frauen und Mädchen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Wie sollten sich Mädchen und Frauen verhalten, wenn sie bei Dunkelheit allein unterwegs sind oder verfolgt werden? Wie kann man gegen jemanden vorgehen, der einem zu nahekommt? Wer sind die Ansprechpartnerinnen und -partner bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet die Broschüre „Sicherheitstipps für Frauen und Mädchen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“. Sie wurde gemeinsam mit Expertinnen des Vereins Frauen gegen VerGEWALTigung sowie der Landespolizeidirektion Tirol erarbeitet. Die Broschüre steht als Download zur Verfügung und kann über die Website des Landes als Druckversion bestellt werden.
Plattform zum Thema Gewalt. Auf www.gewaltfrei-tirol.at können Hilfs- und Unterstützungsangebote gezielt nach Region, Personengruppe und Thema gefiltert werden. Darüber hinaus finden auch Menschen, die Gewalt beobachten oder vermuten, sowie Angehörige Informationen dazu, wie sie Betroffene unterstützen können. Ergänzend bietet die Plattform rechtliche Informationen und Wissenswertes zu Opferrechten – etwa zum Betretungs- und Annäherungsverbot, zur Prozessbegleitung oder dazu, wo und wie Anzeige erstattet werden kann. „Wer Gewalt erlebt, soll wissen: Es gibt Hilfe und Unterstützung. Holen Sie sich Hilfe. Und wer Gewalt beobachtet oder vermutet, kann etwas tun: Schauen Sie hin, bieten Sie Unterstützung an und holen Sie sich Rat, wenn Sie unsicher sind, wie Sie helfen können“, appelliert Landesrätin Eva Pawlata.
Martin Grüneis





