In die Zukunft der Stromversorgung investiert
2,1 Millionen Euro: Die Stadtwerke Imst starten mit der Modernisierung des Umspannwerks in der Fabrikstraße
26. Mai 2026 | von
Martin Grüneis
Die Projektierung und Planung sind abgeschlossen, nun beginnt die Umsetzung der Modernisierung des Umspannwerks in der Imster Fabrikstraße. Beim Spatenstich: Philipp Mattle (TINETZ), Christian Linser (Obmann Verwaltungsausschuss), Bürgermeister Stefan Weirather, Stadtwerke-Direktor Thomas Huber und Betriebsleiter Norbert Praxmarer (v. l.).Fotos: Grüneis
Als das Umspannwerk in den späten 1970er-Jahren errichtet wurde, war dies ein wichtiger Meilenstein für die Energieversorgung von Imst. Seitdem haben sich sowohl die Stadt als auch die Stadtwerke stark weiterentwickelt. Nach fast 50 Jahren erreicht die bestehende Schalttechnik nun das Ende ihres Lebenszyklus. Die Stadtwerke Imst beginnen nun mit der umfassenden Erneuerung der Schalteinheiten. Die Projektierung und Planung hierfür laufen bereits seit rund zweieinhalb Jahren. In die Modernisierung des Umspannwerks werden rund 2,1 Millionen Euro investiert, um die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung und die heimische Wirtschaft langfristig zu gewährleisten. „Ein ganz wichtiges Infrastrukturvorhaben“, betont Christian Linser, Obmann des Verwaltungsausschusses der Stadtgemeinde Imst. „Es sind bereits alle Gewerke vergeben“, informiert Stadtwerke-Direktor Thomas Huber, der sich froh darüber zeigt, dass jetzt mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden kann.
eine Neue Halle wird errichtet. Da die bestehende Anlage während der gesamten Bauzeit in Betrieb bleiben muss, haben sich die Stadtwerke für einen Neubau direkt auf dem Gelände der Technischen Zentrale in der Fabrikstraße entschieden. Die Umschaltung der bestehenden technischen Einheiten auf die neue Anlage erfolgt ohne Unterbrechung der laufenden Stromversorgung. Bis Oktober 2026 soll die Gebäudehülle fertiggestellt sein. Die Inbetriebnahme der neuen Schaltanlage ist für Anfang Sommer 2027 vorgesehen.
Ein Zentraler Knotenpunkt der Stromverteilung. Die Schaltanlage ist das technische Herzstück der Stromverteilung. Sie verbindet unterschiedliche Spannungsebenen und Transformatoren im Versorgungsgebiet und gewährleistet einen sicheren Stromfluss. Moderne Schalttechnik ermöglicht es, einzelne Leitungsabschnitte gezielt zu steuern und bei Bedarf alternative Versorgungswege zu nutzen. Dadurch erhöht sich die Ausfallsicherheit des Stromnetzes wesentlich. Eingebaute Sicherheitseinrichtungen sorgen dafür, dass betroffene Netzbereiche im Falle von Beschädigungen oder Kurzschlüssen rasch und kontrolliert abgeschaltet werden können. „Die neue Schaltanlage bietet dank moderner Schutztechnik deutlich höhere Betriebssicherheit und schafft die Grundlage für eine stabile Stromversorgung der kommenden Jahrzehnte“, erklärt Stadtwerke-Direktor Thomas Huber. Norbert Praxmarer, Betriebsleiter bei den Stadtwerken Imst, betont: „Der Neubau erfüllt höchste sicherheitstechnische Anforderungen.“ Dazu zählen unter anderem moderne Brandschutzsysteme, spezielle Erdungsanlagen, Druckausgleichsklappen sowie explosionsgesicherte Türen und Fenster.
Paralleler Bau von Schaltstation für TINETZ. Im hinteren Bereich der neuen Halle mit einer Nutzfläche von rund 150 Quadratmetern wird eine eigene Schaltstation für TINETZ errichtet. Der landesweite Verteilernetzbetreiber verlegt die bisher oberirdisch geführte 25-Kilovolt-Leitung ab dem Bereich der Brennbichler Kirche in Richtung Gurgltal unterirdisch. Die neue Leitungsführung bringt den Stadtwerken Imst eine zusätzliche direkte Einspeisemöglichkeit ins Leitungsnetz und erhöht damit die Redundanz weiter. Die Kosten für diesen Gebäudeteil übernimmt TINETZ selbst.
eine Neue Halle wird errichtet. Da die bestehende Anlage während der gesamten Bauzeit in Betrieb bleiben muss, haben sich die Stadtwerke für einen Neubau direkt auf dem Gelände der Technischen Zentrale in der Fabrikstraße entschieden. Die Umschaltung der bestehenden technischen Einheiten auf die neue Anlage erfolgt ohne Unterbrechung der laufenden Stromversorgung. Bis Oktober 2026 soll die Gebäudehülle fertiggestellt sein. Die Inbetriebnahme der neuen Schaltanlage ist für Anfang Sommer 2027 vorgesehen.
Ein Zentraler Knotenpunkt der Stromverteilung. Die Schaltanlage ist das technische Herzstück der Stromverteilung. Sie verbindet unterschiedliche Spannungsebenen und Transformatoren im Versorgungsgebiet und gewährleistet einen sicheren Stromfluss. Moderne Schalttechnik ermöglicht es, einzelne Leitungsabschnitte gezielt zu steuern und bei Bedarf alternative Versorgungswege zu nutzen. Dadurch erhöht sich die Ausfallsicherheit des Stromnetzes wesentlich. Eingebaute Sicherheitseinrichtungen sorgen dafür, dass betroffene Netzbereiche im Falle von Beschädigungen oder Kurzschlüssen rasch und kontrolliert abgeschaltet werden können. „Die neue Schaltanlage bietet dank moderner Schutztechnik deutlich höhere Betriebssicherheit und schafft die Grundlage für eine stabile Stromversorgung der kommenden Jahrzehnte“, erklärt Stadtwerke-Direktor Thomas Huber. Norbert Praxmarer, Betriebsleiter bei den Stadtwerken Imst, betont: „Der Neubau erfüllt höchste sicherheitstechnische Anforderungen.“ Dazu zählen unter anderem moderne Brandschutzsysteme, spezielle Erdungsanlagen, Druckausgleichsklappen sowie explosionsgesicherte Türen und Fenster.
Paralleler Bau von Schaltstation für TINETZ. Im hinteren Bereich der neuen Halle mit einer Nutzfläche von rund 150 Quadratmetern wird eine eigene Schaltstation für TINETZ errichtet. Der landesweite Verteilernetzbetreiber verlegt die bisher oberirdisch geführte 25-Kilovolt-Leitung ab dem Bereich der Brennbichler Kirche in Richtung Gurgltal unterirdisch. Die neue Leitungsführung bringt den Stadtwerken Imst eine zusätzliche direkte Einspeisemöglichkeit ins Leitungsnetz und erhöht damit die Redundanz weiter. Die Kosten für diesen Gebäudeteil übernimmt TINETZ selbst.