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„In diese neue Schule geh‘ ich gerne!“

Spatenstich zum Sanierungs- und Teilneubau der Volksschule Tarrenz

Am Donnerstag vergangener Woche begannen mit dem Spatenstich die Bauarbeiten zur Sanierung und zum Teilneubau des 58 Jahre alten Volksschulgebäudes in der Gemeinde Tarrenz. Bürgermeister Stefan Rueland konnte dazu den ÖVP-Abgeordneten zum Tiroler Landtag Jakob Wolf und Vertreter der an der Planung und am Bau beteiligten Firmen begrüßen. Das mit 10,4 Millionen Euro veranschlagte Infrastrukturprojekt ist das bisher kostenintensivste in der Gurgltalgemeinde.
24. Feber 2026 | von Ewald Krismer
„In diese neue Schule geh‘ ich gerne!“<br />
Spatenstich mit dem ÖVP-Abgeordneten zum Tiroler Landtag Jakob Wolf (3. v. r.) und Vertretern der an der Planung und am Bau beteiligten Firmen am Donnerstag vergangener Woche.

Fotos: Krismer
Das Tarrenzer Volksschulgebäude ist nunmehr in die Jahre gekommen. Errichtet wurde es in den Jahren 1964 bis 1968 nach den Plänen von Hofrat Dipl.-Ingenieur Jakob Walcher. Geburtshelfer der Volksschule damals waren Bürgermeister Johann Kropf und Vizebürgermeister Karl Wörle sowie die Gemeinderäte Karl Baumann, Hermann Guem, Josef Holzknecht, Rudolf Köll, Alois Kuprian, Anton Kurz, Franz Kurz, Franz Neururer, Franz Tangl und Adolf Weisseisen. Das Gebäude ist also 58 Jahre alt, zu klein geworden und entspricht nicht mehr den heutigen Erfordernissen. Höchste Zeit also, es der gegenwärtigen Notwendigkeit anzupassen. Während der Bauarbeiten werden die 134 Schüler im Ausweichquartier im Handels- und Gewerbezentrum unterrichtet (die RUNDSCHAU berichtete).
 
WAS AM ENDE HERAUSKOMMT. „In der heutigen Zeit ein so kostenintensives Bauprojekt anzugehen, ist eine enorme Herausforderung“, unterstreicht Bürgermeister Stefan Rueland, „aber ohne die 80-prozentige Förderung des Landes wäre diese notwendige Maßnahme nicht realisierbar gewesen.“ Hat 2019 der komplette Neubau des Kindergartens und der Kinderkrippe noch 4,8 Millionen Euro zu Buche geschlagen, so beläuft sich die Sanierung und der Zubau der Schule auf über das Doppelte auf 10,4 Millionen Euro. Die neue Volksschule beinhaltet am Ende im Untergeschoss einen umgebauten Werkraum und Räume für Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung. Im Erdgeschoss des Altbaus eine Lernlandschaft, einen Gruppenraum, drei Klassenzimmer sowie das Direktions- und Lehrerzimmer und im Obergeschoss ebenfalls eine Lernlandschaft, einen weiteren Gruppenraum und vier Klassenzimmer sowie ein zweites Lehrerzimmer. Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich Garderobe, die Aula und die Bibliothek, die vom Obergeschoss des Mehrzweckgebäudes hierher übersiedeln wird, und im Obergeschoss ebenfalls eine Lernlandschaft, einen weiteren Gruppenraum und nochmals vier Klassenzimmer.
 
VERBESSERUNG DES BESTANDES. Notwendig werden die Kernsanierung des bestehenden Gebäudes, der Umbau von Öl auf Pelletsheizung, ein barrierefreier Zugang zur Volksschule und im Zuge dessen ein neuer Aufzug für eine hindernisfreie Verbindung von Volksschule zum Mehrzwecksaal, die Neugestaltung der Außenanlagen, der Neubau des Stiegenhauses sowie die Dach- und Fenstersanierung. Zum Schulbeginn im Herbst 2027 soll die Schule bezugsfertig sein.
„In diese neue Schule geh‘ ich gerne!“<br />
Die neue Volksschule wird allen Anforderungen zeitgemäßer Pädagogik entsprechen: Bürgermeister Stefan Rueland.
„In diese neue Schule geh‘ ich gerne!“<br />
Dreidimensionales Modell der neu zu errichtenden Tarrenzer Volksschule. Links der zu sanierende Altbau und rechts der teilweise neu zu errichtende Neubau, wo bis 2019 im Parterre der Kindergarten untergebracht gewesen ist und nach Bauende Fasnacht, Schützen und Kameradschaftsbund wieder in ihre alten Vereinsräume im Keller zurückkehren werden.

Foto: Michael Baumann

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