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Kommt die Zubringerbahn auf den Hochzeiger?

Nach dem Grundsatzbeschluss der Gemeinde Jerzens zum Bau werden derzeit Gespräche mit den Bürgern geführt

Die Gemeinde Jerzens und die Hochzeiger Bergbahnen suchen seit Jahren eine Möglichkeit, um besser auf den Hochzeiger zu kommen. Bisher konnten Besucher das Skigebiet nur über die Landstraße von Imst aus mit Abzweigung durch die Gemeinde Jerzens erreichen. Die Gemeindestraße ist allerdings in einem sehr schlechten Zustand. In den letzten Jahren wurde über eine Zubringerbahn mit einer Trasse in Jerzens Niederhof nachgedacht. Anfang Februar fasste die Gemeinde in der Gemeinderatssitzung einen einstimmigen Grundsatzbeschluss zu einem Bau der Zubringerbahn Hochzeiger.

18. März 2025
Kommt die Zubringerbahn auf den Hochzeiger?<br />
Thomas Fleischhacker von den Hochzeiger Bergbahnen glaubt, dass der Zubringer eine Mobilitätslösung für die gesamte Region sein könnte. RS-Foto: Archiv
Dieser ist allerdings mit fünf Bedingungen verknüpft. Vor der Veröffentlichung eines konkreten Projekts ist das Einverständnis aller betroffenen Grundeigentümer einzuholen. Des Weiteren ist das Einvernehmen mit allen Hauseigentümern im Umkreis von 50 Metern zur geplanten Trasse herzustellen, heißt es in der Beschlussfassung.  „Ich glaube, dass der Zubringer eine Mobilitätslösung für die gesamte Region ist. In vielen Städten gibt es schon eine Seilbahn als Mobilitätslösung“, erklärt Thomas Fleischhacker, der Geschäftsführer der Hochzeiger Bergbahnen Pitztal. Momentan würden Gespräche geführt und das Stimmungsbild eingefangen, sowie Ängste und Sorgen der Grund- und Hausbesitzer und der Bevölkerung eruiert. Es gäbe diverse Studien zu einem potenziellen Verlauf der Bahn, mit Banken oder Geologen hätte man momentan noch keine konkreten Gespräche geführt.

SCHRITT FÜR SCHRITT AN GANZHEITLICHEN LÖSUNGEN ARBEITEN. „Als Bergbahnen ist uns nachhaltig gestaltete Mobilität sehr wichtig. Wir arbeiten Schritt für Schritt und beziehen auch die Bergbahnen oben im Skigebiet ganzheitlich mit ein. Nach wie vor haben wir beste Bedingungen zum Skifahren und wir möchten auch beste Bedingungen in der Region schaffen, indem wir gesund und gut wirtschaften“, beschreibt Fleischhacker. Zu der Auflage in der Beschlussfassung, dass das Projekt ohne Aufnahme eines Investors in die Hochzeiger Bergbahnen Pitztal oder eine eventuelle Tochtergesellschaft durchgeführt werden soll, könne er nach derzeitigem Stand noch nichts sagen. Vom nachhaltigen und umwelttechnischen Aspekt her sei das Projekt jedoch sinnvoll. Weitere Bedingungen sind, dass die Zubringerbahn wesentlich zur Verkehrsberuhigung im Gemeindegebiet beitragen soll und eine positive touristische Entwicklung für den Dorfkern mittels Anbindung an die Zubringerbahn sichergestellt wird.

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