Komödiantische Punktlandung in Umhausen
Dorfbühne Umhausen brilliert mit „Guns and Nuns“ und hat die Lacher auf ihrer Seite
4. November 2025 | von
Friederike Hirsch
Als die Spur vermeintlicher Bankräuber in das Kloster zum Heiligen Gervasius führt, spitzt sich die Lage zu. RS-Foto: Hirsch
Die Dorfbühne Umhausen hat es wieder getan! Das Ensemble unter der Regie von Anette Kuen, die auch für das stimmige Bühnenbild verantwortlich zeichnet, brachte eine Krimikomödie der besonderen Art auf die Bühne der Mittelschule Umhausen. Vier echte Nonnen und eine falsche, drei verhinderte Bankräuber, davon zwei – positiv ausgedrückt – inkompetent und korrupte Polizisten, das sind die Figuren, aus denen Kai Hinkelmann seine Krimikomödie „Guns ‚n‘ Nuns“ gestrickt hat. Mit dem Stück „Guns ‚n‘ Nuns“ hatte sich der Verein ein Stück ausgewählt, das durch pointenreiche, sprachlich gewitzte Dialoge punktet. Auch die Story ist hintergründig und mit reichlich Humor gespickt. Anette Kuen gelang es, die Schauspieler punktgenau einzusetzen und sie mit Schwung durch die Szenen zu führen.
ZUM INHALT. Eigentlich dürfen ja keine Männer das Kloster zum heiligen Gervasius betreten, sagt Oberin Genista. Manuela Pflug spielt sie ehrwürdig und manchmal sogar pastoral, so wie man sich Mutter Oberin vorstellt und überrascht später mit durchtriebener Gerissenheit. Als sich aber drei Männer im Kloster verstecken, stellt sie sie gern als Handwerker ein, denn das Kloster, insbesondere das Dach, ist marode. Die drei fliehen vor der Polizei, denn sie wollten eine Bank ausrauben und die Polizei ist ihnen auf der Spur. Der Chef Jack wird etwas prahlerisch und dann immer verzweifelter ob seiner Mitgauner von Thomas Frischmann gespielt. Nick heißt nicht umsonst der Killer, denn er will jeden umblasen. Dominik Reinstadler gibt seiner Rolle des nicht ganz so geistig hellen Ganoven mit der Spielzeugpistole einen witzigen Touch, ohne zu übertreiben oder die Rolle ins Lächerliche zu ziehen. Julian Leiter, als Fluchtautofahrer, der an der Bank vorbeigefahren ist, bleibt authentisch, auch in seiner entflammten Zuneigung zu Schwester Lucia. Cindy Reinstadler spielt die hingebungsvoll verklärte Nonne reizend und bleibt hinreißend unbedarft. Oberin Genista teilt indessen mit Schwester Cäcilia (Lisa Frischmann) ein Geheimnis, das den Orden zu Fall bringen könnte. Schwester Petunia (Morgane Schmid) versucht ihr Bestes, mit dem Weinverkauf das marode Kloster zu retten. Und dann taucht auch noch eine junge Frau auf und bittet um Aufnahme, die ihr sofort umstandslos als Schwester Paula gewährt wird. Als dann noch die örtliche Polizei Markus Tamerl (alias Kommisar Vogl) und Inspektor Rosmann (Daniel Doblander) die Reifenspuren der vermeintlichen Bankräuber bis zum ehrwürdigen Koster verfolgt und ihre Ermittlungen aufnimmt, nimmt das Geschehen Fahrt auf. Unklar, wer hier Gauner, Polizist, Spitzel oder einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
DIE PREMIERE. Mit viel schwarzem Humor, überraschenden Wendungen und einer Prise Action erzählt „Guns ‚n‘ Nuns“ eine Geschichte, die Glaube, Moral und Zusammenhalt auf die Probe stellt. Das Ensemble agiert mit Spielfreude und haucht jeder einzelnen Figur eigenes Leben ein. Es ist kein übertriebener Klamauk, sondern eine Komödie, die durch Witz, Schnelligkeit und rasante Dialoge das Publikum nach den ersten Minuten auf seiner Seite hat. Es lohnt sich, eine der Vorstellungen zu besuchen, um herauszufinden, ob ehrbare Schwestern im Herrn wirklich niemals lügen, ob es im Kloster Brot und Karotten mit oder ohne Butter gibt, ob Nick jemanden umbringt und was mit dem vermeintlich gestohlenen Geld passiert.
ZUM INHALT. Eigentlich dürfen ja keine Männer das Kloster zum heiligen Gervasius betreten, sagt Oberin Genista. Manuela Pflug spielt sie ehrwürdig und manchmal sogar pastoral, so wie man sich Mutter Oberin vorstellt und überrascht später mit durchtriebener Gerissenheit. Als sich aber drei Männer im Kloster verstecken, stellt sie sie gern als Handwerker ein, denn das Kloster, insbesondere das Dach, ist marode. Die drei fliehen vor der Polizei, denn sie wollten eine Bank ausrauben und die Polizei ist ihnen auf der Spur. Der Chef Jack wird etwas prahlerisch und dann immer verzweifelter ob seiner Mitgauner von Thomas Frischmann gespielt. Nick heißt nicht umsonst der Killer, denn er will jeden umblasen. Dominik Reinstadler gibt seiner Rolle des nicht ganz so geistig hellen Ganoven mit der Spielzeugpistole einen witzigen Touch, ohne zu übertreiben oder die Rolle ins Lächerliche zu ziehen. Julian Leiter, als Fluchtautofahrer, der an der Bank vorbeigefahren ist, bleibt authentisch, auch in seiner entflammten Zuneigung zu Schwester Lucia. Cindy Reinstadler spielt die hingebungsvoll verklärte Nonne reizend und bleibt hinreißend unbedarft. Oberin Genista teilt indessen mit Schwester Cäcilia (Lisa Frischmann) ein Geheimnis, das den Orden zu Fall bringen könnte. Schwester Petunia (Morgane Schmid) versucht ihr Bestes, mit dem Weinverkauf das marode Kloster zu retten. Und dann taucht auch noch eine junge Frau auf und bittet um Aufnahme, die ihr sofort umstandslos als Schwester Paula gewährt wird. Als dann noch die örtliche Polizei Markus Tamerl (alias Kommisar Vogl) und Inspektor Rosmann (Daniel Doblander) die Reifenspuren der vermeintlichen Bankräuber bis zum ehrwürdigen Koster verfolgt und ihre Ermittlungen aufnimmt, nimmt das Geschehen Fahrt auf. Unklar, wer hier Gauner, Polizist, Spitzel oder einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
DIE PREMIERE. Mit viel schwarzem Humor, überraschenden Wendungen und einer Prise Action erzählt „Guns ‚n‘ Nuns“ eine Geschichte, die Glaube, Moral und Zusammenhalt auf die Probe stellt. Das Ensemble agiert mit Spielfreude und haucht jeder einzelnen Figur eigenes Leben ein. Es ist kein übertriebener Klamauk, sondern eine Komödie, die durch Witz, Schnelligkeit und rasante Dialoge das Publikum nach den ersten Minuten auf seiner Seite hat. Es lohnt sich, eine der Vorstellungen zu besuchen, um herauszufinden, ob ehrbare Schwestern im Herrn wirklich niemals lügen, ob es im Kloster Brot und Karotten mit oder ohne Butter gibt, ob Nick jemanden umbringt und was mit dem vermeintlich gestohlenen Geld passiert.
