Kündigung sorgt für Fragen
Ein Schreiben an die Stadt erhebt Zweifel am Vorgehen
Ein anonymes Schreiben zur Kündigung einer Person im Haus am Weinberg erreichte die Stadtgemeinde Imst (und auch die RUNDSCHAU). Darin wird die Rechtmäßigkeit der Kündigung infrage gestellt. Es bestünden „erhebliche Zweifel daran, dass die Kündigung sachlich gerechtfertigt und rechtmäßig ist“. Bürger-
meister Stefan Weirather und Stadtrat Richard Aichwalder verweisen
hingegen auf eine ordnungsgemäße Abwicklung.
28. Oktober 2026
Im Haus am Weinberg kam es zu einer Kündigung. Ein anonymes Schreiben äußert Zweifel an der Entscheidung. Foto: Archiv
In dem anonym verfassten Schreiben wird der Verdacht geäußert, dass persönliche und politische Einflussnahmen die Entscheidung mitbestimmt hätten. Der Verfasser bzw. die Verfasserin fordert daher, die Umstände der Kündigung sachlich und rechtlich zu prüfen. Zudem wird die Stadtgemeinde aufgefordert, die Zuständigkeiten verbindlich zu klären und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter transparent über die weiteren organisatorischen und personellen Entwicklungen zu informieren.
STADT WEIST VORWÜRFE ZURÜCK. Auf Nachfrage der RUNDSCHAU erklärte Bürgermeister Stefan Weirather, dass mehrere Vorfälle zu dieser Entscheidung geführt hätten. Genauere Gründe könnten aus Datenschutzgründen nicht genannt werden. „Wir haben alle Aspekte abgewogen“, betont Stadtrat Richard Aichwalder. Mit der betroffenen Person habe es mehrere Gespräche gegeben. Es seien mehrere Personen beteiligt gewesen. Auch die Personalvertretung sei stets anwesend gewesen. Zum Vorwurf, dass ein dem Schwimmbad zugeordneter Vertreter hinzugezogen worden sei, heißt es, dass es sich dabei um den stellvertretenden Vorsitzenden der Personalvertretung gehandelt habe. Der Vorsitzende selbst sei zum Zeitpunkt der Kündigung verhindert gewesen. Auch der Gemeinderat sei mit der Angelegenheit befasst worden und habe die Kündigung einstimmig mitgetragen. Aus Sicht der Stadtvertreter sei das Verfahren korrekt abgelaufen.
STADT IN REGELMÄSSIGEM AUSTAUSCH MIT DEM HAUS. Nach Aichwalders eigener Wahrnehmung sei die Stimmung im Haus am Weinberg gut. Er stehe in engem Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Es läuft wie am Schnürchen“, so der Stadtrat. Die Doppelspitze, bestehend aus dem wirtschaftlichen Leiter Markus Köll und der Pflegedienstleiterin Sandra Hofer, leiste gute Arbeit. Mit beiden stehe die Stadtgemeinde im regelmäßigen Austausch. Bürgermeister Weirather wies darauf hin, dass auch der Amtsleiter ständig mit dem Haus in Kontakt stehe.
AMÖBE. Im Zusammenhang mit der Angelegenheit wurde der RUNDSCHAU aus anonymer Quelle auch eine Nachricht aus einem Gruppenchat zugespielt. Darin äußert sich die betroffene Person kritisch über die Kommunikation im Haus. Insbesondere ging es um den Umgang mit krankheitsbedingten Ausfällen von Zivildienstleistenden. Dabei verglich sie die Arbeitshaltung mit der einer Amöbe und erläuterte den Vergleich mit dem Einzeller, der weder Gehirn noch Organe besitzt und nur auf Reize wie Licht und Nahrung reagiert. Ob diese Nachricht bei der Kündigungsentscheidung eine Rolle spielte, ist nicht bekannt.
STADT WEIST VORWÜRFE ZURÜCK. Auf Nachfrage der RUNDSCHAU erklärte Bürgermeister Stefan Weirather, dass mehrere Vorfälle zu dieser Entscheidung geführt hätten. Genauere Gründe könnten aus Datenschutzgründen nicht genannt werden. „Wir haben alle Aspekte abgewogen“, betont Stadtrat Richard Aichwalder. Mit der betroffenen Person habe es mehrere Gespräche gegeben. Es seien mehrere Personen beteiligt gewesen. Auch die Personalvertretung sei stets anwesend gewesen. Zum Vorwurf, dass ein dem Schwimmbad zugeordneter Vertreter hinzugezogen worden sei, heißt es, dass es sich dabei um den stellvertretenden Vorsitzenden der Personalvertretung gehandelt habe. Der Vorsitzende selbst sei zum Zeitpunkt der Kündigung verhindert gewesen. Auch der Gemeinderat sei mit der Angelegenheit befasst worden und habe die Kündigung einstimmig mitgetragen. Aus Sicht der Stadtvertreter sei das Verfahren korrekt abgelaufen.
STADT IN REGELMÄSSIGEM AUSTAUSCH MIT DEM HAUS. Nach Aichwalders eigener Wahrnehmung sei die Stimmung im Haus am Weinberg gut. Er stehe in engem Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Es läuft wie am Schnürchen“, so der Stadtrat. Die Doppelspitze, bestehend aus dem wirtschaftlichen Leiter Markus Köll und der Pflegedienstleiterin Sandra Hofer, leiste gute Arbeit. Mit beiden stehe die Stadtgemeinde im regelmäßigen Austausch. Bürgermeister Weirather wies darauf hin, dass auch der Amtsleiter ständig mit dem Haus in Kontakt stehe.
AMÖBE. Im Zusammenhang mit der Angelegenheit wurde der RUNDSCHAU aus anonymer Quelle auch eine Nachricht aus einem Gruppenchat zugespielt. Darin äußert sich die betroffene Person kritisch über die Kommunikation im Haus. Insbesondere ging es um den Umgang mit krankheitsbedingten Ausfällen von Zivildienstleistenden. Dabei verglich sie die Arbeitshaltung mit der einer Amöbe und erläuterte den Vergleich mit dem Einzeller, der weder Gehirn noch Organe besitzt und nur auf Reize wie Licht und Nahrung reagiert. Ob diese Nachricht bei der Kündigungsentscheidung eine Rolle spielte, ist nicht bekannt.
Martin Grüneis





