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Monate der Geduld stehen bevor

Pitztalbrücke erhält ab Ostern ein „Facelifting“ – alte Straße dient als Umleitung

Mit Beginn der Osterwoche startet die Sanierung der Pitztalbrücke. Bis in den Herbst hinein müssen Verkehrsteilnehmer mit einer geänderten Verkehrsführung und möglichen Verzögerungen rechnen – insbesondere beim Verkehr taleinwärts über den Bahnhof Imst-Pitztal.
3. Feber 2026 | von Christoph Hablitzel
Monate der Geduld stehen bevor<br />
Die 43 Jahre alte Pitztalbrücke steht vor einer mehrmonatigen Sanierung mit spürbaren Auswirkungen auf den Verkehr. Foto: Archiv
Ab 7. April wird die Pitztalbrücke umfassend saniert. Die Bauarbeiten an der 43 Jahre alten Brücke dauern voraussichtlich bis November und haben erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr ins und aus dem Pitztal. Während Fahrzeuge talauswärts weiterhin einspurig über die Brücke geführt werden, muss der Verkehr taleinwärts auf eine Umleitungsstrecke ausweichen. Diese führt über die alte Pitztalstraße beim Bahnhof Imst-Pitztal und damit über einen stark frequentierten Bahnübergang. Der Leiter des Baubezirksamtes Imst, Bernd Stigger, zeigt sich vorsichtig optimistisch: Man „gehe davon aus, dass die Verkehrsführung grundsätzlich funktioniere, auch wenn es zeitweise zu Verzögerungen kommen könne. Die Umleitungsstraße war in den vergangenen Jahren kaum für den regulären Verkehr vorgesehen. Sie diente vor allem als Radweg, Parkfläche oder Zufahrt für Baustellen. Bereits im vergangenen Sommer wurde der Asphalt stellenweise verbreitert“. Zusätzlich nutzt die Tiwag die Strecke für Materialtransporte zur Deponiehalde in Arzl.
bahnquerung & alternativen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Bahnübergang beim Bahnhof Imst-Pitztal, wo täglich rund 100 Züge verkehren. Bürgermeister Josef Knabl betont, dass der Erhalt des Schrankenübergangs nun eine wichtige Ausweichmöglichkeit darstelle. Gleichzeitig treffen dort Pendlerverkehr und taleinwärts fahrende Fahrzeuge zusammen, was vor allem zu Stoßzeiten zu Wartezeiten führen kann. Stigger rät Pendlern daher, in der Früh und am Abend fünf bis zehn Minuten mehr Fahrzeit einzuplanen. Auch der Radverkehr wird beobachtet. Aufgrund der engen Straßenverhältnisse könne es bei langsam fahrenden Radfahrern zu Rückstaus kommen. „Wir sehen uns die Situation noch einmal genau an“, sagt Stigger, mögliche Lösungen wie ein eigener Fahrradstreifen würden geprüft. Alternative Verkehrsführungen wurden im Vorfeld untersucht, ein externes Gutachten sprach sich jedoch klar für die nun umgesetzte Regelung aus. Einsatzfahrzeuge sollen im Bedarfsfall weiterhin taleinwärts über die Brücke fahren können. Die Sanierung der Pitztalbrücke gilt als unumgänglich. Alle Beteiligten setzen darauf, die Verkehrsbelastung während der Bauzeit durch laufende Abstimmung möglichst gering zu halten.

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