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Nach 15 Jahren

Erika Egger legt ihre Funktion im VRM in jüngere Hände

Nach vielen Jahren an der Spitze des Verbandes der Regionalmedien Österreich (VRM) kommt es zu einem umfassenden personellen Wechsel. Mit Präsident Josef Gruber, Vizepräsidentin Erika Egger und Geschäftsführer Dieter Henrich verabschieden sich gleich mehrere prägende Persönlichkeiten, die den Verband über Jahre maßgeblich mitgestaltet haben.
3. April 2026 | von Sabine Egger
Nach 15 Jahren<br />
Fritz Dungl, neuer Präsident und Geschäftsführer der Regionalmedien Österreich, bedankt sich bei Erika Egger für ihre langjährige, engagierte Tätigkeit im Vorstand des VRM.

Foto: Egger
Erika Egger war seit 2012 in verschiedenen Funktionen aktiv, seit 2022 ist sie Vizepräsidentin des VRM und wirkte insbesondere als Kassierin von 2014 bis 2022 entscheidend an der Entwicklung des Verbandes mit. Für ihr langjähriges Engagement wurde sie in gebührendem Rahmen verabschiedet. Der neue VRM-Präsident Friedrich Dungl würdigte dabei vor allem ihre Verlässlichkeit und ihren Einsatz über viele Jahre hinweg.

FRISCHER WIND. Mit dem personellen Umbruch geht auch ein Generationenwechsel einher: Neu in den Vorstand aufgenommen wurde Sabine Egger, geschäftsführende Gesellschafterin der Oberländer Rundschau und Tochter von Erika Egger. Zum neuen geschäftsführenden Präsidenten wurde Friedrich Dungl gewählt. Er betont die Bedeutung der bisherigen Arbeit und sieht den Verband gut für die Zukunft aufgestellt. Seit seiner Gründung 1992 – unter großer Mitwirkung von RUNDSCHAU-Gründer Kurt Egger – hat sich der VRM zu einer starken Interessenvertretung von rund 240 Gratiszeitungen mit insgesamt etwa 7,5 Millionen Exemplaren wöchentlicher Auflage entwickelt. Angesichts großer Herausforderungen wie der digitalen Transformation, veränderter Werbemärkte und wachsender Konkurrenz durch internationale Plattformen richtet der Verband nun den Blick nach vorne. Zentrale Themen bleiben die Sicherung fairer Wettbewerbsbedingungen, neue Modelle der Medienförderung sowie die wirtschaftliche Absicherung regionaler Medien. Der VRM versteht sich auch künftig als starke Stimme seiner Mitglieder und als wichtigen Partner für Politik und Öffentlichkeit.

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